Personalmangel: Hamburger Professorin sagt alle Kurse für ihre Studenten im Sommersemester ab

Für 100 Lehramtsstudenten beginnt das Sommersemester in Hamburg mit einem Paukenschlag. Die Professorin Ingrid Mühlhauser hat ihnen die Kurse im Studiengang Gesundheitswissenschaften per e-Mail wegen Personalmangels abgesagt. Mit der Immatrikulation hat die Universität einen Vertrag geschlossen, der sie verpflichtet den Studenten eine entsprechende Ausbildung bis zum Abschluss zu ermöglichen. Theoretisch kann dies für Universität recht teuer werden, wenn die Studenten auf Schadenerstz klagen. Fr. Prof. Mühlhauser ist dort die einzige Lehrende in Gesundheitswissenschaften und ihre einzige Mitarbeiterin hat wegen fehlender Perspektive gekündigt.

Was die Presse vergisst zu erwähnen, ist, daß die Universität Hamburg, neben der Humbug-Universität in Berlin, ein Zentrum des Genderwahns in Deutschland ist. Man führe sich dazu die Webseite des Zentrums Genderwissen zu Gemüte. Dort findet sich auch eine Liste der Genderlehrenden mit Stand von August 2013. Darin werden über 100 Personen aus dem akademischen Umfeld wie Professoren, Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiter quer durch alle Fachbereiche namentlich aufgelistet, die allein in Hamburg im Bereich Gender unterrichten. Offensichtlich stellt hierfür die Universität genügend finanzielle Ressourcen aus Staatsmitteln bereit, wohingegen Fr. Prof. Mühlhauser ihren Bereich über Drittmittel finanzieren sollte. Hier sieht man deutlich wo derzeit die Prioritätensetzung der Universität Hamburg liegt. Übrigens dürfte dies auch eine Spätfolge Betrügerin Fr. Schavan sein, die als Wissenschaftsministerin breite Genderförderung betrieben hat. Man kann nur hoffen, daß die Situation weiter eskaliert, auch an anderen Universitäten, damit auch die breite Masse der Bürger, die letztlich den Genderunsinn mit ihren Steuergeldern finanziert, begreift welcher volkswirtschafliche Schaden hier angerichtet wird. Es sind eben nicht allein die 100 Studenten die momentan darunter zu leiden haben, sondern hier wird seit einigen Jahren sehenden Auges ein ganzes Land an die Wand gefahren, nur um eine völlig blödsinnige, inhaltsleere Ideologie, denn mit Wissenschaft hat Gender nichts zu tun, durchzusetzen. Nur eine breite Front von unten, die über die Abgeordneten genügend Druck auf die Politik ausübt, kann den Unsinn stoppen. Schmankerl am Rande: Unter den 100 Studenten sind überwiegend Frauen, die jetzt von der Genderpolitik ins Aus befördert werden. Frauenförderung der besonderen Art.

Nachtrag 04.04.2015

Passend dazu auch eine aktuelle Stellenausschreibung der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg (HAW) mit einer vollkommen inhaltsleeren Stellenbeschreibung für eine W2-Professur.

Professur W2: „Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender und Migration“

Die Stelleninhaberin soll in den Bachelor- und Masterstudiengängen des Departments Pflege und Management sowie des Departments Soziale Arbeit gender- und migrationsspezifische Schwerpunkte in Lehre und Forschung im Kontext pflegewissenschaftlicher sowie sozialer Problemstellungen abdecken. Für die pflegebezogenen Studiengänge sollen für dieses Handlungsfeld in Kooperation mit den Modulverantwortlichen Teilcurricula entwickelt werden, die modulübergreifend die spezifischen Kompetenzen beschreiben.

Gesucht wird eine für das angegebene Lehr- und Forschungsfeld ausgewiesene Pflege-/Gesundheits- oder Sozialwissenschaftlerin. Außer den jeweiligen fachspezifischen Anforderungen wird von allen Bewerberinnen erwartet, dass sie

  • bei der Ausarbeitung und Durchführung von Weiterbildungsangeboten mitwirken,
  • sich an anwendungsbezogenen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben beteiligen,
  • zur Mitarbeit in den Selbstverwaltungsgremien der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg bereit sind.

Hinweise:
Die HAW Hamburg hat Bundesfördermittel des BMBF nach dem Professorinnenprogramm II verbindlich zugesagt bekommen, über dessen Richtlinien sich alle Bewerberinnen unter den Bekanntmachungen auf der Homepage des BMBF (http://www.bmbf.de/foerderungen/20980.php) als erstes informieren sollen. Die im Abschnitt 2 der Richtlinien, „Gegenstand der Förderung“ genannten Voraussetzungen müssen zwingend eingehalten werden, sonst gibt es keine Fördermittel und ohne Fördermittel kann die Professur nicht berufen werden.

Wie bei Gender nicht unüblich, erfolgt die Auswahl nicht nach Qualifikation, unabhängig von der Frage welche das bei Gender überhaupt sein sollte, sondern an Hand des biologischen Geschlechts (welches es gemäß Gendertheorie eigentlich gar nicht gibt, da es sich dabei nur um ein soziales Konstrukt handelt), denn die Stelle wird gemäß den Richtlinien des BMBF nur an Frauen vergeben.

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