Tag Archiv für Berlin

Automatische Gesichtserkennung auf Bahnhöfen

Die Bundespolizei erprobt auf dem Berliner S- und Fernbahnhof Südkreuz an Freiwilligen ein System zur automatischen Gesichtserkennung. Weiterlesen

Flächendeckendes WLAN auf Berliner U-Bahnhöfen

Golem berichtet gerade, daß die Versorgung mit freiem WLAN in den U-Bahnhöfen der BVG so gut wie abgeschlossen ist. Das gute Funktionieren des WLAN dort kann ich bestätigen. Bisher hat es sich noch nicht überall herumgesprochen, man wird sehen, wie das sein wird, wenn es erst es allgemeiner Usus sein wird. Viele haben nämlich das mit der Vorschaltseite noch nicht verstanden und wundern sich, daß Mail und Chatsystem nach dem verbinden mit dem Router nicht funktionieren. Einmal diese Hürde genommen läuft alles. Die maximale Anmeldezahl von 800 Geräten auf dem Bahnsteig (Hoffentlich bleiben uns 800 Menschen auf einem Bahnsteig erspart) und 200-400 in der Vorhalle mag heute ausreichen, aber ob auch die Anbindung an das Netz aureichend ist, damit es bei Auslastung flüssig läuft wird sich noch zeigen. Meist scheitert es ja an einem Flaschenhals im Hintergrund. Aber wie gesagt, bisher läuft es bei mir reibungslos. Weiterlesen

March for Science in Berlin: Verlogenheit ist Trumpf

Ich habe mir gestern mal den March for Science“ in Berlin angesehen, mein Fazit gleich vorne weg: Im Wesentlichen war es eine Anti-Trump- und Anti-AfD-Demo, als Rechtfertigung für das Faktum, daß man nicht zuerst vor der eigenen Haustür zu kehren gedenkt. Generell kümmern wir uns für meinen Geschmack viel zu sehr um das, was in den USA passiert, gesagt und vor allen Dingen getwittert wird, als um unsere eigenen Angelegenheiten. Für was hält man sich hier bei uns, als das man meint Anderen vorschreiben zu können was zu tun und zu lassen sei? Hier gäbe es jedenfalls mehr als genug zu tun. Ich habe übrigens auch nicht den Eindruck bekommen, daß das Publikum in der Mehrheit viel von Wissenschaft versteht.

Auftakt der Veranstaltung war der Platz vor Humbug-Universität zu Berlin, dann über Unter den Linden zum Endpunkt auf dem Pariser Platz vor dem Brandenbuger Tor. Donald Trump und die AfD wurden nun nicht direkt namentlich angegangen, sondern nahmen in Form von Verweisen auf Klimawandelleugner, Populisten und als Hinweis auf die Ereignisse in Ungarn als Feindbilder an der Veranstaltung teil. Was mich beim March for Science bereits im Vorfeld skeptisch hat werden lassen, war die Tatsache, daß nach und nach auch die Wissenschaftsorganisationen öffentlich Unterstützung zusicherten, was man als sicheres Zeichen werten kann, daß es weniger um Wissenschaft, als um Politik ging. Weiterlesen

Verkehrsschildergenderung

Nach einem Bericht der täglichen Eulenspiegelin aus Berlin mit brandaktuellen Informationen aus dem Hause der Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Verkehrsverwaltung, Almut Hopf-Gantenbrink, sollen ihr gemäß nun auch endlich die Verkehrsschilder gendergerecht formuliert werden. Ich kann nur hoffen, daß sich alle Bärenaufbindenden der Gefahr der Realisierung ihrer Vorschläge voll bewusst sind, denn in zunehmendem Maße wird Irrsinn in der Politik zum Standard. Ist es nicht das eigentlich Erschreckende, daß es Politikern sofort umstandslos zugetraut wird, jeden noch so großen Unsinn auch tatsächlich umzusetzen?

