Ein Mord, der zum Volksfest wird

Heute Abend wird in Chemnitz von Linken ein Gratiskonzert veranstaltet, auf dem u.a. auch die linksextremistische Band „Feine Sahne Fischfilet“ auftritt. Dem Anlass dazu, der Mord an einem einheimischen Familienvater durch den irakischen Migranten Yousif Ibrahim Abdullah, hat man sich man inzwischen elegant entledigt und damit auch die Erörterung der Frage, wie man weitere Vorfälle dieser Art in einer steten Folge von Einzelfällen in Zukunft gedenkt minimieren zu wollen. Wichtig ist einzig und allein irgendwie gegen Nazis zu sein und Nazi ist schließlich ein jeder, der diese Fragen auch nur stellen könnte.

Linke Parteien geben sich ein Stelldichein, laden zum Fest und selbst der amtierende Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ließ es sich nicht nehmen auf seiner Facebookseite das Event für einen guten Zweck mit den Linksextremen zu bewerben. Warum auch nicht, er fand ja auch genügend Zeit sich mit islamistischen, aus dem Ausland gesteuerten Islamverbänden zu treffen und dabei von Toleranz zu schwadronieren.

Zu so einem Gratiskonzert muss man nun erst mal hinkommen und wenn man dann da ist, macht es durstig. Was liegt da für Linke näher, als nach Freifahrtscheinen und Freigetränken zu rufen?

Na bitte, alles geritzt. Die Sause kann losgehen, die wird ein Mordsspaß werden!

Ob eigentlich irgendjemand von denen Mal die Witwe des Opfers gefragt hat, ob sie Unterstützung, gar Finanzielle, gebrauchen könnte? Lieber nicht, zu solidarisch möchte man dann doch nicht rüberkommen, das wäre Linken und Grünen Politikern unangenehm, könnten doch dabei wieder die unangenehmen Fragen auftauchen. Vielleicht ja in einem Jahr, oder so. Merkel hat bei dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin schließlich auch ein Anstandsjahr verstreichen lassen. Deshalb gibt man sich piëtätvoll zurückhaltend und lässt die Witwe in Ruhe allein trauern und wendet sich dem wirklich wichtigen Tagesgeschäft, dem Kampf gegen Nazis, zu, also der Kampf gegen alle, die mit der gegenwärtigen Politik nicht so ganz einverstanden sind. In der Politik wird derweil weiter gemacht wie gehabt und so sind die Linken ein steter Quell für immer mehr Nazis, echter wie vermeintlicher, im Lande. So ist das in der dichotomen Glaubenswelt von Linken, es gibt nur Linke, sich selbst euphemistisch als Demokraten bezeichnend, und Nazis. Eine kunterbunte Welt aus zwei Farben, schwarz und weiß.

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