Archiv für Theofiktion

Leyenscher Sinneswandel: Sie haben Kitas!

Tweet zu Kindergärten der IS

Eine Kita der IS, kann von der Bundeswehr vor Ort direkt übernommen werden.

Vorgestern noch wurde eine Aufrüstung der Kurden von Kriegsministerin Ursula von der Leyen kategorisch ausgeschlossen: alles lesen ⇒

Der gütige Kalif

Es begab sich vor einem Mond in einem fernen Land, dort wo sich die Sonne allmorgendlich über den Horizont erhebt, als seine Erhabenheit der Kalif von Bagdad, Abu Bakr al-Baghdadi, — Friede sei mit ihm — geruhte, uns, das gemeine Volk, einen Tropfen aus der unerschöpflichen Quelle seiner Weisheit schmecken zu lassen, in dem der Auserwählte — Friede sei mit ihm — uns an einer Begebenheit aus seinem gottgefälligen Leben teilhaben ließ, auf das wir ihm alle, unserer Unvollkommenheit zum Trotze, nacheifern können: alles lesen ⇒

Scheinheilige Kirchen: Nicht des Geldes wegen

Bei den Kirchen gibt es eine Welle von Austritten (FAZ), die mit der neuen Regelung zur Beitreibung der Kirchensteuer auf Kapitlerträge in Verbindung gebracht wird. Also wenn man Rendite und Inflationsrate vergleicht, müssten die Kirchen eigentlich Kirchensteuer großflächig zurückerstatten, aber den Teufel werden sie tun. Die Leute, die jetzt tatsächlich wegen der neuen Regelung austreten, waren der Kirche mit Sicherheit auch schon vorher nicht mehr verbunden, insofern mag die Umstellung bei denen eher Anlass als Grund — diese gibt es schließlich zu Hauf — für Austritt sein. Den Bock in dieser Diskussion schießt jedoch EKD-Oberkirchenrat Thomas Begrich ab: alles lesen ⇒

Wundergläubigkeit: Eltern finden totgeglaubte Tochter wieder

In Indonesien hat wohl eine Familie zehn Jahre nach dem veheerenden Tsunami in 2004 ihre totgeglaubte Tochter wiedergefunden. Mal angenommen es ist tatsächlich ihre Tochter — Mütter sehen in solchen Situationen durchaus, was sie sehen wollen — ist es natürlich eine Riesenfreude für die Familie, aber wenn ich dann Aussagen lese, wie

„Das ist ein Wunder Gottes“, sagte die gerührte Mutter nach der Familienzusammenführung.

graust es mir immer wieder ob der intellektuellen Scheuklappen die Gläubige aller Religionen tragen. Verständlich, daß sich die Familie über die Rückkehr der Totgeglaubten freut, aber dann auch noch die Güte Gottes zu preisen macht fassungslos. Immerhin ist dieser Gott ursächlich für den Tsunami und damit für tausende Tote — meist auch noch derer die er ohnehin schon im Leben benachteiligt hat — verantwortlich und dann braucht er anschließend noch zehn Jahre um die Familie zusammenzuführen. Die Einstellung, die sich in solchen Fällen offenbart ist im Grunde dieselbe, aus der sich die barbarische Schlächterei der ISIS (IS) in der Leavante speist, … Gott ist gütig und es steht geschrieben … .

Auf die Idee, daß sich viel Leid, wenn schon nicht verhindern, so doch zumindest hätte lindern lassen, wenn die staatlichen Strukturen funktioniert hätten, denn normalerweise tauchen vierjährige Kinder nicht einfach aus dem Nichts auf, kommen solche Leute nicht. Anstatt also von Wundern Gottes zu reden und ihre Energie bei religiösen Riten zu vergeuden, sollten sie ihre Regierung auf Trapp bringen, denn die nächste große Katastrophe, gerade in Indonesien(Vulkanausbrüche, Erdbeben und Tsunamis), kommt mit Sicherheit.

Religionszugehörigkeit muss Privatsache sein

Warum der Übermittlung der Religionszugehörigkeit an die Banken von Allen, also nicht nur Konfessionslosen, unbedingt widersprochen werden sollte.

Inzwischen sollte nicht nur jeder von seiner Bank per Brief informiert worden sein, daß in Zukunft die Banken über die Religionszugehörigkeit oder auch deren Abwesenheit informiert werden, um die Kirchensteuer direkt abzuführen, sondern auch gegen diese Informationsübermittlung beim Bundeszentralamt für Steuern Widerspruch eingelegt haben. Wer dies jetzt noch nicht getan hat, für den ist es für dieses Jahr wohl zu spät, aber er kann dennoch für die Zukunft widersprechen. Der Widerspruch gilt bis auf Widerruf, muss also so wie es bisher aussieht nur einmalig eingelegt werden.

