Weibliche Lust

Eine weitere Merkwürdigkeit ist von der Grünen Jugend in den Bundesvorstand gewäht worden: Rahel Kellich. Ihre Bewerbung bestand im Beklagen der angeblichen Lustfeindlichkeit gegenüber Frauen:

In welchem Land, hinter welchen sieben Bergen lebt diese Frau? In Deutschland dürfen sich Frauen privat nach ihrem Geschmack kleiden, sich schmücken und tätowieren wie sie es für richtig halten, reisen wohin sie wollen ohne irgendwessen Erlaubnis und man höre und staune, ihre Liebhaber selbst aussuchen. Gesetzliche Vorgaben haben sie hierzu nicht zu beachten und gesellschaftlich ist diese Eigenständigkeit akzeptiert. Im Fernsehen laufen Werbespots für Frauen für Sexspielzeug für Frauen. Man kann wohl nicht behaupten, daß weibliche Lust verboten oder allgemein anstößig wäre. Zu keiner Zeit, in keinem Land lebten Frauen freier als heute.

Es gibt allerdinge eine Ausnahme, nämlich dann wenn die Frau zu den islamischen Parallelgesellschaften gehört, die uns von den Grünen penetrant im Namen der Toleranz versucht werden schmackhaft zu machen. Es wird bei den Grünen, wie eigentlich immer, mit zweierlei Maß gemessen, denn dieselben Leute, die hier frenetisch Rahel Kellich beklatschen, haben den Islam gegenüber jeglicher Kritik immunisiert und Kritikern eben jener islamischer Praxis wird Islamophobie und Rassismus vorgeworfen. Doch genau dort findet sich das von ihr beklagte Patriarchat. Selbst der Hidschab wird als emanzipatorische Befreiung der Frau gefeiert, währenddessen Frauen in islamischen Ländern dafür ins Gefängnis gehen, wenn sie ihn in der Öffentlichkeit ablegen.

Immer daran denken, diese Leute der nächsten Generation wollen die Welt retten!

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