Archiv für Scheiß der Woche

SuperCleaner: Wie man Schlangenöl unter die Leute bringt

Neulich beim Surfen mit dem Tablet über WLAN ploppt ein Dialogfenster auf: Weiterlesen

Domänenbetrug aus China

Jetzt warnt man also auch mich, daß jemand versucht unter meinem Namen Domänen in Festlandchina zu registrieren. Diese Welle läuft doch nun schon über eine halbe Dekade, aber offenbar gelingt es ihnen, immer noch Leute für überteuerte Domainregistrierungen zu finden. Weiterlesen

Frauendiskriminierung bei Stipendien

Die Zeit wähnt mal wieder eine Quelle der Frauendiskriminierung ausfindig gemacht zu haben: „Frauen bei der Vergabe von Stipendien benachteiligt“. Wie kommt’s? Weiterlesen

Luxusprobleme der Grünen: Sprachgendern hat Priorität

Die Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen hat auf ihrem Jahrestreffen beschlossen das „Gendern“ für eine geschlechtsneutrale Sprache zu vereinheitlichen und konsequent anzuwenden. Man kann also durchaus den Eindruck gewinnen, als ob es sich bei der Bundesdelegierten*innenkonferenz um eine Ansammlung von ausgemachten Idiot*innen handelt. Weiterlesen

Frau Sachverständige #Aufschrei

Sie kann vor Stolz kaum laufen und die Finger sind vom Tippen schon wund, denn die Mitinitiatorin der Medienkampagne #Aufschrei Anne Wizorek (@marthadear) posaunt es gerade über alle sozialen Medien in die Welt hinaus: „Ich bin Sachverständige für den 2. Gleichstellungsbericht“.

Ungelernt, keine vernünftige Ausbildung, kann aber in Blöcken zu je 140 Zeichen Länge ihren Sermon absondern. Das sind heute die Grundvoraussetzungen um in der Politik als Sachverständiger berufen zu werden. Sachverständiger ist kein geschützter Begriff, jeder kann sich so nennen und wie immer in solchen Fällen sind nicht die Pseudosachverständigen das eigentliche Problem, sondern diejenigen, die sie mit offiziellen Aufträgen adeln. Weiterlesen

Veganer Sex

Ankündigung zu den „Queerfeministischen Orientierungstagen“ des AStA der FU-Berlin.

Ankündigung der „Queerfeministischen Orientierungstagen“ des AStA der FU-Berlin.

Genderfeministen, Katholiken, Moslems sowie andere Religioten haben eine große Gemeinsamkeit: Sie denken permanent an Sex, meist bevorzugt an den anderer Leute. Das Frauenreferat der AStA von der FU-Berlin bietet nun „Queerfeministische Orientierungstage“ an. Irgendwie haben die den Begriff „Orientierungstage“ an einer Uni nicht verstanden. Das ist eigentlich ein Angebot an die Erstsemester, bei der es darum geht sich mit den Gepflogenheiten an der Uni vertraut zu machen, nicht um das Finden der sexuellen Orientierung. Was das durch Zwangsgelder finanzierte AStA hier anbietet hat mit dem Unibetrieb nichts zu tun. Von der Idee her ist eine Uni ein Ort der Forschung und Lehre und kein sexueller Selbstverwirklichungsbetrieb verqu(e)erer Minderheiten auf Kosten aller. Was dabei rauskommt sind dann genau die, die später völlig orientierungslos durchs Leben tappen, aber auf Grund intellektueller Minderleistung mittels Zwangsfrauenquote in gutbezahlte Positionen, wenn möglich auf Genderprofesssuren auf Lebenszeit verbeamtet, gehieft werden. Weiterlesen