In meinen Augen ist es in jedermans Interesse dieser Informationsübermittlung der Religionszugehörigkeit an die Banken zu widersprechen, auch wenn es für den Kirchensteuerpflichtigen einen kleinen zusätzlichen Aufwand bedeutet, da er die Kirchensteuer selbst an das Finanzamt abführen muss.

Zunächst einmal geht es die Banken nicht das Geringste an, ob und wenn ja welcher Religionsgemeinschaft jemand angehört. Religionszugehörigkeit sollte Privatsache sein, bzw. allein eine Angelegenheit zwischen der Religionsgemeinschaft und dem Mitglied. Man stelle sich die gesellschaftliche Diskussion vor, wenn der Staat die Mitgliedsbeiträge von Sportvereinen oder gar Parteien würde einziehen wollen. Analoges gilt übrigens auch für die Arbeitgeber, die sogar von Anfang an über die Lohnsteuerkarte über die Religionszugehörigkeit in Kenntnis gesetzt werden. Der Gesetzgeber drückt sich hiermit nicht nur um die Durchsetzung einer Trennung von Staat und Kirche, sondern er weitet den Kreis derer, die über die Religionszugehörigkeit eines Bürgers zwangsinformiert werden, auch noch weit in die Privatwirtschaft hinein aus. Allein aus diesen Gründen sollte sich bei allen Bürgern, unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, Widerstand regen und diesem durch eine Erklärung zum Sperrvermerk Ausdruck verliehen werden. Wenn beim Bundeszentralamt für Steuern genügend Sperrvermerke eingehen, wird der Gesetzgeber über kurz oder lang tätig werden müssen, da damit das System ad Absurdum geführt wird.

Auch wenn das Eintreiben der Kirchensteuer für die Kirchen nicht kostenfrei ist, obwohl man bezweifeln darf, daß der von den Kirchen entrichtete Betrag tatsächlich für den Staat kostenneutral ist, gehört dieses System abgeschafft. Jede Organisation hat selbst vollumfänglich für das Eintreiben ihrer Mitgliedsbeiträge zu sorgen. Außerdem geht es auch den Staat nichts an, welche Religionszugehörigkeit seine Bürger haben.

Zu berücksichtigen ist auch, daß die Religionszugehörigkeit bei den Banken gespeichert wird, aber auf den Datenschutz kein Verlass ist. Bei all den Ansprüchen die die USA auch auf Bankdaten erheben, scheint es nur ein Frage der Zeit zu sein, bis sie auch über die Religionszugehörigkeit informiert sein wollen, denn es wird alles über eine Person gesammelt, dessen man habhaft werden kann. Bei Fluggastdaten erfahren sie es bereits jetzt indirekt, wenn bestimmte Essenswünsche vorab geäußert werden.

Das für den Widerspruch notwendige Formular findet sich im Formularzenter des Bundesministeriums der Finanzen. Die Suche nach dem Schlüsselwort „Kirchensteuer“ führt zum Formular 010156 Erklärung zum Sperrvermerk. Am Bildschirm ausfüllen, ausdrucken und unterschrieben an das Bundeszentralamt für Steuern senden. Alternativ kann man auch ein einfaches PDF herunterladen: http://www.formulare-bfinv.de/printout/010156.pdf.

Porno-Dreh in österreichischer Kirche

Ein Porno-Dreh in einer Kirche im oberösterreichischen Hörsching bei Linz sorgt bei Einigen für Aufregung (Kronenzeitung und Focus schreibt ab).

So heißt es in dem Schreiben, dass “eingeölte nackte Brüste” und “abscheulichste Sexpraktiken” zu sehen seien, “die eine Blasphemie darstellen, wie sie Österreich noch nie gesehen hat”. Vom “Aufdecker” werden zudem weitere Details und Beweise über die Videos und deren Protagonisten, “die jedem anständigen Christen die Zornesröte ins Gesicht treiben”, angeboten.

Also ich frage mich als Erstes was denn nun wirklich auf den Videos zu sehen war und wieso dieser anständige, gottesfürchtige Christ überhaupt einschlägige Sexwebseiten durchforstet, denn immerhin lassen sich die Videos dort schon seit mindestens fünf und acht Monaten abrufen. Hat man ihn dazu gezwungen oder muss er diese Abscheulichkeiten aus beruflichen Gründen ertragen? Das weiß ich alles nicht, aber was auf den Videos zu sehen ist, sieht jetzt nicht wirklich nach Blasphemie aus, denn der angeblich existierende christliche Gott wird weder beschimpft, noch verflucht, er wird nicht mal erwähnt und wenn Österreich tatsächlich solche Sexpraktiken noch nie gesehen haben sollte, scheint es mir ziemlich weit hinter dem Mond gelegen zu sein. Die gut ausgestattete Dame zeigt sich allein, wie Gott sie schuf, wenn er den schöpfte, mit Öl und ihrem vibrierenden elektrischen Freund. Wie immer werden die Quellen von der Medien nicht verlinkt.

