Sie ist wieder da: Maomode, jetzt exklusiv bei H&M

Mode hat mich zeitlebens nicht interessiert und tut es jetzt auch nicht, aber da nun Twitter mir diese Woche penetrant immer wieder ein- und denselben Werbetweet mit Videoclip von H&M in die Timeline spült, sehe ich mich geradezu genötigt etwas dazu zu sagen.

Politisch korrekt, allerdings nur fast, weil immer noch frauendiskriminierend, da er größer ist als sie, präsentieren zwei Magermodels dem Genderwahn folgend unisex Mode (wenn es denn wenigestens uni Sexmode wäre, aber so) von H&M im leicht aufgepeppten Maostil.

Der Clip, besser gesagt die Sonderkollektion, ist aber eine hervorragende Metapher für den Genderismus. Man redet viel von Diversität, will aber dennoch, einer Religion gleich, bis in die hinterste Ecke Konformismus. Alle sollen derselben Meinung sein, Geschlechter werden bis zur Unkenntlichkeit nivelliert, bereits kleinste Abweichungen werden umgehend als „hate speech“ und Mikroaggressionen gesellschaftlich geächtet und juristisch sanktioniert. Er entzieht dem Leben jede Lebendigkeit, jede Farbe und lässt es in eintöniger Einfalt und Langeweile versinken. Die Wirtschaft passt sich dem nun an und liefert wie bestellt die passende Einheitskleidung dazu: Sommerliche Sträflingskluft aus dem Arbeitslager im blaugrauen Maostil.

Ich hoffe nur, daß die Sonderkollektion den Slutwalkerinnen passend auf den Leib geschneidert erst ab Größe XXL erhältlich ist, dann brauchen sie nicht mehr als öffentliches Ärgernis nackt auf der Straße rumlaufen.

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