Anfang vom Ende des Wokeness-Freibriefs?

Bloomberg berichtet, vom Verbot des Hissens der Regenbogenflagge während des Pride-Monats auf dem Fírmengelände außerhalb der Büros bei Exxon Mobil Corp. Ein Sturm der Entrüstung der Angestellten in Houston war das Ergebnis. Nicht nur das, Exxons Flaggenrichtlinie wurde dergestalt abgeändert, daß generell das Zeigen von Flaggen „mit externen Positionen“ außerhalb der Büros untersagt ist. Damit sind bspw. auch Flaggen zu BLM (Black-Lives-Matter) untersagt. Ein kleines Zugeständnis gab es jedoch: Eine Regenbogenflagge, die die LGBTQ-Angestellengruppe repräsentiert ist erlaubt, sofern das Exxon-Firmenlogo nicht prominent hervorgehoben ist.

Exxon updated company guidance on what flags can be displayed outside its offices, banning “external position flags” such as PRIDE and Black Lives Matter, according to the policy seen by Bloomberg News. Instead, the rule permits a flag representing an LGBTQ employees’ group that does not prominently feature Exxon’s corporate logo.

Als Reaktion weigert sich der Exxon-Angestellte Exxon auf den Pride-Feierlichkeiten an 25. Juni zu repräsentieren.

In response, members of Exxon’s PRIDE Houston Chapter are refusing to represent the company at the city’s June 25 Pride celebration, according to an employee group email also seen by Bloomberg.

Meiner Meinung nach dürften die Angestellten mit dieser Aktion Exxon ungewollt in Hände spielen, denn ein relevanter Vorteil der aus dieser Repräsentation resultieren könnte ist mir nicht ersichtlich. Im Gegenteil, ein Verzicht auf diese Repräsentation verstärkt den Eindruck eines ernsthaften Versuchs der Neutraliät, selbst dann wenn es sich nur um eine Werbekampagne handeln sollte und zeigt, daß die Unterstützung an eine Grenze gestoßen ist.

“Corporate leadership took exception to a rainbow flag being flown at our facilities” last year, Exxon’s PRIDE Houston employee group wrote in the email Thursday. “PRIDE was informed the justification was centered on the need for the corporation to maintain ‘neutrality.’

Exxon hat jedoch klar gestellt, daß es sich nicht grundsätzlich aus der Unterstüzung von „Diversity“ zurückziehen wolle.

“The updated flag protocol is intended to clarify the use of the ExxonMobil branded company flag and not intended to diminish our commitment to diversity and support for employee resource groups,” Tracey Gunnlaugsson, vice president of human resources, said in a statement. “We’re committed to keeping an open, honest, and inclusive workplace for all of our employees, and we’re saddened that any employee would think otherwise.”

While the commonly recognized rainbow flag is prohibited, Exxon supports displaying banners and flags with logos of so-called employee resource groups, or ERGs, especially during signature months, Gunnlaugsson said. “The flags are directly related to our business and company support of our ERGs, including PRIDE for LGBTQ+ employees.”

Es gibt immer einen Vorreiter. Hier ist es Exxon, welches der selbstherrlichen Penetranz der LGBTQ+-Aktivisten und anderen vermeintlichen Diskriminierten Grenzen gesetzt hat. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis andere Unternehmen nachziehen werden, um wieder Herr im eigenen Hause zu werden.

Währenddessen hat in Deutschland Bundesinnenministerin Nancy Faeser den gegenteiligen Weg beschritten und baut die Neutralität des Staats bewusst weiter ab.

Ein Kommentar

  1. Bill Miller sagt:

    Lasst uns die Daumen drücken, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Außer in Florida.

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