Willkommen im World Wide Web of Apartheit

Nachdem Uber Eats angefangen hatte bei von Schwarzen geführten Unternehmen die Liefergebühren zu erlassen, macht nun Google Nägel mit Köpfen und führt auf freiwilliger Basis eine Markierung, bestehend aus einem schwarzen Herz in einem mit drei orangefarbenen Streifen gefüllten Kreis auf Googlemaps für von Schwarzen geführte Unternehmen ein („Black owned“). Ein Negerherz als Äquivalent zum Judenstern.


Daß Markierungen von Menschen nach Rasse, Ethnie oder Religion in der Menschheitsgeschichte nie gut ausgegangen ist und meist die Grundlage für Pogrome bildete scheint bei Google noch nicht angekommen zu sein. Es war ja gerade einer der zivilisatorischen Fortschritte der Moderne, daß man von dieser Art der Markierungen Abstand genommen hat und moderne Demokratien die Gleichheit zu einem konstitutiven Element erhoben haben.

Es gab Zeiten, zu Beginn des Internets, da war man froh darüber, das Ethnie und Hautfarbe irrelevant waren (Ein alter Cartoon: Ein Hund sitzt am Computer und sagt zu seinem Hundefreund: „Im Internet weiß niemand, daß Du ein Hund bist“.). Dann begann vor einigen Jahren ausgehend von der linken Genderbewegung mit ihrem Slogan vom „sichtbar machen“ die Segregation. Zuerst waren alle Emojis Variationen des einen gelben Ursmilies (😊) von Harvey Ball aus dem Jahre 1963, heute gibt es Dutzende mit Menschen mit unterschiedlichen Geschlechtern und fein abgestuften Hautfarben. Die Linken mit ihrem ausgeprägten Tribalismus sind die eigentlichen Identitären auf dieser Welt, denn niemand achtet mehr auf und bewertet nach Rasse und Herkunft als sie.

Beachtenswert auch hier wieder das Messen mit zweierlei Maß. Ein zentraler Punkt bei den von der Black-Lives-Matter-Bewegung (BLM) angezettelten Aufständen war bzw. ist Racial Profiling durch die Polizei. Jetzt auf einmal führt man selbst (Google wird von der U.S. Black Chamber (USBC) unterstützt!) ein Negerherz ein und animiert Kunden explizit zu Racial Profiling vor ihren Einkäufen.

Fassungslos macht mich bei Linken immer die ideologische Verblendung, die es bei ihnen offenbar wirkungsvoll verhindert einfachste Sachverhalte logisch zu Ende zu denken, denn sie sind permanent der Auffassung, daß von ihnen erdachte Systeme nur unidirektional wirken. So war die Intention des NetzDGs eine Reduzierung rechter Hasskommentare, daß es Linke betreffen könnte schien ihnen absurd, weil von links keine Hasskommentare kommen, sondern allenfalls harsche, aber selbstverständlich immer berechtigte Kritik. Im vorliegenden Falle ist es die Markierung von Unternehmen die Schwarzen gehören. Man will einseitig deren Geschäfte fördern, liefert aber deren Gegnern frei Haus Angaben, welche Geschäfte sie bestenfalls meiden sollen. Wahrscheinlich ist man tatsächlich der tiefen inneren Überzeugung, daß #WirSindMehr (Zur Erinnerung: Bolschewiki = „Mehrheitler“) eine reale Tatsache ist und daher die Schäden durch Boykotte vernachlässigbar im Vergleich zu den Zugewinnen durch die rassisch fixierte Propaganda sind. Aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, daß sie soweit denken. Als weiteres Beispiel möge die Selbstmarkierung mittels Regenbogenfahnen am Rucksack, Revers oder Balkon dienen. Die Leute setzen sich vehement für den Islam ein und fördern dessen Verbreitung hier, beschimpfen jeden als Nazi, der sie vor der Gefährlichkeit ihres Tuns warnt, beklagen sich dann aber über Angriffe aus diesem Milieu. Dabei haben sie sich in ihrer Dummheit mit der Regenbogenfahne den „Judenstern“ selbst angeheftet.

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