Genderwahnsinn hält weder Öchsin noch Eselstute auf

Offensichtlich finden deutsche Universitäten keine forschungswürdigen Probleme mehr. So wie einst der Kaiser von China beschloss, die chinesische Flotte zu vernichten, da es nichts mehr gäbe was man nicht schon wüßte und man sich daher nur noch um sich selber kümmern müsse, kümmern sich die Universitäten nun bevorzugt um Esoterik und Gender.
Man beginnt, die männlichen Bezeichnungen, die sich im Deutschen sprachlich auf beide Geschlechter beziehen, durch die weibliche Form zu ersetzen, um gegen die angebliche Diskriminierung von Frauen ein Zeichen zu setzen. Angefangen haben mit dem Unfug das Möchte-gern-MIT von Deutschland, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit seiner Promotionsordnung für Informatiker und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) mit Promotionsordnung für Mediziner und Zahnmediziner. Jetzt zog die Uni Leipzig mit der Umstellung ihrer Verfassung nach. Die Ökonomin Prof. Dr. Friederike Maier von der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) in Berlin hält dies für gar für einen Akt der Notwehr (sic!) und die Genderbeauftragtge der FU-Berlin, Mechthild Koreuber, springt nicht nur auf den Zug auf, sondern versucht ihn auch noch zu überholen:

Für sie wäre es beispielsweise auch denkbar, an der Uni einen Monat lang nur die weibliche Form zu benutzen, um das Augenmerk auf die sensible Verwendung der Begriffe zu lenken.

Stellt die sich so eine Art monatliche Genusrotation bei allen Schriftstücken vor?

Mich fasziniert immer wieder die logikfreie Argumentation von Genderisten. Angeblich liegt der Gebrauch der männlichen Formen einzig im männlichem Dominanzstreben zur Unterdrückung der Frauen begründet. Zunächst wird gefordert zu einer geschlechtsneutralen, nicht diskriminierenden Sprachform zu finden, dann wird die geschlechtsneutral benutzte männliche Form durch die eindeutig geschlechtsspezifisch verstandene weibliche Form ersetzt, bei der erst durch eine Fußnote kenntlich gemacht werden muss, daß (leider) auch Männer gemeint seien, obwohl Genderisten ja eigentlich der Meinung sind, daß die Geschlechter nur soziale Konstrukte seien und es keine zwei Geschlechter gäbe. Was soll daran nun weniger diskriminierend oder gar sprachneutral sein? Weiterhin hört man durchaus das Argument, daß die Umbenennung auch Ausdruck der bestehenden Mehrheit der Frauen an der Uni Leipzig sei. Abgesehen davon, dass die angeblich Benachteiligten, also Frauen, dort bereits in der Mehrheit sind, müsste man aber jetzt eigentlich erst recht männliche Formen verwenden um ein Zeichen gegen die Diskriminierung von Männern zu setzen. Daß dass Ganze noch deutlich steigerungsfähig ist, zeigt der Beschluss im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Anfang des Jahres unter Mitwirkung durchgeknallter Piraten zur Einführung einer dritten Toilette für „Unentschiedene“ in öffentlichen Gebäuden des Bezirks.

Dieser ganze Gendermist mit ihren unfähigen Professorinnen, Blockwärterinnen und Politkommissarinnen kostet den Steuerzahler nicht nur Millionen, sondern blockiert auch etliche Stellen auf denen tatsächlich wissenschaftlich gearbeitet werden könnte. Kein Wunder das unsere Universitäten nicht mehr durch wissenschaftliche Erkenntnisse in Erscheinung treten.

2 Kommentare

  1. Sonstwer sagt:

    Der nächste Schritt ist dann, das grammatische Geschlecht von Begriffen der „Neuen deutschen Sprache“ anzupassen: Alle positiv belegten Begriffe werden oder bleiben weiblich, also die Frau, die Freude, die Wochenende, die Urlaub und alle negativ belegten werden männlich, also der Mann, der Fehler, der Diskriminierung, der Krankheit…

    Aber wenn in gewissen, nur aus Frauen bestehenden Vereinen, die angeschlossenen Menschen als „Mitfrauen“ bezeichnet weden, weil _das_ Mitglied ja sexistisch vorbelastet ist, dann glaube ich, dass ohnehin nichts mehr zu retten ist.

  2. Ganz so pessimistisch bin ich nicht. Durch diese Übertreibungen auf Nebenschauplätzen wird nicht vorzeigbares erreicht, sie entlarven sich dadurch selber. Irgendwann schlägt das Pendel zurück, aber bis dahin wird noch viel Schaden angerichtet.

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