Geschwätzshow mit Dunja Hayali fliegt aus dem Programm

Die gute Nachricht: Eines der Minima der Tiefpunkte des Staatsfunks wird eingestellt.

Das ZDF plant künftig ohne die Talksendung mit Dunja Hayali. Grund sollen schlechte Quoten sein, melden Branchendienste.

Es ist mir völlig unverständlich, wie man die eloquente Geistesgröße Dunja, diese Meisterin der Erkenntnis, mit ihrem alles überstrahlendem Charisma nicht mehr sehen wollen sollte. Das müssen schon heftig schlechte Quoten gewesen sein, die selbst den roten Staatsfunk zu der Einstellung der Sendung veranlasste.

Zu Gründen wurde offiziell nichts gesagt, ein Blick auf die Quoten könnte jedoch eine plausible Erklärung sein. Die letzte Staffel sahen im Durchschnitt 1,55 Millionen Zuschauer, der Branchendienst Quotenmeter spricht von 8,6 Prozent Marktanteil bei den Zuschauern ab drei Jahren. Relevanter ist zwar der Schnitt der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen, hierzu wurden aber keine Angaben gemacht.

Die Jugend ist vielleicht doch nicht so dumm wie es oft den Anschein hat, wenn nicht mal die Zuschauer ab drei Jahren sich noch Dunja Hayali antun wollen. Es gibt also noch eine gewisse Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Bei Quotenmeter heißt es dazu: „Nachdem man es in den vorherigen Jahren bereits mit monatlichen Ausstrahlungen sowie auch den 2020 versuchten wöchentlichen Ausstrahlungen versucht hat, scheint keine Steigerung erkennbar, also ist Schluss.“

Also etwas läuft nicht wie gedacht, so stellt man es nicht etwa ein, sondern macht noch mehr davon in der Hoffnung den Zuschauer durch Dauerberieselung ganz im Sinne marxistischer Ideologie zur Schaffung des neuen Menschen umerziehen zu können. Geld spielt keine große Rolle, es wird ja per Zwangsbeitrag vom Bürger eingetrieben, notfalls per Haft.

Dieselbe Strategie des selbstverstärkenden Fehlers verfolgt die SPD seit Jahren mit ihrer Gender- und Identitätspolitik. Dieser weltfremde Unsinn aus dem Reich der soziologischen Märchenerzähler kommt immer weniger beim Bürger an, weil dieser einerseits den Betrug durchschaut und andererseits diese auch komplett an seiner Lebenswirklichkeit vorbeigeht, da sie seine real existierenden Probleme ignoriert.

Die wirklich schlechte Nachricht dabei ist allerdings, daß man aus dieser personifizierten Beleidigung des Intellekts nichts gelernt hat:

Es seien neue Gesprächsformate mit Blick auf die Bundestagswahl 2021 geplant. Hierbei würde Hayali auch zum Einsatz vor der Kamera kommen.

Oh, welch Grauen, man legt nach. Der Zuschauer kann sich also schon heute auf fernseharme Termine freuen, berappen muss er natürlich weiterhin. Noch!

Übrigens kennt man diese Strategie auch von der SPD, nämlich nach Wahlniederlagen wo es dann regelmäßig heißt, daß man vom Wähler nicht verstanden wurde. Nie war das Programm — hier im doppelten Wortsinne — schlecht, der dumme Wähler bzw. Zuschauer trägt die Schuld.

Ein Kommentar

  1. […] nicht unter dem Titel „Wie man es nicht macht — Eine kritische Autobiographie“. Nachdem ihre Geschwätzshow mangels Publikumsinteresse abgesetzt wurde hat sie dafür ja auch genug […]

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