Progressives Bündnis

Die SPD strebt nach der Bundestagswahl ein „progressives Bündnis“ an, also eine Koalition mit der SED aka Die Linke. Auf Deutsch: Man will immer schneller in den Sozialismus! Frei nach dem neuzeitlichen Poeten Donald: Shithole Berlin für alle!


Progressiv (fortschrittlich, zunehmend) beschreibt den Weg der SPD eigentlich recht gut: Mann möchte nicht stehen bleiben wo man ist (15%), sondern mit 100 Jahre alten, dysfunktionalen Ideen fortschreitend zunehmend immer tiefer in den Sozialismus hinein. Es ist genau die Strategie des selbstverstärkenden Fehlers den die SPD hier weiterführt wie schon beim Genderfeminismus: Man will immer mehr von dem, was die Ursache des Problems ist. Die SPD will als Gegenmittel zur AfD mehr Sozialismus, dabei ist die verfehlte Politik gerade Ursache für das Aufsteigen der AfD. Nirgendwo trägt die AfD die Verantwortung für die bestehenden Probleme, sie alle wurden durch die Politik von SPD und CDU verursacht. Die SPD macht identitäre Politik für kleine und kleinste Minderheiten und wird halt vermehrt nur noch von diesen gewählt, aber beschimpft, grenzt und nimmt ihre Stammwählerschaft aus, die Arbeiter und Angestellten. Zur Logik befähigte Menschen würden sich unter den Voraussetzungen über den Wählerschwund nicht wundern, aber wir reden hier von der SPD.

Die Idee vom „tiefen Respekt für jeden Einzelnen“ widerspricht der Idee des Sozialismus fundamental, deshalb wollen und müssen Sozialisten seit über 100 Jahren immer wieder den neuen Menschen erschaffen, denn spätestens dann, wenn man auch nur einen aus dem System ausscheren ließe ist das System am Ende (meist schon lange vorher). Linke sind so unfassbar dumm, daher ja auch ihr Bekenntnis zur gewaltorientierten Antifa, denn ohne Gewalt ist nicht Sozialismus durchsetz- und erhaltbar.


Unklar ist mir auch warum meint, mit diesem Vorgehen Wähler gewinnen zu können. Wer Sozialismus will kann gleich die SED wählen, wer grünen Genderfeminismus will, wählt die Grünen. Warum also sollte jemand an Stelle der jeweiligen Originale eine schlechte Kopie wählen? So schön ist der SPD-Vorstand nicht.

Immerhin kennt man den Plan schon vor der Wahl. Kein SPD-Wähler kann also hinterher sagen, er habe nichts davon gewusst. Letztes Weihnachten hat der allseits bekannte AfD-Wahlhelfer Ralf Stegner ja schon über eine Fusion von SPD und Die Linke sinniert. Allerdings ist die SPD machtgeil, so daß nicht ausgeschlossen werden kann, daß gegebenenfalls sofort umfällt falls sich eine Machtoption in Form einer erneuten großen Koalition bieten sollte.

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