Das Geschwätz des Robert Habeck zur Energieunabhängigkeit

Mit Ausbruch des Ukrainekrieges ist bei den Grünen ein Paradigmenwechsel eingetreten. Bisher galt jeder der Unabhängigkeit, egal ob im Kleinen oder im Großen, forderte als rechtsaußen, als Nazi, weil das nationalistisch sei. Kaum sind die Grünen mit ihren reklamierten hohen moralischen Ansprüchen an der Regierung, ist alles Makulatur, sollen wir auf einmal quasi schalgartig wenigstens energieautark werden, obwohl man jahrzehntelang auf die totale Globalisierung hingearbeitet hat und auch bei den Grünen Autarkie kein Thema war.

Noch letzes Jahr hat Cem Özdemir den grünen Anspruch so formuliert:


So lautet grüne Theorie, also vor Wahl:

Ein durch die Stärke der SPD in den Umfragen wieder rechnerisch mögliches Linksbündnis mit der Linkspartei schloss Özdemir indirekt aus. „Wer ein rein taktisches Verhältnis zu Menschenrechten hat, nach Himmelsrichtungen oder Sympathien oder Antipathien vorgeht, mit dem können wir Grüne nicht zusammenkommen“, sagte Özdemir. „Wir unterscheiden nicht zwischen guten und schlechten Diktatoren, wie es uns gerade gefällt.“ Das müsse die Linkspartei begreifen.

Und die grüne Praxis, nach der Wahl, hat uns gerade Robert Habeck mit seinem Besuch in Katar demonstriert, wegen des Ukrainekriegs, der nicht unser Krieg ist, um Deutschland vom Putins Russland unabhängig zu machen fuhr er nach Katar um um Gaslieferungen zun betteln. Im Großen und Ganzen wurde Habecks schleimiger, vorauseilender Kotau bei seinen Besuch in Katar den Deutschen als Erfolg verkauft und Habeck selbst ist ja seiner größter Fan. Aus grün-ökologischer Sicht ist das Vorhaben blanker Unfug, denn allein der Gastranport des hochverdichteten Gases mittels Schiffen ist so gesehen eine Katastrophe, wirtschaftlich sind wir genauso abhängig wie vorher, nur die Despotie ist eine Andere und ökonomisch ist es ein schlechtes Geschäft, da katarisches Gas deutlich teurer ist, weshalb es bisher keine Lieferverträge zwischen Deutschland und Katar gibt. Ideologie muss man sich halt leisten können und da jetzt die Ideologen das Ruder übernommen haben, hat der Verbraucher sich das gefälligst leisten zu können, denn es gilt, laut Altbundespräsident Joachim Gauck, die Parole „Frieren für die Freiheit“. Während der Robert, der Philosoph im Wirtschaftsministerium, von der Unabhängigkeit von russischen Gas faselt sieht das jemand, der wirklich was vom Geschäft versteht und allerhöchstes Eigeninteresse am Verkauf des katarisches Gases hat, völlig anders: Saad al-Kaabi, Staatsminister für Energie von Katar und CEO von Qatar Energy:

In Doha ist der Ton wesentlich gedämpfter. Energieminister al-Kaabi macht deutlich, dass es noch einige Jahre brauchen wird, bis es soweit ist. Er spricht zwar von einem „klaren Willen“, in der Zukunft Gas nach Deutschland zu liefern, das sei „immer etwas gewesen, das wir wollten. Es ist die größte Industrienation“. Aber von einem Deal mit Deutschland will al-Kaabi nicht sprechen. Die Frage, ob es einen solchen gebe, beantwortet er mit einem klaren „Nein“. Es sei vielmehr so, dass seit Jahren geführte Diskussionen über die Lieferung verflüssigten Erdgases (LNG) nach Deutschland jetzt wieder an Fahrt aufgenommen hätten.

Ergebnis: Habecks angeblicher Erfolg ist eine einzige Luftnummer! Habeck hat schlicht und ergreifend gelogen, um nicht als der Idiot dazustehen, der er ist.

