Rückgabe von Museumsobjekten afrikanischer Herkunft

Ich hatte neulich meine Auffassung vertreten, daß der derzeitige Rassismus von Schwarzen gegen Weiße und ihre Kultur(en) eine Form von Neid ist, weil die schwarzafrikanischen Kulturen ihr kulturelles Erbe nicht bzw. nur rudimentär bewahren.

Selbst das, was man heute über die Vergangenheit der afrikanischen Kulturen weiß, wurde letztendlich durch weiße Wissenschaftler und deren Aktivitäten bewahrt, denn sie selber bewahren nichts.

Nun kommt die linke Frankfurter Rundschau mit Artikel zu genau dem Thema (Archivlink) daher, in dem nun die Rückgabe von Objekten aus Museen damit gerechtfertigt wird, daß in Afrika das Wissen verloren gegangen sei:

Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie Objekte aus dem heutigen Kenia, die sich in ausländischen Sammlungen befinden, Menschen in dem afrikanischen Land zugänglich gemacht werden können. Ziel des Kenia-Projektes ist es, langfristig eine Datenbank aller kenianischen Objekte aufzubauen, die sich in Museen in Europa und Nordamerika befinden.

Eines der Objekte, das in der Ausstellung zu sehen sein wird, ist ein Schulterschild, das Kikuyu, die größte ethnische Gruppe des Landes, bei Initiationsriten trugen, während denen Jungen in die Gemeinschaft der Männer aufgenommen werden. „Das Wissen, wie diese Schilde hergestellt wurden, ist über die Zeit verloren gegangen“, sagt Leonie Neumann, Kustodin der Abteilung Afrika. Es sei sinnvoll, dieses Objekt zurückzugeben, so dass Handwerker:innen die Herstellungweise an einem Original studieren könnten.

Das ist genau das, was ich in meinem vorgenannten Artikel meinte, in den besagten Ländern wurde nichts bewahrt, es waren letztlich die von Linken geschmähten Weißen, die halbwegs systematisch zu sammeln anfingen und das ist auch genau der Grund, weshalb eben gerade keine Rückgabe von Objekten erfolgen sollte, denn es steht zu erwarten, daß über kurz oder lang auch diese letzten verbliebenen Stücke noch verloren gehen, denn die museale Infrastruktur in Afrika ist noch unterentwickelter als die Länder ohnehin schon sind, ganz abgesehen von dem kulturellen Verhalten der dortigen Mehrheit, die sich bis heute nicht für das Bewahren interessiert, auch weil sie existenzielle Probleme hat. Es sind nur einige wenige die sich dafür interessieren. Insofern sind die Stücke in unseren Museen weitaus besser vor Verlust und Verfall geschützt und sollten daher auch dort verbleiben.

Ein Kommentar

  1. Bill Miller sagt:

    „Handwerker:innen“
    Ich gehe jede Wette, dass die Fertigung damals nur Männern vorbehalten war. Und die Initiationsriten dienten durch das Zufügen von Schmerzen dazu, die Jungen zu harten Männern zu erziehen.
    Nicht zu Genderomnifluid yellowskin dragonkin beings.

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