Bad Kreuznach: Es könnte der AfD nutzen …

Nachdem ein aus Biblis angereister afghanischer Asylant im Krankenhaus von Bad Kreuznach eine Schwangere niedergestochen hat, bei der das Ungeborene getötet und die werdende Mutter schwer verletzt wurde, gibt es nun ein Trauerfeierwettrennen.

Schon am Dienstagnachmittag kündigte Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer an, man wolle das Thema sowie die Trauerarbeit nicht der AfD überlassen. Mit CDU-Landrätin Bettina Dickes wird es daher am Freitag, 18. Januar, um 16 Uhr auf dem Kornmarkt eine Gedenkstunde für das getötete ungeborene Kind geben.

Sie will eine Trauerfeier für das getötete Kind abhalten, aber nicht etwa wegen des getöteten Kindes an und für sich, sondern um die Trauerarbeit nicht der AfD zu überlassen. Anders ausgedrückt, gäbe es die AfD nicht, würde sie keine Trauerfeier abhalten abhalten. Im Grunde eine bodenlose Frechheit. Welcher Partei gehört Fr. Dr. Kaster-Meurer wohl an? Fast schon überflüssig zu erwähnen, wie immer bei den letzten Morden natürlich der SPD.

Die öffentliche Kundgebung von Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer wird aber auch skeptisch gesehen. Annette Bauer, Vorsitzende des Integrationsbeirats, spricht von „Sensationsgehasche“. Das spiele doch der AfD nur in die Hände.

Man sitzt auf hohen Ross und spielt sich auf wie moralisch überlegene Bessermenschen, was auch immer passiert, das Einzige was sie interessiert ist, ob etwas der AfD nützen könnte. Die Opfer, die durch die völlig aus den Fugen geratene Politik mitverschuldet sind, sind ihnen scheißegal. Was ist bloß für ein mieses, verlogenes Pack in der Politik nach oben gewählt worden.

Nachtrag 17.01.2019:

In einer Erklärung zur Tat, die in verschiedenen Medien (Nahe-News, Kreuznacher Rundschau 17.01.2019) verbreitet wurde, handelt sie das Opfer in drei kurzen Sätzen ab:

Leider hat sich in unserer Stadt am Freitag eine schreckliche und unverzeihliche Tat ereignet, die mich schockiert und ich sehr bedauere. Meine Gedanken sind bei dem Opfer und seiner Familie. Ich übersende ihnen meinen Trost und besten Genesungswünsche.

Danach geht es nur noch um die Aufnahme und Integration von Migranten und gipfelt dann am Ende darin, daß man mehr Konferenzen abhalten müsse um solche Taten zu verhindern:

Zentral sind dabei für mich eine stärkere Steuerung der Integrationsbemühungen und eine stärkere Kontrolle der Integrationsabläufe, was durch die Einrichtung einer koordinierenden Stabsstelle bei der Stadtverwaltung erreicht werden soll. Justiz, Polizei und Kommunen müssen noch stärker zusammen agieren – etwa durch gemeinsame Konferenzen −, um solche kriminellen Taten im Vorfeld zu vereiteln und lückenlos aufzuklären.

Wie immer bei Linken, wenn ihre Ideologie mit der Realität kollidiert, man redet viel und differenziert sich dabei zu Tode, löst aber nichts.

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