Respekt vor anderen Kulturen lernen

Wieder einmal ein Mord auf offener Straße, diesmal in Salzgitter durch einen Iraker, der einen Syrer erschossen hat. Soweit ist das ja schon zur Normalität in Deutschland geworden, aber die Reaktionen von Sozialarbeitern erstaunen mich weiterhin. Ich frage mich immer woher dieser Selbsthass kommt, denn offenbar hält man die eigene Kultur für derart minderwertig, daß man bereitwillig Mord und Totschlag auf den Straßen als Kollateralschaden achselzuckend hinnimmt.

Die Polizei nahm einen 33-jährigen Syrer unter dringendem Tatverdacht fest. Er soll sein Opfer getötet haben, weil er mit der Liebesbeziehung des Irakers zu seiner Schwester nicht einverstanden war.

Einer der inzwischen durch die nicht nur auf dem Gebiet der Migration irrsinnige Politik von Merkel und ihren Spießgesellen üblichen tödlichen Angriffe durch Asylanten aus dem Nahen und Fernen Osten und was fällt der deutschen Sozialarbeiterin Petra Behrens-Schröter von der Diakonie im Braunschweiger Land, Kreisstelle Salzgitter dazu ein:

„Wir sollten nun schnell darüber sprechen, was genau passiert ist und daraus lernen – vor allem den Respekt vor anderen Kulturen“, fordert die Sozialarbeiterin.

Mit anderen Worten, nicht die mordenden Einwanderer sind schuld, sondern die Einheimischen. Einwanderer messern und schießen auf unseren Straßen, aber wir sollen Respekt vor anderen Kulturen erlernen. Was genau stellt sich Fr. Behrens-Schröter eigentlich darunter vor? Wie wäre es denn mal, mit der Variante, daß Migranten Respekt vor der hiesigen Kultur zu haben haben? Sie fliehen (angeblich), erhalten hier bedingungslos Unterkunft und Sozialhilfe, agieren hier exakt in der Art und Weise, vor der sie (angeblich) aus ihren Heimatländern geflüchtet sind, aber wir hier sollen Respekt vor genau diesen Kulturen erlernen? In gewisser Weise tun wir dies auch bereits — zwangsweise, aus reinem Selbstschutz im eigenen Land —, wie man an unseren durch Poller und Barrieren geschützten Weihnachtsmärkten eindrucksvoll sehen kann.

3 Kommentare

  1. uwe hauptschueler sagt:

    Respekt, ich mag dieses Wort nicht mehr lesen oder hören. Respekt wird im Allgemeinen für Leute gefordert, die nicht in der Lage oder Willens sind sich welchen zu verdienen.
    Und für Religionen, mögen sie auch noch so behämmert sein.

  2. Geht mir genauso, ich und etliche Andere die ich kenne, können das Wort nicht mehr hören. Ich komme von der anderen Seite, treffe aber damit dieselbe Personengruppe, denn meist fordern es diese Leute für sich selber ein, ohne jedoch den geringsten Respekt für andere aufzubringen. Dieses permanente Einfordern — nicht verdienen — von Respekt dient einzig und allein dazu das Gegenüber mundtot zu machen. Es ist ein Ausdruck höchsten Unvermögens jedwede Kritik zu ertragen.

  3. Fiete sagt:

    Nun, mir bedeutet dieses Wort sehr viel, was mit ganz direkten Erfahrungswerten zusammenhängt.
    Unter Leuten, die beruflich mit Nutz- und Hobbytieren arbeiten, heißt es:

    Respekt immer
    Angst nie!

    Und die knackigste Interpretation, die ich dazu kenne, lieferte einmal der Pressesprecher eines der berüchtigtsten Motorradclubs in D.:

    Benimmst Du Dich wie ein Mann, behandele ich Dich wie einen Mann
    Benimmst Du Dich wie ein Arschloch, behandele ich Dich wie ein Arschloch

    Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

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