Archiv für Politik

Gesche Joost: Frauenquote in Talkshows

Jetzt wo der ausgemachten Genderistin Fr. Dr. Joost über die Presse die Möglichkeit geboten bekommt ein größeres Publikum zu erreichen, nutzt sie umgehend die Gelegenheit um mit Verve eines der drängensten Probleme in der Netzpolitik anzugehen. In einem Interview mit dem Spiegel fordert sie eine Frauenquote in Talkshows. Als ob es keine Talkshows mit und von Frauen gäbe. Abgesehen davon wäre eine solche Frauenquote dann auch noch ein Eingriff in die Pressefreiheit. Das Beste wäre es vielleicht Talkshows als Solche zu quotieren. alles lesen ⇒

Gesche Joost: Flanieren für Fortgeschrittene

Wer um alles in der Welt ist Gesche Joost und was qualifiziert sie für Netzpolitik?

Peer Steinbrück hat begonnen sein Kompetenzteam vorzustellen. Es bleibt sein Geheimnis, was dieses Kompetenzteam eigentlich soll, dekonstruierte er es doch umgehend durch seine Aussage, daß die Mitglieder bei einem Wahlsieg nicht unbedingt als Minister eingesetzt werden würden. Es soll also ausschließlich dazu dienen den Bräutigam bis zur Hochzeitsnacht aufzuhübschen. Am Morgen danach dann das kalte Grauen.

Für Netzpolitik soll Fr. Prof. Dr. Gesche Joost zuständig sein. In welchem Teil des Netzes sie bisher auch immer als „exzellente Kennerin aller Entwicklungen unseres zunehmend digitalisierten Lebens“ aufgefallen sein sollte, ich war jedenfalls nicht dort. alles lesen ⇒

Kreuzentfernung im NSU-Gerichtssaal

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende und Mitglied im Zentralkomitee der Katholiken (ZdK) Julia Klöckner hält die Abnahme des Kreuzes im NSU-Gerichtssaal für „vorauseilenden Gehorsam“ und eine „gänzlich überflüssige Aktion“. Das Politiker eng mit der Kirche verbandelt sind und daher eine merkwürdige Auffassung von staatlicher Neutralitätspflicht haben, ist nichts Neues und verwundert daher nicht. Bemerkenswert ist vielmehr die Handlungsweise des Gerichtes. Bei dem (vergeblichen) Versuch des Oberlandesgerichts München bei dem medienwirksamen NSU-Prozess alles richtig machen zu wollen, ist ihnen aufgegangen, daß Kreuze in Gerichtssälen ein die staatliche Neutralitätspflicht verletzender Tatbestand ist. Vermutlich wurde diese Erkenntnis dadurch gewonnen, daß sich unter den Opfern, Nebenklägern und Beobachtern Moslems befinde, man möchte schließlich keine religiösen Gefühle verletzen. Vielleicht will man auch nur für den Fall eines umstrittenen Urteils, das Christentum aus der dann entstehenden schlechten Presse heraushalten. Wirklich interessant wird es bzgl. des Kreuzes aber erst nach Beendigung des Prozesses. Wird der vorherige, rechtswidrige Zustand wieder hergestellt, also das Kreuz wieder an seinen Platz zurückgebracht werden? Dies wäre dann endgültig eine gerichtlich zur Schau gestellte Ungleichbehandlung von Prozessbeteiligten. So wie man Bayern bisher erlebt hat steht zu vermuten, daß das Kreuz wohl wieder aufgehängt werden wird.

