Fünfte Welle, vierte Impfung …

Ob der nicht enden wollenden Pandemie, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erwartet eine massive fünfte Corona-Welle, will er andere Register ziehen.

Anders als bei der Delta-Variante reiche die aktuelle Strategie gegen die drohende Omikron-Welle nicht mehr aus. Es müssten „andere Register der Bekämpfung“ gezogen werden, sagte Lauterbach. Er rechne durch die Ausbreitung der Variante mit einer „massiven Herausforderung für unsere Krankenhäuser, für unsere Intensivstationen, aber auch für die Gesellschaft in der Gänze.“

Zusammen mit der Drohung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit „seiner Regierung keine Roten Linien“ mehr kennen zu wollen dürfen wir mit Spannung erwarten, welche Gängelungen uns bevorstehen. Welche Gruppe wird man nun als nächstes an den Pranger stellen und verantwortlich für die fortschreitende Pandemie zeihen?

Karl Lauterbach, der Möchtegern Siegfried der Pandemie, setzt unverdrossen allein auf die Impfung als Drachentöter.

Nur die Booster-Impfung könnte der fünften Welle entgegenwirken, betonte der Gesundheitsminister. Die Situation sei ein „Schlüsselpunkt der Pandemie.“ Die Auffrischimpfungen können Lauterbach zufolge mit verfügbarem Moderna-Impfstoff vorgenommen werden. Er rief Ärzte und Impfzentren auf, das Präparat breit einzusetzen.

Die zweite Auffrischungsimpfung für das Volk ist noch nicht beendet, der Impfstoffmangel wird versucht zu bekämpften, da bereitet sich Karl Lauterbach schon auf die dritte Auffrischungsimpfung, also die vierte Impfung, binnen weniger Monate vor.

Eine vierte Impfung hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ins Gespräch gebracht. Die Omikron-Variante werde schnell kommen, warnte Lauterbach am Donnerstag. Er rechne mit einer schnellen Ausbreitung in den frühen Wochen des kommenden Jahres. Die Variante könne eine vierte an Omikron angepasste Impfung notwendig machen, sagte der Minister.
[…]
Von einem entsprechend modifizierten Impfstoff hat die Europäische Union nun 180 Millionen Dosen bei BioNTech/Pfizer bestellt. Dies hat die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen in der Nacht zum Freitag mitgeteilt. Darüber hinaus sei mit den Unternehmen eine Lieferung von insgesamt 1,8 Milliarden Impfdosen bis Ende 2023 vertraglich vereinbart worden.

Wie schon sein unmittelbarer Vorgänger, Jens Spahn (CDU), — „Wären alle erwachsenen Deutschen geimpft, würden wir nicht in dieser schwierigen Lage stecken“ — setzt auch Karl Lauterbach unbeirrbar auf die Impfung, von einer anderen Strategie hört man von ihm nichts. Sein einziges Ziel ist die vollständige Durchimpfung der Population, dann, so seine Maxime, wird alles gut.

Währenddessen in New York:

‘Virtually every’ COVID omicron case at NY college was in fully vaccinated, official says

Cornell University is seeing an uptick in coronavirus cases and has detected the “highly contagious” omicron variant on campus, particularly in fully vaccinated individuals, according to campus officials.
[…] The on-campus population of Cornell is 97% fully vaccinated, according to its virus data tracker that has recorded 26,008 students and 13,311 faculty and staff members who are fully vaccinated. […]

Es ist schon seit Monaten bekannt und auch offensichtlich, daß die Ungeimpften nicht die Proliferatoren der Pandemie sind, aber regierungs- und staatsfunkseitig hetzt man munter weiter gegen sie gehetzt. Man versucht ihre Entfernung aus dem öffentlichen Leben, sowie Impfpflicht mit Forderungen nach zunehmend harten Strafen werden für Ungeimpfte angedacht. Die Impfung ist zur fixen Idee geworden, obwohl die Impfung bei Weitem nicht das, hält was versprochen wurde, will man immer mehr davon. Auch neue Impfungen müssen sich erst beweisen. Wäre es nicht an der Zeit, über eine alternative oder parallele Strategie nachzudenken? Wir werden lernen müssen mit dem Virus zu leben. Sollte daher nicht mindestens das Gesundheitswesen massiv gestärkt werden? Auch vom Ausbau der Forschung ist nicht die Rede. Stattdessen riskiert man durch die Politik die Schuld allein bei den Ungeimpften zu suchen fahrlässig einen Schwund an Pflegekräften mitten in der Pandemie. Karl Lauterbach war übrigens auch derjenige, der noch 2019 jede dritte Klinik schließen wollte.

Das Verhalten ähnelt fatal der Strategie bei der Gender- und Frauenpolitik, vornehmlich bei der SPD. Sie scheint chronisch den Weg des selbstverstärkenden Fehlers zu gehen: Maßnahmen zeigen nicht den gewünschten Erfolg wie gedacht und versprochen, aber das läge nur daran, daß man eben nur ein Mehr dieser Maßnahmen bräuchte. Mehr Frauen (gegen Mitgliederschwund, insbesondere bei den Frauen), mehr Diversität, mehr Impfungen. Und natürlich, daß darf keinesfalls vergessen werden, das gehört einfach zum guten linken Ton, sind Kritiker grundsätzlich Nazis, egal, ob sie rechts, links oder grün sind (Originalstudie).

3 Kommentare

  1. uwe hauptschueler sagt:

    „Der Schutz der Gesundheit der Bürger:innen steht über allem.“

    Als es darum ging die Verstümmelung von Jungen straffrei zu stellen, Beschneidungsgesetz vom 12.12.2012, hat Herr Dr. Karl Lauterbach dafür gestimmt.

  2. […] die Lage ist schlimmer als zuvor, es gibt mehr Einschränkungen und es droht, betrachtet man die Diskussionen in der Politik realistisch, ein erneuter Lockdown für alle und Impfpflicht. Die Möglichkeit, daß die Impfung […]

  3. […] über Covid-19-Ausbrüche unter zwei- und dreifach Geimpften (Südafrika, Australien & Oslo, New York Cornell). Nun hat es ein Kriegsschiff der US-Marine getroffen. Die USS Milwaukee hängt aus diesem Grund in […]

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