Soziales Berlin unter Rot-rot-grün

In Berlin wurden am vergangenen Samstag mal wieder leerstehende Häuser durch Linke besetzt. Das hat ja schon eine gewisse Tradition in Berlin, interessant ist aber die Begründung des Leerstands:

Nach Angaben des Bezirksverordneten Taylan Kurt (Grüne) wollte der Eigentümer statt der Wohnungslosen dort ursprünglich Flüchstlinge unterbringen, weil er so viel mehr Miete vom Bezirk verlangen könne. Das liegt daran, dass die Tagessätze für die Unterbringung Geflüchteter vom Bund geregelt und höher als die Sätze für Wohnungslose sind, die Berlin vorschreibt, erklärt Katrin Schmidberger, wohnungspolitische Sprecherin der Grünen im Abgeordnetenhaus.

In einfachem Deutsch: Einheimsche werden schlechter behandelt!
Die linke Regierung gibt sich ja immer so sozial, fördert angeblich Gleichberechtigung und Gleichbehandlung und dann werden für Einheimische mit geringem oder keinem Einkommen niedrigere Sätze gezahlt. In gewisser Weise steht das sogar mit der linken Geisteshaltung der Minderwertigkeit von allem Deutschen in Übereinklang.

Letztlich ist ja auch die linke Geisteshaltung für die Wohungsnot verantwortlich. Alter Wohnungsbestand in öffentlicher Hand der Stadt wurde verkauft um die Stadtkasse zu sanieren, Investoren werden wo immer möglich Knüppel in die Beine geworfen und gleichzeitig heizt man den Zuzug einkommensschwacher Schichten, wenn möglich sogenannte Flüchtlinge, auch noch nach Kräften an. Im gleichen Atemzug spielen sich genau dieselben Leute jetzt als Retter auf, man müsse halt nur ihr Programm richtig umsetzen.

Auch in der Bundespolitik ist fein dem Sozialismus folgend immer nur von Mieterschutz die Rede, niemals aber davon, wie man langfristig mehr Menschen zu Wohneigentum verhelfen kann (Die geringe Eigentumsquote ist in Deutschland ein generelles Problem.). Würden nämlich mehr Menschen ihr Dach über’m Kopf selbst besitzen, sähen Städte auch deutlich gepflegter aus, denn üblicherweise gehen Menschen mit ihrem Eigentum wesentlich pfleglicher um als mit Fremdem. Der entscheidende Punkt wäre aber, daß die Linken Wähler verlieren würden, denn mit der Verteufelung von Eigentum, ihren Ideen zur Enteignung und der Entdeckung der neuen Eigentümer, daß Wohnraum sich weder von selbst noch kostenlos erhält, bekämen sie dann kein Bein mehr auf den Boden. Darüberhinaus wären sehr viele Kleineigentümer auch ein Gegengewicht zu den übermächtigen Wohnungsgesellschaften. Ist alles politisch nicht gewollt, es könnten ja mündige Bürger dabei rauskommen.

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