Kontohack nach Behrendt

Aus einem Interview mit dem Berliner Justizsenator Dirk Behrendt (Die Grünen) und dem von der Partei geschassten Volker Beck (Die Grünen): Weiterlesen

Berlin: Park zu Flüchlingsheim

eonorenpark — Protestbanner gegen Abholzung

Abb. 1: Protestbanner „Hände weg vom Leonorenpark“

Der jüdische Arzt James Fraenkel begründete Anfang des vorigen Jahrhunderts in Lankwitz, ein Ortsteil im Süden von Berlin, ein Krankenhaus, das heutige Haus Leonore des Vivantes-Konzerns, umgeben von einer Parkanlage, die er auch selbst mit Bäumen bepflanzte. Über die Zeit änderte sich die Bebauung, wechselte das Grundstück den Besitzer, aber der kleine Park mit dem aufgelockertem Baumbestand blieb jedoch erhalten. Weiterlesen

Unscharfer Quantenschaum SPD

Nur wenige Tage nach dem Martin Schulz (SPD) seinen Wechsel von der EU zum Kanzlerkandidaten der SPD für die Bundestagswahl bekannt gegeben hat, wollen Umfrageinstitute herausgefunden haben, daß die SPD um 3-5 Prozentpunkte zugelegt haben soll. Dieses Ergbenis ist vollkommen unverständlich, denn bis zum Zeitpunkt der Umfrage hat er weder gesagt, was er zu tun gedenke, geschweige denn hat er etwas getan, außer eben der Bekanntgabe seiner Kandidatur. Auch die bei der Vorstellung des Kandidaten gezeigte Euphorie im Willy-Brandt-Haus der SPD, erinnerte mehr an einen kollektiven Drogentripp der Teilnehmer. Woher kommen diese Vorschusslorbeeren auf einmal? Weiterlesen

Denkmal der Schande

Während die Entrüstung über die Rede von Björn Höcke (AfD) anhält, verkürzt sich mit zunehmenden Abstand dazu die Entrüstung auf die Formel, er habe das Holocaustdenkmal als „Denkmal der Schande“ bezeichnet. Mit dieser zusammenfassenden Formulierung seiner Rede spielt man den falschen Kräften in die Hände, denn man kann es zu Recht als Schande bezeichnen, Menschen systematisch im industriellen Maßstab vernichtet zu haben. Die Formulierung als Solche ist durchaus zutreffend, hingegen ist der Kontext seiner gesamten Rede das eigentliche Problem. Weiterlesen

Andrej Holm: Berliner Staatssekretär mit Stasi-Vergangenheit

Andrej Holm versucht seine Vorgeschichte beim Ministerium für Staatssicherheit (MfS) als reine Jugendsünde eines Heranwachsenden herunterzureden, aber so einfach ist es bei Weitem nicht. Er wusste nicht nur mit wem er sich einließ, sondern er wollte es genau so. Auch die Behauptung, er sei immer offen damit umgegangen ist schlicht eine Lüge. Er hat in Salamitaktik immer nur gerade soviel zugegeben, wie nicht mehr zu vermeiden war und bei allen anderen Gelegenheiten gelogen. Bei allem ist auch immer zu berücksichtigen, daß bereits sein Vater Johann Holm langjähriger hauptamtlicher Mitarbeiter des MfS in Abt. XX in der Berliner Bezirksverwaltung war. Andrej Holm ist quasi in die Stasi hineingewachsen. Weiterlesen

Berliner Senat löst drängende Probleme der Stadt

Berlin hat viele drängende Probleme, die es zu lösen gilt, von der Wohnungsnot, der Drogenkrimnalität von bevorzugt Schwarzafrikanern am Görlitzer Bahnhof, den Gewalttätigkeiten an Kottbusser Tor und Alexanderplatz über randalierende Links- und Rechtsextremisten, nur um mal so Einige zu nennen. Aber jetzt, mit Einzug des neuen Kardnialrot-Feuerrot-Knallgrünen-Senats in Berlin wird ab sofort mit harter Hand durchgegriffen Weiterlesen