Tag Archiv für Feminismus

Fäkalfeminismus

Gestern hatte ich zum Weltfrauentag kurz das Thema merkwürdiger feministischer Aktionismus, heute beschwert sich eine Anna Eube über Angriffe von Feministinnen, weil sie es wagte, Kritik an dem um sich greifenden Vulgärfeminismus zu üben und sich erlaubt hatte die Frage zu stellen, ob wirklich alles in die Öffentlichkeit gehört

  1. Ist das nicht zu viel Vagina-Content bei Youtube und Instagram?
  2. Bin ich keine Feministin, weil ich Klo-Selfies nicht mag?

Ich greife hier nur mal einen zentralen Punkt heraus: Weiterlesen

Löwen durch Fleischbewurf zum Veganismus bekehren

Zum Weltfrauentag haben Feministinnen vom „Team Vulvarella“ eine nackte Frau auf die Fassade der Botschaft der USA sowie auf die der Parteizentrale der AfD in Berlin mit dem Slogan „Keep Your Agenda Out Of My Vagina“ projiziert (Peng., Berliner Zeitung, Tagesspiegel). Weiterlesen

Grüne Demokratiesimulation: Gewinnwahrscheinlichkeit 100%

Grünes Zusammentreffen vor dem Ende der Urwahl.

„Keiner will mehr mit uns koalieren. Wir sind im Sinkflug“, stellt er [Anm.: Robert Habeck] fest.

Also das sind doch mal ausgesprochen gute Nachrichten, die da von den Grünen kommen, das lässt hoffen. Weiterlesen

Das Erkenntnisproblem der Grünen in Sicherheitsfragen

Der Tübinger Bürgermeister Boris Palmer kritisiert in einem Facebookbeitrag seine Partei dahingehend, daß sie keine Antwort auf das Schutzbedürfnis der Bevölkerung habe. Seine Ausführungen sind nicht grundlegend falsch, treffen jedoch nicht den Kern des Problems der Grünen. Weiterlesen

Grünes Demokratieverständnis

Generell sind Parteien sind ja nun von vornherein nicht unbedingt demokratisch organisiert, aber Die Grünen/Bündnis90 entsprechen so ziemlich dem Gegenteil davon: Weiterlesen

Ada Lovelace

Nun hat sich kurz vor Jahresende auch Golem vom Ada-Lovelace-Fieber anstecken lassen, denn dieses Jahr war in feministischen Kreisen eindeutig das Ada-Lovelace-Jahr. Auf etlichen Veranstaltungen musste geradezu zwanghaft ihr Name erwähnt werden, auch wenn sich die Veranstaltung in keiner Weise mit IT beschäftigte und natürlich durften auch Buchempfehlungen weiblicher Autoren zum Thema nicht fehlen (Ada Lovelace. Die Pionierin der Computertechnik und ihre Nachfolgerinnen). Es ging/geht dabei nicht um die Leistung von Ada Lovelace an und für sich, sondern um den Versuch, getreu des ideologischen Feindbildes männlich, weiß, heterosexuell, die gesamte IT als eine letztendlich weibliche Erfindung darzustellen und die Geschichte in diesem Sinne umzuschreiben. Ein, wie ich finde höchst lächerliches Unterfangen, was aber nicht auf die fehlende Leistung von Ada Lovelace zurückgeht, sondern aus einem anderen Grund. Weiterlesen

Luxusprobleme der Grünen: Sprachgendern hat Priorität

Die Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen hat auf ihrem Jahrestreffen beschlossen das „Gendern“ für eine geschlechtsneutrale Sprache zu vereinheitlichen und konsequent anzuwenden. Man kann also durchaus den Eindruck gewinnen, als ob es sich bei der Bundesdelegierten*innenkonferenz um eine Ansammlung von ausgemachten Idiot*innen handelt. Weiterlesen

Geheiligt sei meine Meinungsblase

Dass praktisch alle Genderisten in ihrer ganz eigenen Meinungsfilterblase leben und jedwede leiseste, wie auch immer geartete Kritik sofort und grundsätzlich mit dem Vorwurf „Hate Speech“ vom Tisch wischen und versuchen sich von demjenigen durch intensives Blocken abzukanzeln, ist lange bekannt.

Der Zeitschrift FrauenRat (Eine feministische „Qualitätspostille“, welche übrigens mit der Ausgabe 6/2015 im immerhin 64. Jahrgang eingestellt wird, s.u.) hat Anne „#Aufschrei“ Wizorek ein Interview gegeben, in dem sie ihren Umgang damit beschreibt. [1] Weiterlesen

Filmförderung bevorzugt angeblich Männer

Die Spiegelautorin Hannah Pilarczyk (@HannahPilarczyk) beklagt die angebliche Männerbevorzugung bei der Filmförderung, weil die Anteile an Männern und Frauen vom Geschlechterverhältnis von jeweils rund 50% abweichen: „Filmförderung in Deutschland: Männer bevorzugt“. Natürlich ist der Artikel ohne Kommentarfunktion, damit sie nicht mit anderen Meinungen konfrontiert wird.

Für Filme, bei denen eine Frau Regie führt, wird seltener Förderung beantragt als für Projekte mit einem Mann als Regisseur. Die Anträge mit Regisseurinnen werden noch seltener genehmigt, und ihr Anteil an den beantragten Fördergeldern ist noch einmal niedriger als der Anteil an den insgesamt geförderten Projekten.

Weil Frauen weniger Anträge stellen, soll das eine Bevorzugung von Männern sein? Ohne weitere Angaben kann man aus dieser einen Aussage nicht viel ableiten. Es könnte durchaus sein, daß Regisseurinnen andere Finanzierungsquellen haben, die eine Förderung durch die FFA obsolet werden lassen oder eben auch daß Frauen nicht in die Pötte kommen. Weiterlesen

Marion Detjen: Die vier Axiome der Gender Studies


In der Zeit versucht sich Marion Detjen (Humbug-Uni Berlin, @MarionDetjen) an dem Versuch vier Grundprinzipien der von ihr so geschätzen „Gender Studies“ herauszuarbeiten, da sie sie nicht nur von den Naturwissenschaften, sondern auch von weiten Teilen der Soziologie im Stich gelassen fühlt. Der reduktionistische Ansatz ein Fachgebiet auf einige wenige Axiome zurückzuführen klingt interessant und verdient daher nähere Beachtung. Weiterlesen