Die Lügenbolde der SPD

Die SPD-Abgeordnete Petra Hinz hat sich vor Kurzem als Hochstaplerin entpuppt, Abitur samt Jurastudium waren von vorn bis hinten erlogen. Soweit bekannt. Strafrechtlich ist sie damit bisher nicht zu belangen, da sie soweit bekannt weder als Anwältin o.ä. gearbeitet hat, noch unberechtigt einen Titel oder eine geschützte Berufsbezeichnung (§132 StGB, Amtsanmaßung, §132a StGB, Mißbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen) geführt hat. Nicht ganz unwahrscheinlich ist allerdings, ob sie nicht dennoch irgendwo bei ihren Schriftsätzen Urkundenfälschung begangen haben könnte (§267 StGB, Urkundenfälschung). Für das passive Wahlrecht braucht man keine Ausbildung, Bildung sowieso nicht, man muss nicht mal schreiben können. Damit ist sie, obwohl sie unter Vorspiegelung falscher Tatsachen gegenüber der Partei und dem Wähler auf den Wahlzettel kam, nach dem derzeitigen Stand der Dinge rechtmäßig gewählt worden. Allein für die elf Jahre Bundestag hat ihr bisher der Steuerzahler eine runde Million überwiesen, jetzt kommt noch das Übergangsgeld i.H.v. 100.000 € dazu und später die Pensionsansprüche bis ans Lebensende. Hinzu kommen noch die Einnahmen und Ansprüche aus ihrer Zeit im Rat der Stadt Essen. Alles in Allem also ein überaus lohnendes Geschäft für die Hochstaplerin Hinz.

Fr. Hinz hat vom Ehrgeiz getrieben erfolgreich eine Abkürzung nach oben genommen, aber am Bemerkenswertesten an der Angelegehnheit war, daß während der gesamten Zeit, immerhin 30 Jahre, Niemandem aufgefallen sein soll, daß sie von Juristerei kein Ahnung hat (Bei ihrem Versuch das Abi nachzuholen ist sie ja gescheitert, da kann man nicht unbedingt davon ausgehen, daß sie Jura als Autodidaktin im stillen Kämmerlein studiert hat). Wie die FAZ berichtet stellt sich nun aber heraus, daß es Mitwisser gegeben haben soll, die alle die Klappe gehalten haben.

Manche Jusos hätten damals aber schon darüber geredet, dass Petra Hinz gar nicht studiert, erinnert sich Altenkamp.
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Kleine Ämter-Könige herrschten über die Partei. Einer von ihnen war Willi Nowack. Er stolperte über einen Parteispendenskandal. Heute sagt er: „Jeder in der Parteiführung wusste damals, dass Petra Hinz nicht studiert hat oder dass da zumindest was Krummes läuft.“
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Man habe sie gedeckt, weil sie einen einflussreichen Fürsprecher hatte. Sein Name ist Otto Reschke, achtzehn Jahre lang Bundestagsabgeordneter, ein anderer sozialdemokratischer König. „Wer von Reschke nominiert wird, hat schon gewonnen“, sagt ein ehemaliger Funktionär.

Anders ausgdrückt, die SPD ist durch und durch ein einziger, korrupter Sauhaufen! Dazu kommt noch die Ideologie der SPD, Frauenförderung, Frauenquote und political correctness, auf Biegen und Brechen vollkommen unabhängig von der Qualifikation des Bewerbers durchsetzen zu wollen. Selbst wenn einer wollte kann er nichts mehr sagen, da man ihn dort sofort als frauenfeindlich, frauendiskriminierend und rechts abkanzeln würde. Lieber hebt man Hinz und Kunz, die von nichts eine Ahnung haben und hochgradig erpressbar sind in hohe Ämter. Genau was im Grunde die Parteiführung braucht damit es keine Abweichler gibt und man ihnen sagen kann, was sie Abzunicken haben und was nicht. Darüberhinaus sind solche Leute durch ihre Erpressbarkeit auch ein Sicherheitsrisiko für das Land.

