Deutschland hat Mitschuld am Ukrainekrieg

Wie neulich angedeutet, Deutschland trägt, wie sollte es anders sein, eine Mitschuld am Ukrainekrieg. Schon die heilige Greta beschied ja Deutschland bereits vor zwei Jahren das Innehaben einer historischen Mitschuld. Apropos historisch. Kann sich noch jemand an die Teilnahme an diesem ominösen „historisch einzigartigen Experimentes“ um Yascha Mounk erinnern? Nun, es gibt inzwischen zum Scheitern der Gesellschaft ein Zwischenergebnis zu diesem „Experiment“ in Form eines Buches mit dem schönen Titel Das große Experiment — Wie Diversität die Demokratie bedroht und bereichert. Der Bestseller-Autor von „Zerfall der Demokratie“ über Diversität. Gut das wir das wissen, aber zurück zum Ukrainekrieg. Der Spiegel schreibt dazu von hinter der Bezahlschranke der Alpen-Prwada ab.

Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk hat Angela Merkel (CDU) schwere Vorwürfe wegen ihrer Russlandpolitik gemacht. Dass sein Land der früheren Kanzlerin »fast blind vertraut« habe, sei ein Fehler gewesen, sagte Melnyk der »Süddeutschen Zeitung«.

Auf die Frage, ob Deutschland eine Mitschuld an dem Krieg trage, und ob Merkel diesen Krieg hätte verhindern können, antwortet der Botschafter: »Ich glaube schon.«

Jetzt ist es raus! Als nächsten muss noch hingebogen werden, daß Deutschland keine Mitschuld hat, sondern einfach nur Schuld hat, dann können sofort die Verhandlungen über Reparationen beginnen. Die Ampelkoalition ist bereit jede Summe zu akzwptieren.

Zur Ausladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte Melnyk: »Es steht außer Frage, dass Herr Steinmeier die Ukraine in Zukunft besuchen kann. Glauben Sie mir, es geht gar nicht darum, ob seine bisherige Distanzierung zu den gravierendsten Fehlern der Russlandpolitik als ausreichend empfunden wurde.«

Man brauche aber »nicht nur Worte, sondern vor allem mutige Taten, um diese verhängnisvollen Fehlentscheidungen zu korrigieren«, sagte Melnyk. »Daher wäre das deutlichste Zeichen deutscher Solidarität mit der Ukraine ein sofortiges Embargo für russisches Gas und Öl. Im Moment wäre es vorrangig, dass der Bundeskanzler die Ukraine besucht, weil nur er und die Ampel notwendige Entscheidungen über neue Waffen und weitere Strafmaßnahmen gegen Moskau treffen können.«

Kurz gesagt: Jeder der schwere Waffen mitbringt kommt in die Ukraine rein. Putin hat ja welche dabei, also darf er rein, der lässt die aber damit nicht fahren, Steinmeier hat keine dabei, also darf erst rein, wenn er welche mitbringt, egal ob er schmollt. Den Weg kennt er viellicht noch von damals.

Wir sollen hier also die 80-Millionen-Volkswirtschaft mal eben so anhalten, mit allen daraus resultierenden Konseqenzen, weil dem Herrn Botschafter dies zupass kommt? Ja, der Termin passt nach zwei Jahren Pandmie-nahezu-Stillstand ausgezeichnet, hier läuft vieles ohnehin noch mit halber Kraft. So ein selbstgewählter Energieboykott ist jetzt genau das Richtige um den Rest der Wirtschaft auch in die Knie zu zwingen. „Wir schaffen das!“ hieß es in früheren Tage. Man könnte meinen, das sei verabredet, weil die Zeit gerade günstig ist, da die Deutsche Bundesregierung ihr Herz an die Rettung der Welt, also alles ohne Deutschland, verloren hat. Ob der Herr Botschafter bedacht hat, daß dann auch die für ihn so wichtigen Rüstungsbetriebe still stehen?

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