Archiv für Wirtschaft

Ein Gutes Geschäft ist nur dann ein Gutes Geschäft, wenn …

man dem Finanzamt nachwiesen kann, daß es kein gutes Geschäft war! Ein uralte Regel. Der Spiegel lästert gerade über die abzugsfähigen Ausgaben von Donald Trump: Weiterlesen

Plötzlicher Managertod

Ein Ex-Manager von Wirecard ist in Manila mit 45-Jahren überraschend gestorben. Weiterlesen

Managementwechsel bei Twitter?

Der Hedgefonds Elliot Managment hat mit einem Investment in Höhe von rd. 1 G$ einen Anteil von ca. fünf Prozent an Twitter erworben. Der Gründer des Hedgefonds drängt außerdem auf Ablösung von Jack Dorsay (einer der Gründer von Twitter) als CEO von Twitter (t3n, meedia). Einerseits wird die allenfalls als schleppend zu bezeichnende funktionale Fortentwicklung von Twitter bemängelt, andererseits ist Singer einer der Großspender von Donald Trump und steht daher als Unterstützer der Republikaner in scharfen Kontrast zur US-demokratischen (≙ linken) Ausrichtung von Twitter. Weiterlesen

Wirtschaftsrückbau

Der Volkswirtschafler Niko Paech plädiert zum Zwecke der Weltrettung für einen massiven Rückbau der Wirtschaftsaktivitäten. Weiterlesen

IWF lanciert Werbekampagne für die AfD: 114 G€ für die Eurorettung von Deutschland

Der Euro wird eine stabile Währung sein, der Euro wird eine harte Währung sein, der Èuro wird besser als die DM sein. Sagten sie. In der Realität hangeln wir von einer Eurokrise besser gesagt Bankenkrise zur Nächsten. Jetzt möchte der IWF einen neuen Fonds auflegen, in den alle Euroländer einzahlen sollen. Weiterlesen

Brexit: Sigmar Gabriel will Briten möglichst schnell loswerden

Nachdem Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) am Tag nach dem erfolgreichen Brexit-Referendum in vorauseilender Panik seine Reise nach Moskau für diese Woche abgesagt hat, verlangt er nun von Bundeskanzlerin Angela Merkel Druck auf die Briten auszuüben. Es scheint als habe Gabriel das Austrittsverfahren nicht verstanden. Weiterlesen

Börsenfusion: Deus lo vult!

Der Chef der Deutschen Börse, Carsten Kengeter, hält die Fusion der Deutschen und der Lodoner Börse für „gottgewollt“. Aber wahrscheinlich wird später versucht werden, seine Aussage als witzig-selbstironisch darzustellen.

Auf einer Betriebsversammlung am Mittwoch hat Kengeter vor ein paar Hundert Zuhörern deshalb alle Zweifler erinnert, dass er in göttlicher Mission unterwegs sei. „Die Fusion ist gottgewollt“, sagte der Börsenchef. Eher unwahrscheinlich, dass Frankfurts Pfarrer den Satz bald von der Kanzel predigen.

Da bekanntlich die Wege des Herrn unergründlich sind, sollte auch bedacht werden, daß gottgewollt nicht gleichbedeutend mit erfolgreich im Sinne des Sprechers ist. Vielleicht möchte sich der Allmächtige (oder gar die Allmächtig_*inne[n]) auch nur der beiden Börsen auf elegante Art und Weise entledigen.

Immer wenn jemand transzendente Begründungen für sein Handeln anführt, zeugt dies vom Fehlen überzeugender Sachargumente für eine Angelegenheit bzw. es soll die Diskussion über eine bereits getroffene Entscheidung verhindert werden. Bei dererlei Argumentationsmustern sollte man genauestens hinsehen, denn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um den Versuch eine Sauerei zu verbergen. In der deutschen Politik hören wir ja auch permanent Dieses oder Jenes sei alternativlos®, quasi das säkulare Synonym für gottgewollt.

Twitter: 0,67% weniger Benutzer und 500 Millionen US$ Verlust

Die Online-Ableger der Zeitungen (FAZ) überschlagen sich gerade ob des neuen Quartalsberichts von Twitter:

  • Verlust von 2 Millionen Nutzern innerhalb eines Quartals auf aktive 305 Millionen.
  • Steigerung des Quartalsumsatzes um 48% gegenüber dem Vorjahr, auf jetzt 710 Millionen US-$.
  • Jahresverlust 2015: 500 Millionen US$.

Obwohl sich die Nutzerzahlen von Twitter entgegen den rein spekulativen Erwartungen von Börsianern nicht erhöht, sondern um 0,67% gefallen sind, hat Twitter immer noch 305 Millionen aktive Nutzer (oder ganuer gesagt soll haben, denn überprüfbar ist das ja nicht), Weiterlesen

Hewlett Packard: Werbung statt Service

Nachdem uns die EU den inzwischen auf so gut wie allen Seiten anzutreffenden und wegzuklickenden Hinweis auf „Cookies“ eingebrockt hat, hat sich nun Hewlett Packard etwas ganz Spezielles einfallen lassen um das Herz des geplagten Anwenders dabei besonders zu erfreuen. Man darf den dämlichen weil sinnlosen Cookiehinweis nicht einfach nur wegklicken, sondern gleich auch noch ein Paar Fragen beantworten: Weiterlesen

Gesche Joost als Nachfolger von Mehdorn bei SAP

In der Nachricht zum Abtreten von Hartmut Mehdorn ist die eigentliche Nachricht nahezu untergegangen, nämlich die zu seinem designierten Nachfolger im Aufsichtsrat von SAP:

Nachfolgerin von Mehdorn soll die Berliner Design-Professorin Gesche Joost werden. Sie forscht an der Berliner Universität der Künste zu Designthemen, unter anderem zur Interaktion zwischen Menschen und Computern.

Fr. Prof. Dr. Gesche Joost wurde im letzten Bundestagswahlkampf von Peer Steinbrück in sein „Kompentenzteam“ berufen (klar, weil: Frau, Akademikerin, sehr blond) Weiterlesen