Frauenquote abgelehnt, leider aus den falschen Gründen

Die gesetzliche Frauenquote ist vorerst vom Tisch. Das ist zwar zunächst ein positives Ergebnis, aber wenn man sich ansieht wie dies geschehen ist, dann ist es auch ein Musterbeispiel dafür, wie Politik im Allgemeinen und Demokratie im Besonderen nicht funktionieren sollte. Man ist nicht etwa zu der Einsicht gelangt, daß die Frauenquote unsinnig ist, da sie der überwiegenden Mehrheit aller Frauen überhaupt nichts brächte, weil sie nur für Führungspositionen in Unternehmen gelten würde und darüberhinaus nicht nur grundgesetzwidrig wäre. Die von Genderisten angestrebte gesetzliche Frauenquote dient nur dazu, minderqualifizierte Frauen vom Schlage einer Ursula von der Leyen oder Kristina Schröder mit lukrativen Posten auszustatten. Nein, der Antrag wurde einzig abgeschmettert, weil er von der Opposition kam. Man ersetze Opposition durch $(Beliebige_Gruppierung), bspw. Frau, Homosexueller, Jude und stelle sich den Aufschrei vor. Eine sachbezogene Entscheidungsfindung sieht anders aus (mal abgesehen von dem Umstand, daß es sich mit Genderisten sowieso nicht sachgerecht diskutieren lässt) und dann wundern sich Politiker, wenn sich Ihr Ansehen in der Bevölkerung im freien Fall befindet. Nicht daß es bei anderen Themen grundsätzlich anders laufen würde, nur wird es meist nicht so deutlich gesagt. Leider steht zu erwarten, daß bei der nächsten Wahl wieder dieselben Chargen gewählt werden werden.

Bildungsministerin Wanka will einheitliche (Über-)Prüfungsregeln

Die Forschungministerin Johanna Wanka (CDU) will auf einheitliche Überprüfungsregeln bei Plagiatsverdachtsfällen bei Dissertationen hinarbeiten. Sie sagt jedoch nicht, worin die Mängel des bisherigen Überprüfungsverfahren bestehen. Eine weitere Absenkung der Ansprüche durch Einführung von Verjährungsfristen ist somit nicht auszuschließen.

In einem Interview (RP, Spiegel) hat die neue Ministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka (CDU), geäußert, dem Wissenschaftsrat vorzuschlagen, einheitliche Überprüfungsregeln für Dissertationen im Falle eines Plagiatverdachtes zu schaffen, es geht nicht um einheitliche Prüfungsregeln bei Anfertigung einer Dissertation. Was sich zunächst sinnvoll anhört, dürfte wohl bestenfalls eine Form von politischem Aktionismus sein, denn es kann nicht falsch sein gegen Plagiate zu sein. Es sollte aber nicht vergessen werden, daß Frau Wanka zur CDU gehört und eine engagierte Genderförderin ist. Beides sind keine guten Voraussetzungen um das Problem sachgerecht zu lösen. alles lesen ⇒

Grüne Doppelmoral

Die Grünen wollen das Anbieten und Durchführen von Therapien zur Heilung von Homosexualität unter Strafe stellen, haben aber Ende letzten Jahres für die Legalisierung der Genitalverstümmelung bei Knaben gestimmt. Beides entspricht in grünen Augen dem Kindeswohl.

Die Grünen wollen Therapieangebote die auf die „Heilung von Homosexualität“ bei Kindern und Jugendlichen abzielen, wie sie bei uns von (fundamental)christlichen Gruppierungen angeboten werden, unter Strafe stellen:

Das Anbieten und die Durchführung von Therapien, die das Ziel haben, die sexuelle Orientierung bei Minderjährigen zu verändern, werden mit einer Geldbuße von mindestens 500 € geahndet.

Natürlich sind diese Angebote unsinnig, denn Homosexualität ist genausowenig heilbar wie schwarzes Haar oder blaue Augen, noch ist sie in einer freien Gesellschaft überhaupt behandlungsbedürftig. Religiöse Kreise rechtfertigen diese Angebote jedoch mit dem biblischen Verbot von Homosexualität. Immerhin schon ein gedanklicher Fortschritt, spricht doch die Bibel von der Todesstrafe für männliche Homosexuelle. alles lesen ⇒

Staatsfeministische Ideologisierung an der LMU

Schöner Kommentar zum staatsfeministischen Verblödungsprogramm von Dr. Heike Diefenbach LMU-PLUS zum Erwerb von „Gender- und Diversitykompetenz“ als Schlüsselqualifikation im Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU).

Die katholische Kirche erlaubt — Mit welchem Recht?

