Schwestermord

In Berlin haben mal wieder zwei Afghanen eine Frau ermordet, diesmal ihre eigene Schwester aus gekrängtem Ehrgefühl.

„Diese feige Tat schockiert und hat mit einem weltoffenen und liberalen Berlin nichts zu tun“, so Wegner

Wie eigentlich immer nach einem Attentat, so auch diesmal bei der Aussage des Bundestagsabgeordneten Kai Wegner (CDU), Berliner Spitzenkandidat der CDU und deren Landesvorsitzenden, erhebt sich die alte Frage, wie hätten denn die Täter ihre Schwester umbringen müssen damit es ein mutiger Mord gewesen wäre? Muss man ja schließlich wissen, niemand möchte schließlich wenn es soweit ist als Feigling sterben!

Wer hier leben wolle, müsse sich vorbehaltlos zu unserer Gesellschafts- und Rechtsordnung bekennen, so Wegner. „Deutschland ist ein freies Land, in dem jeder kann, wie er möchte. Aber Grundlage des Zusammenlebens ist die Werteordnung des Grundgesetzes und nicht die Scharia.“

Nein muss man nicht, das steht auch nirgends, man muss sich nur an die Gesetzte halten. Vorbehaltlose Akzeptanz würde außerdem Stillstand bedeuten! Auch gibt das Grundgesetz den Bürgern weder eine Werteordnung vor (deshalb existiert ja im Grundgesetz des Grundrecht auf Bekenntnisfreiheit), noch regelt es das Zusammenleben der Bürger untereinander. Es bindet lediglich den Staat. In Deutschland mag jeder können wie er möchte, aber zum Glück nicht dürfen, andernfalls bräuchte man ja nicht „schockiert“ über die Tat sein und eine Debatte über gescheiterte Integration führen wollen. Die Tat hat auch nichts mit der Scharia als Solcher zu tun, sondern mit der patriarchalen Werteordnung, die des Islams nicht bedarf – solche Werteordnungen gab es schon in vorislamischer Zeit, auch wenn der Islam wie dafür gemacht ist –, die die Frauen als Besitz betrachtet und die Ehre des Mannes über alles stellt.

Derartige Tötungen aus verletztem Ehrgefühl oder gekränkter Eitelkeit gibt es zuweilen in allen Gesellschaften, aber es ist eben ein Unterschied, ob diese Taten gesellschaftlich allgemein akzeptiert, ja sogar moralisch erwartet werden oder ob sie grundsätzlich als verwerflich betrachtet werden.

Können diese Leute nicht mal ein, zwei Sekunden nachdenken bevor sie ihren Senf dazugeben? Wie mich dieses dämliche Politgequatsche anödet.

Wehklagen bei der Berliner grünen Spitzenkandidatin Bettina Jarasch, dabei sind doch alle Kulturen gleichwertig und müssen mit ihren Eigenheiten in der diversen Gesellschaft akzeptiert werden. So ist das nun einmal in einer bunten Gesellschaft, mit ihrer Realitätsblindheit, die jeden hereinlässt, aber auf gar keinen Fall irgendjemand abschieben will, egal wie er sich er auch benommen hat. Man ist halt tolerant, ganz im Sinne des Wortes tolerare.

Im Großen und Ganzen sehen wir hier auch den Grund für das Scheitern des Militäreinsatzes in Afghanistan und die Rückkehr der Taliban. Die Mehrheit der Afghanen will keine (westliche) Demokratie, sondern bevorzugt ein rigides islamisches System.

Übrigens hatten Bekannte von Maryam Hosseini bereits seit mindestens seit dem 21.07.2021, wahrscheinlich schon etwas früher, über öffentliche Aushänge nach ihr gesucht gehabt.

Aushangfoto mit der öffentlichen Suchmeldung nach Maryam Hosseini vom U-Bhf. Alexanderplatz in Berlin. (21.07.2021)
Aushangfoto mit der öffentlichen Suchmeldung nach Maryam Hosseini
vom U-Bhf. Alexanderplatz in Berlin. (21.07.2021)

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