CDU lädt zum BND

Mut hat er ja, der MdB Karl-Georg Wellmann (CDU), wenn er im Rahmen seines Wahlkampfes am 03.09.2013 um 17:00 in Berlin zum Besuch des Bundesnachrichtendienstes einlädt. Da kann man ihm dann vor Ort gleich die richtigen Fragen stellen, sofern man bereit ist, sich vor der Teilnahme durchleuchten zu lassen.

Kalenderblatt des MdB Karl-Georg Wellmann mit der Einladung zur BND-Besichtigung.

Kalenderblatt des MdB Karl-Georg Wellmann mit der Einladung zur BND-Besichtigung.

Nebeneingang der Nachwende Außenstelle des BND in Berlin-Lichterfelde.

Nebeneingang der Nachwende Außenstelle des BND in Berlin-Lichterfelde.

Als Antworten wird es wahrscheinlich aber nur Märchen geben, denn Herr Wellmann erzählt auch auf anderen Gebieten gerne mal blühenden Unsinn um konservative Wählerschichten anzusprechen. Wie zum Beispiel neulich auf einer seiner Veranstaltungen, auf der er ernsthaft behauptete, daß unser gesamter Sozialstaat ohne die Arbeit der Kirchen überhaupt nicht existieren könne. Mit keinem Wort erwähnte er, daß die Kirchensteuer eben nicht in die Sozialarbeit fließt. Auch daß die Kirchen mit „ihren“ konfessionellen Altenheimen und Krankenhäusern ein knallhartes Geschäft, inklusive der Ausbeutung der Mitarbeiter, betreiben und diese ohne staatliche Fianzierung aus Steuergeldern binnen kürzester geschlossen werden müssten, fand er nicht erwähnenswert. Unwissenheit oder gezielte Lüge und Desinforamtion? Die Realität bezeugt eher, daß die Kirchen bei der Fortentwicklung des Sozialstaates kontraproduktiv sind. So wie auch die Geheimdienste die Demokratie gefährden, da sie ihrem Gedanken prinzipienbedingt widersprechen.

2 Kommentare

  1. […] profilieren sich schon seit Jahren mit immer neuen Forderungen zur Überwachung (gerade hat MdB Karl-Georg Wellmannn in seinem Endspurtbrief nochmal mit dem Ausbau der Videoüberwachung um Wählerstimmen für die CDU […]

  2. […] hier die Propagandaabteilung der Kirche erstklassige Arbeit geleistet, so daß Viele, bis hin zu Abgeordneten die Kirchen als absolut notwendig ansehen und nicht als daß was sie sind, Schmarotzer mit […]

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