Gendergerechter Park

In Berlin-Lichtenberg wird gerade der Statdtpark gendergerecht umgebaut.

Das Bezirksamt hat dafür eine ganz eigene Definition von Gender (englisch für Geschlecht). Ein Sprecher: Gender werde hier im Park im Sinne eines sozialen und nicht biologischen Geschlechts identifiziert. Was auch immer das heißt.

Ja, aber was hat das mit Gestaltung des Parks zu tun und was ist an einem gendergerechten Park nun grundlegend anders?

Das Bezirksamt erklärt auf Nachfrage: „Jungs interessieren sich eher für Bolzplätze und Mädchen eher für Volleyball, wenn sie mit einem Ball aktiv werden wollen. Grundsätzlich steht jedes Spiel- und Erholungsangebot allen offen.“

Jungs und Mädchen? Aber wer denn in solchen patriarchal stereotyp binären Rollenklischees denken! Da hat wohl jemand in Gender nicht aufgepasst, denn danach sind die Geschlechter nur ansozialisiert und könen jederzeit gewechselt werden. Was ist überhaupt mit den vielen Übrigen Geschlechtern? Haben die Erholungsangebote vorher etwa nicht allen offengestanden?

Bezirksstadtrat Martin Schaefer (CDU, 46) erklärt dazu: „Es geht uns um Vielfalt und Inklusion. Volleyball und Fußball sind dabei nur mögliche Beispiele, für die wir uns entschieden haben und die gewünscht wurden.“

Ach, man kann da auch etwas ganz Anderes spielen? Gut das das Bezirksamt das sagt, ansonsten wäre bestimmt niemand darauf gekommen.

Lassen wir uns vom Endausbau überraschen was da beim gendergerechter Statdpark in der Realität rauskommt.

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