Gestern wurde auf der Deutschen Bischofskonferenz beschlossen, daß vergewaltigte Frauen auch in katholischen Krankenhäusern unter bestimmten Bedingungen die „Pille danach“ erhalten können. Der Beschluss wird von den Medien an prominenter Stelle verkündet und von der Politik parteiübergreifend begrüßt. Nicht gestellt hingegen wird die Frage, mit welchem Recht die katholische Kirche befugt ist, die Allgemeinheit betreffende Entscheidungen zu treffen und was von Seiten der Politik unternommen wurde, um ähnlich gelagerte Fälle in Zukunft auszuschließen.

Quer durch den analogen und digitalen Blätter- und Senderwald wird seit gestern vollmundig verkündet, daß vergewaltigte Frauen jetzt auch in katholischen Krankenhäusern die „Pille danach“ erhalten können, sofern diese nur die Befruchtung der Eizelle verhindert. So haben es die deutschen Bischöfe auf der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) beschlossen und verkündet zu Trier (Frankfurter Rundschau, Focus, Süddeutsche, Tagesspiegel, Tagesschau). Selbst die ansonsten nicht zimperliche TAZ läßt ganz handzahm verlauten: alles lesen ⇒

Wahlkampfauftakt unter’m Kreuz

Anstatt sich um die Regierungs- und Parlamentsarbeit zu kümmern werden viele führende Mitglieder des Wächterrates der Bundesrepublik Deutschland als Amtsträger auf dem 34. Deutschen evangelischen Kirchentag (DEKT) ihre Zeit und unsere Steuergelder verschwenden. Man beklagt sich ansonsten immer über den Zeitdruck unter dem die Aufgaben der parlamentarischen Arbeit zu erledigen sind, aber offensichtlich findet man im Terminkalender genügend Platz für die aktive Teilnahme an einer privaten Veranstaltung zum Thema Märchenerzählerei, wohl auch um Wahlkampf zu betreiben. So wird Bundespräsident Joachim Gauck nicht nur am Eröffnungsgottesdienst teilnehmen, sondern auch an einer vom ZDF organisierten Gesprächsrunde. Neben Bundeskanzlerin Merkel, die einen Hauptvortrag halten wird, werden weiterhin Bundestagspräsident Norbert Lammert, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, Verteidigungsminister Thomas de Maizière, Bundesumweltminister Peter Altmaier, Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt, SPD-Möchtegernkanzler Peer Steinbrück und die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen Hannelore Kraft erwartet. Da dies ein evangelischer Kirchentag ist, tauchen hier natürlich auch nur die Namen protestantischer Politiker auf, die Schar der katholischen wie Andrea Nahles, Wolfgang Thierse etc. fehlen daher an dieser Stelle. alles lesen ⇒

Schavan wurde zurückgetreten, Genderförderin Wanka wird Nachfolgerin

Annette Schavan ist als Ministerin für Bildung und Forschung zurückgetreten (worden). Als Nachfolgerin wurde die Mathematikerin und ausgewiesene Genderistin Fr. Prof. Dr. Johanna Wanka bestallt.

Es ist vollbracht. Vollkommen unerwartet hat wiedereinmal Merkel ihr Vertrauen gezeigt und einen ihr derzeit im Wege liegenden Stein aus dem Wege geräumt. Diesmal hatte die Plagiatorin und Religionsministerin Annette Schavan — die Frau, die noch nie abgeschrieben hat — Merkels Erlaubnis ihren Rücktritt erklären zu dürfen. Wurde auch Zeit, und jetzt möchten wir den Namen Schavan nicht mehr in Politik und Wissenshaft hören. Übrigens, Schäuble genießt auch Merkels Vertrauen, schon erstaunlich lange. Wahrscheinlich suchen sie da noch nach dem Umschlag mit dem Geld.

Als Nachfolgerin von Annette Schavan im BMBF wurde die Mathematikerin Fr. Prof. Dr. Johanna Wanka (CDU) ernannt. Ich habe so meine Zweifel, ob dies aus Sicht der Wissenschaft (aber es geht ja auch um Politik, nicht um Wissenschaft) eine sinnvolle Wahl ist, alles lesen ⇒