40.000 plus eine Menschrechtlerin auf der Weltklimakonferenz

Die deutsche Beauftragte für Menschenrechte, Luise Amtsberg (Grüne), — genau die, die nicht nach Katar gereist ist, weil es dort schwierig zu werden droht, reist nun zur themenfremden Weltklimakomferenz (COP27) nach Scharm-el-Scheik, wo sie erwartungsgemäß keine Konfkite zu erwarten hat, die Arbeitsergebnisse in der Sache von ihr erfordern, aber sie war halt wahrscheinlich nur noch nie in Ägypten.

Forderungen stellen als höchstes der Gefühle macht sich gut in unserer grünen der Presse (ansonsten interessiert es niemanden), reicht daher aus, ansonsten plauscht man mal hier und mal da nett, lässt es sich auf Steuerzahlerkosten in vernünftigen Hotels gut gehen und gibt sich dem wohlig-gruseligen Schauer hin die Menschenrechte auf der Welt in letzter Minute gerettet zu haben.

Zum zweiwöchigen Klimagipfel werden rund 40.000 Teilnehmer aus fast 200 Staaten erwartet. Bei der Eröffnungszeremonie sprach Alok Sharma, Präsident der Vorjahreskonferenz in Glasgow, ebenfalls davon, dass es sich »um konkretes Handeln drehen« müsse, jedoch mit Blick auf das Konferenzhauptthema Klima.

40.000 (!) anreisende Teilnehmer aus aller Herren Länder, das rettet das Klima ganz sicherlich. 40.000 Teilnehme, man muss sich das einmal klar machen. Jeder der ehrlich ist und wissenschaftliche Kongresse mit „nur“ 3-4.000 Teilnehmern mitgemacht hat weiß, daß dabei keine wirklich brauchbaren Arbeitsergbnisse rauskommen. Das wird mit 40.000 Teilnehmern mit Sicherheit nicht besser.

»Bei Nullsummenspielen wird es keine Gewinner geben.«

Demnach gibt es bei Nullsummen aber eben auch keine Verlierer, deshalb heißen sie ja Nullsummen. Hier würde ich dem ägyptischen Außenminister, sofern, das so von ihm stammt und nicht der übliche Journalistenunfug ist, ein überdenken seiner Aussage empfehlen.

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