Umvolkung oder die SPD auf der Suche nach neuen Wählerschichten

Nicht nur die hessische SPD versucht zwangsweise neue Wähler herbeizuschaffen, manchmal sogar ganz wörtlich genommen. In Hessen beklagt sie nun, daß ihr Antrag in Schulen Türkisch und Griechisch anzubieten abgelehnt worden sei.

Die hessischen Sozialdemokraten wollen die Ablehnung ihres Antrags auf Türkisch- oder Griechisch-Unterricht an den Schulen nicht hinnehmen. Die Nachfrage sei da, außerdem gehe es um die Aufwertung der Sprache.

Es geht mal wieder um eine rein politische Geste, klar die SPD hat ihre ursprüngliche Wählerschaft, die arbeitende Bevölkerung, systematisch vergrault, nun geht es darum neues Simmvieh an die Urnen zu treiben.

Faeser bezeichnete es als absurd, wenn die im Alltag meistgesprochene Fremdsprache Türkisch auf der Strecke bleibe.

Und da wundern sich Linke wenn das Wort von Umvolkung die Runde macht. Die sogenannte meistgesprochene Fremdsprache ist nicht nur deren Muttersprache, sondern in weiten Teilen auch Hauptsprache, eben Alltagssprache! Auf die Idee, daß es sinnvoll wäre zunächst einmal dafür zu sorgen, daß die Landessprache von allen vernünftig gesprochen und geschrieben wird, kommt man bei der SPD natürlich nicht. Wahrscheinlich besteht bei der SPD die Angst, daß ihre Politiker von den Migranten tatsächlich verstanden würden, dann wäre Schluss mit neuen Wählern.

Erkläre jemand, er erziehe sein Kind zweisprachig, etwa in Deutsch und Englisch, dann werde das als toll empfunden. Bei Deutsch und Türkisch gebe es hingegen „einen Unterton“.

Auch wenn es den Stolz der Turkvölker verletzen mag, Türkisch ist, im Gegensatz zu Englisch, keine Weltsprache, sondern immer nur auf eng umrissene Gebiete begrenzt außerhalb derer man mit Türkisch nicht viel anfangen kann.

„Hessen war zwei Mal Tatort von furchtbaren rassischen Mordanschlägen“, sagte Faeser. Daher wäre es ein wichtig gewesen, Türkisch einzuführen und damit den Menschen zu sagen: „Ihr gehört dazu und Ihr seid Teil unserer Gesellschaft.“

Wobei mindestens einer dieser Anschläge von einem Links-Grünen begangen wurde. Ob dieser Teil überhaupt dazugehören will und nicht sich selber bewusst abgrenzt und willentlich eine Parallelgesellschaft bildet wird natürlich nicht gefragt.

Atila Karabörklü, Vorsitzender der türkischen Gemeinde in Deutschland, sagte: „Ich betrachte diese Entscheidung aus gesellschaftspolitischen Gründen als sehr dramatisch.“ Ein Teil der Gesellschaft fühle sich ausgeschlossen, auch er sei ausgeschlossen.

Mal andersherum betrachtet: Ab welcher Anzahl fremdsprachiger Muttersprachler sollen denn Schulen Minderheitensprachen anbieten, damit sich niemand benachteiligt fühlen könnte?

Das sich Herr Karabörklü ausgeschlossen fühlt heißt nicht zwangsläufig, daß er ausgeschlossen wird, es könnte viel eher so sein, daß er nicht dazugehören will. Er will eben Türke bleiben und auf keinen Fall Deutscher werden. Die Frage weshalb etliche Migranen, die Jahrzehnte hier leben, ja selbst in dritter Generation, oftmals nicht einmal ein „Guten Morgen“ unfallfrei über die Lippen bringen wird nicht gestellt.

Arif Arslaner, Geschäftsführer des Vereins für Kultur und Bildung in Frankfurt, erläuterte, dass von Holland bis China von diversen Minderheiten türkisch gesprochen werde.

Eben, es sind Minderheiten auf eng begrenzten Gebieten!

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