Der Bundestag scheint parteiübergreifend auf Nieten geradezu eine magnetische Anziehungskraft auszuüben. Plagiierte Promotionen reihenweise, Ungelernte, nun ein komplett gefälschter Lebenslauf. Was verbirgt sich noch im Politsumpf? Bei dem Personal braucht man sich über die zunehmend miserablen parlamentarischen Beschlüsse nicht mehr zu wundern. Genau diese verlogene, durchtriebene, korrupte Einstellung der SPD spült dann Leute wie Andrea Nahles, Heiko Maas, Manuela Schwesig u.a. in Ämter, von denen sie gelinde gesagt vollkommen überfordert sind. Alles zum Schaden des Landes und auf Kosten der Steuerzahler. Das wird auch mit der nächsten Generation nicht besser, man sehe sich mal auf SPD-Veranstaltungen, bspw. bei der Friedrich Ebert Stiftung, um, man staunt was für dumme Leute sich da rumtreiben und im Namen der SPD worführend sind. Man könnte durchaus zu dem Schluss gelangen, daß es sich bei der SPD um organisierte Kriminlaität handelt.

Otto Reschke betont, dass er vom gefälschten Lebenslauf ebenso überrascht war wie alle anderen. „Trotzdem bedeutet das nicht, dass die politische Arbeit von 30 Jahren auf einmal bedeutungslos ist“, verteidigt er Hinz.

Wie könnte man auch anders? Dazu müsste man eingestehen, daß er — erstens — mitverantwortlich für den Mist ist, — zweitens —, ihr Fürsprecher nicht gemerkt hat (haben will?), daß sie von nichts eine Ahnung hat und — drittens — er Gefahr liefe, daß andere Entscheidungen von ihm ebenfalls in Zweifel gezogen würden.

Die SPD und zwar die Ganze gehört ausgemustert und der ganze Augiasstall gründlichst ausgemistet.

Nachtrag 28.07.2016:

Auch die Zeit hat in der Sache noch etwas nachgegraben und noch mehr Personen gefunden, die von Anfang an von dem erlogenen Lebenslauf der Fr. Hinz wussten. Viele wussten es, keiner hat was unternommen — darunter eine echte (sicher?) Rechtsanwältin —, aber all diese Leute wollen am Wahltag das Vertrauen der Wähler, um danach neue Gesetze zu beschließen und den Haushalt (= Geld anderer Leute!) zu verwalten. Gleichzeitig wundern sie sich, wenn sie nicht für voll genommen werden und ihnen die ihrer Meinung nach zustehende Achtung nicht mehr entgegengebracht wird. Fr. Hinz und Andere haben um des persönlichen Vorteils Willen dreist gelogen. Aus welchem Grund sollte man ihnen nun noch zutrauen Entscheidungen zum Allgemeinwohl zu treffen? Derjenige, der eine Politkarriere, einmal auf einem derartigen Lügengebäude aufgebaut hat, kann damit nicht wieder aufhören, so er nicht in der Versenkung verschwinden will, im Gegenteil es besteht die permanente Gefahr, daß weitergehende Manipulationen vorgenommen werden müssen, um sich und sein Einkommen zu schützen. Insofern halte ich die Mitwisser aus systemtheoretischer Sicht für weitaus problematischer. Schwarze Schafe gibt es überall und in einem funtkionierenden System werden diese ausgesondert. Man hätte Fr. Hinz auch rechtzeitig die Gelegenheit geben können, die Angelegenheit zu bereinigen, aber offenbar hat man es parteiintern für zweckmäßiger erachtet das Spiel mitzuspielen in dem man den Mantel des Schweigens über die Hochstaplelei deckt. Welchen Vorteil hat man sich trotz des nicht unerheblichen Risikos des Auffliegens davon versprochen?

3 Kommentare

  1. uwe hauptschueler sagt:

    Frau Hinz hat das Wahlvolk verarscht, in einer Bananenrepublik ist das der Normalfall. Das Gesellschaftssystem der BRD bezeichne ich mittlerweile als Volksverarschung. Der Glaube vieler Bürger, bei der BRD würde es sich um eine Demokratie handeln, werte ich als Beleg für meine Meinung.

  2. Im Grunde hat Fr. Hinze uns fast einen Gefallen erwiesen, denn ihr Fall zeigt sehr deutlich durch die Aufdeckung der Mitwisser, daß das System der Parteien, insbesondere das der SPD, vollkommen marode ist und nur noch aus Selbstbereicherung besteht. Trotz aller Skandale, warum wählt das Volk immer noch SPD, CDU und Grüne? Warum lassen sich das die kleinen SPD-Mitglieder gefallen? Sie sind es, die immer wieder dieselben Nieten nach oben wählen.

  3. […] aus einer einfachen Weiterbildung wird eine enge Kooperation. Hatten wir doch gerade erst neulich in der Politik, aber Pinoochionismus ist bei Heilpraktikern auch weit […]

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