Zum Schluss nun das, worauf alle gewartet haben, zu den unzensierten Videos geht’s hier lang:

  1. Back to Church (8:57 min, 39 MB)
  2. Mysterious Woman masturbates inside the Church (8:26 min, 37 MB), alternativ: Amateur – Exhibition – Big Boob Brunette Dildos in Church (7:25 min)

ISIS, eine islamische Reconquista

Flagge der ISIS

Flagge der ISIS

Der Name der salafistischen Terrorgruppe ISIS (Islamischer Staat Irak und Syrien) oder besser ISIL (Islamischer Staat Irak und Levante) verniedlicht das eigentliche Ziel der Gruppe enorm. Wirft man einen Blick in die Propagandavideos von ISIS offenbart sich das Ausmaß der Gefahr, die vom Machtanspruch dieser Leute ausgeht. Sie betreiben eine „islamische Reconquista“, denn ihr Traum ist, abgesehen von der in den islamischen Schriften gemachten Aussage „Frieden wird es erst geben, wenn überall der Islam herrscht“, ein großislamisches Vielvölkerreich welches im Nordwesten auf der iberischen Halbinsel mit Portugal und Spanien (Al Andalus) beginnt, sich über ganz Nordafrika, also den kompletten Maghreb inklusive Mali, Niger und dem Sudan einschließlich des Horns von Afrika mit Äthiopien, Eriträa, Somalia und Oman weit über die arabische Halbinsel mit Jemen, Saudi Arabien, der Levante (Mashrek) und dem Irak hinaus bis tief nach Ostasien mit Iran, Afghanistan, Pakistan, Indien erstrecken soll. Selbstverständlich werden auch die Zentralasiatischen Länder wie Aserbeidschan, Usbeskistan, Tadschikistan, Turkmenistan, sowie Griechenland, Mazedonien, Bulgarien, der Balkan und die Türkei mit in das Großreich aufgenommen. Selbst wenn ihnen also die Eroberung und Befriedung von Syrien und dem Irak gelingen sollte, würde keinesfalls Ruhe einkehren. alles lesen ⇒

Limburg-Leaks: Endausbaustufe der Diözesane veröffentlicht

Diözesanneubau in Limburg mit goldenem Kalb

Nach Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst soll die neue Diözesane zum Wahrzeichen der Stadt Limburg werden. Für die weithin sichtbare Vollgold-Skulptur wurde ein Zeichen mit hohem Wiedererkennungwert gewählt, um auch kirchenfernen Menschen etwas zu geben, was sie mit der katholischen Kirche verbinden.


Die Heimsuchung zu Limburg

Allmählich empfinde ich die allgegenwärtige Diskussion, um nicht zu sagen Belästigung, über die katholische Plage aus Limburg, dem Meineidbischof Tebartz-van Elst, als reichlich scheinheilig. Soweit wie ich das bisher verstanden habe, hat der Mann das Geld der katholischen Kirche verbrannt. Wenn diese Annahme stimmt, geht es im Grunde niemanden etwas an, was die mit deren Geld machen, es ist eine innerkatholische Angelegenheit und keine Staatskrise. Es müssten daher nicht die Ausgaben dieses einen Bischofs thematisiert werden, sondern es muss endlich die staatliche Alimentierung beider Kirchen mitsamt ihren Vergünstigen eine breite Diskussion erfahren. alles lesen ⇒

Radioaktivität wegbeten

Das Atommüll eher für längere Zeit sicher gelagert werden muss, hat unsere Regierung inzwischen begriffen. Daher sucht sie jetzt auch intensiv mit einer Expertenkommission ein Endlager, welches wirklich sicher ist. Wer ist für eine solche Expertenkommission besser geeignet, als Mitglieder einer Organisation für die das Hier und Heute nebensächlich ist, die in Jahrhunderten denken? Genau, die der Kirche! Und deshalb hat man den diplomierten Endzeitkundler Landesbischof Meister in die Expertenkommission für die Endlagersuche berufen. Jetzt müssen nur noch beteiligte Geologen durch Geomanten und Feng Shui-Fachleute ersetzt werden, dann kann nichts mehr schiefgehen.

Die Qualifikation im Fach Märchenerzählerei reicht also inzwischen aus, um über den Verbleib lebensgefährlicher Substanzen zu entscheiden. Was denkt sich die Regierung bei derartigem Blödsinn? Aber wahrscheinlich denken die überhaupt nicht. Warum ändern wir nicht gleich die Verfassung und richten einen Wächterrat aus Pfaffen ein, die alles absegnen müssen. Im Iran klappt das doch auch wunderbar.