Autoren starten Aufruf gegen Massenüberwachung

Ausgehend von den Initiatoren Juli Zeh (DE), Ilija Trojanow (DE), Eva Menasse (DE), Janne Teller (DK), Priya Basil (UK), Isabel Fargo Cole (US) und Josef Haslinger (AT) hat die Autoren-Gruppe „Writers Against Mass Surveillance“ bestehend aus 562 Autoren aus 83 Ländern am heutigen 10. Dezember 2013 einen Aufruf gegen die Massenüberwachung der Bürger in über 30 internationalen Zeitungen (bspw. FAZ) veröffentlicht.

Die wesentlichen Punkte darin sind:

  • Überwachung verletzt die Privatsphäre sowie die Gedanken- und Meinungsfreiheit.
  • Massenhafte Überwachung behandelt jeden einzelnen Bürger als Verdächtigen. Sie zerstört eine unserer historischen Errungenschaften, die Unschuldsvermutung.
  • Überwachung durchleuchtet den Einzelnen, während die Staaten und Konzerne im Geheimen operieren. Wie wir gesehen haben, wird diese Macht systematisch missbraucht.
  • Überwachung ist Diebstahl. Denn diese Daten sind kein öffentliches Eigentum: Sie gehören uns. Wenn sie benutzt werden, um unser Verhalten vorherzusagen, wird uns noch etwas anderes gestohlen: Der freie Wille, der unabdingbar ist für die Freiheit in der Demokratie.

Auf Change.org kann sich jeder dem Aufruf „Die Demokratie verteidigen im digitalen Zeitalter“ durch Mitzeichnen anschließen (Aufruf in Englisch).

Weiterführendes:

Ein Kommentar

  1. […] und SPD zu bewegen. Heute nun äußert er sich überschwänglich zu dem Aufruf der Autorengruppe „Writers Against Mass Surveillance“ auf seiner […]

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