Habeck drängt zur Eile, die LNG-Terminals fertigzustellen. Er hat in Aussicht gestellt, dass aus den fünf Jahren, die dafür veranschlagt wurden, womöglich etwas mehr als anderthalb werden könnten. Aber nach dem, was der Energieminister in Doha über die qatarischen Möglichkeiten sagt, ist für den Bau etwas mehr Zeit nötig. Fast das gesamte qatarische Gas sei bis 2026 durch bestehende Lieferverträge gebunden, sagt al-Kaabi. Dann würden neue Kapazitäten frei, weil Qatar seine Produktion von 77 Millionen auf 126 Millionen Tonnen pro Jahr erhöhen werde. Al-Kaabi sieht noch eine Möglichkeit, vom Jahr 2025 an mehr Gas nach Europa zu leiten. „Wir haben ein großes Projekt in den USA, an dem wir zu 70 Prozent beteiligt sind. Qatar Energy hat dort ein Volumen von 16 Millionen Tonnen, das wir auch nach Deutschland oder in andere Länder liefern können. Und Europa bietet sich als Bestimmungsort dafür an, weil es näher liegt.“

Kurz: Katar kann erstmal nicht liefern, selbst wenn es wollte. Anlagen müssen erst noch gebaut werden und daraus folgt:

Saad al-Kaabi hält es indes für extrem schwierig, wenn nicht praktisch unmöglich, dass Europa russisches Gasimporte komplett ersetzen kann, allein wegen der schieren Menge. Und schon gar nicht binnen weniger Jahre. „Wenn man die Abhängigkeit von Russland oder anderen Ländern verringern will, dann muss man das planen, und es braucht Jahre, bis alles entwickelt ist“, erklärt er. Gerade verflüssigtes Erdgas zu transportieren ist ein teures und aufwendiges Unterfangen.

Wer es noch direkt aus dem Munde von Saad al-Kaabi höen möchte, sei auf dieses und dieses Interwiews verwiesen:

Qatar’s energy minister says Russian gas can’t be replaced overnight, ‚it needs time‘

Neben dem selbstverschuldeten Energiedesaster, für welches man eben nicht Putin verantwortlich machen ḱann, kommt noch hinzu, daß die Bundesregierung sich ohne Not akiv in einen Krieg gegen Russland hineinbegeben hat.

Die, die ihr grün und rot gewählt habt, habt uns nach der Jahre dauernden Katastrophe Merkel nun eine noch viel größere Scheiße eingebrockt!

6 Kommentare

  1. […] der Gasversorgung gibt. Das ist derselbe Wirtschaftsminister, der vor ein paar Tagen dreist die Öffentlichkeit angelogen hat, mit Katar einen Gasliefervertrag abgeschlossen zu […]

  2. […] Man denke an Außenministerin Pinocchio oder auch an Robert Habeck und seine Lüge, er habe einen Flüssiggasliefervertrag für Deutschland mit Katar abgeschlossen. Die Lüge hielt nur ganz kruz, denn Katars Energieminuister Saad al-Kaabi widersprach kurz […]

  3. […] auch Mastbetriebe. Bei Öl und Gas wettert grüne Politik über die Abhängigkeit von Russland und versucht verzweifelt auf die Schnelle unabhängig von Russland zu werden. Bei der Landwirtschaft könnte Deutschland mehr produzieren, begibt sich aber aus rein […]

  4. […] Alias beḱannt als Annalena Baerbock, von der Fríedens- und kompromisslosen Umweltschutzpartei (Import schmutzigen Flüssiggases von einem anderen, poltisch „richtigen“ Despoten, Import von Kohle [sic!] aus Kolumbien) lässt keinen Zweifel aufkommen, daß es ihr als […]

  5. […] ist eine erneute Lüge von Robert Habeck. Die direkte Ursache sind die von unserer Seite gegen Russland verhängten Sanktionen. Ohne diese […]

  6. […] Robert Habeck (Die Grünen) und Außenpinocchio Annalena Baerbock (Die Grünen) lügen (s. Katarlüge) nicht nur, daß sich die Balken biegen, sie sabotieren regelrecht die deutsche Wirtschtaft. Das […]

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