Skype: Wie man eine neue Version unter die Leute bringt

Man hat einen funktionierenden Computer, öffnet nichts ahnend Skype und Selbiges teilt einem bei dem sonst problemlos funktionierenden automatischen Login „Verbindung zum Server fehlgeschlagen“ mit. Toll, Passwort nachgeschlagen, funktioniert nicht. Hat das Ubuntu-Update von vorgestern etwas zerschossen? Allerdings geht alles andere. Gut, oder besser gesagt schlecht, da das nach längerer Sucharbeit aussieht, erstmal beiseite gelegt. Ein paar Stunden später finden sich dann im Postfach auch schon Mails mit „Du mein Skype geht nicht, weißt Du zufällig noch mein Passwort als Du Skype damals bei mir eingerichtet hast?“ Nein, weiß ich nicht, aber es gibt eine Passwort-Recovery-Funktion bei Skype. Das Ding zieht langsam Kreise.
Auf der Skype-Homepage heißt es dazu lapidar:

Probleme bei der Anmeldung?
Sie müssen möglicherweise Ihre Skype-Version aktualisieren.

Das war es dann auch und das Update lief überraschenderweise problemlos durch, wenigstens etwas, aber was ist das eigentlich für eine Art und Weise, das Login zu sperren, weil man eine neue Version unter die Leute bringen will. Kosten in Redmond e-Mails neuerdings Porto oder warum hat man nicht wenigstens eine e-Mail als Vorwarnung rausgeschickt? Es gibt Leute, die haben dort tatsächlich funktionierende Adressen eingetragen. Selbst eine Pressemeldung an die relevanten Medien hätte es gerade noch getan, aber nein man sperrt einfach mal das Login. Ich hasse diese selbstgefällige, arrogante Art. Es ist ja nur die Zeit des Benutzers, die da mit unnützem Herumprobiere verschwendet wird, die kostet ja nichts.

Jetzt frage ich mich nur noch, welche Schweinerei Microsoft nun wieder eingebaut hat, daß die Benutzer mit einem Zwangsupdate genötigt werden müssen.

Nachtrag 27.08.2014:
Heute morgen ist eine e-Mail von Skype eingetrudelt, daß meine Skype-Version für Linux eingestellt wird und ich bitte updaten möge. Wenn ich allerdings bereits die neueste Skypeversion verwedete, träfe der Ratschlag nicht auf mich zu. Ja was nun, wird meine Linux-Version eingestellt oder nicht? Immer wenn M$ etwas in die Hände fällt, bricht erstmal das Chaos aus. Erst ohne jedwede Vorwarnung das Login sperren, um einen zum Update zu zwingen und dann, nach Wochen nachdem man die neueste Version bereits installiert und benutzt (hat), eine e-Mail raushauen, um die Leute maximal zu verwirren. Oder lief nach der Loginsperre die Hotline heiß und die Nutzerzahlen zeigten eine Einbruch? Wie dem auch sei, mal sehen, wieviel e-Mails im Laufe des wieder e-Mails bei mir eintrudeln, ob man schon wieder updaten müsse, ich hätte doch gerade erst …

Ein Quäntchen Verstand bitte

Letztes Wochendene bin ich in die Wunderwelt des Umweltfestivals vor dem Brandenburger Tor in Berlin eingetaucht. Gefühlsmäßig erschien mir der diesjährige Schwerpunkt auf Dihydrogenmonoxid, gemeinhin auch als Wasser bezeichnet, zu liegen. Wenn man den diversen Anbietern von Filtersystemen glauben schenken darf, quellen aus bundesrepublikanischen Wasserhähnen alle Übel dieser Welt. Und an jedem filterfreien Tag drehen wir erneut den Hahn der Pandora auf.

Da werden Filtersysteme angeboten, die das Trinkwasser von Mineralien, Medikamentenrückständen, Hormonen, Chemikalien Pestidziden und weiß der Geier was noch alles befreien, aber lebenswichtige Mineralien im Wasser belassen. Bei der Homöopathie werden beim Potenzieren, vulgo verdünnen bis nichts mehr drin ist, dem Wasser angeblich nur die „Schwingungen“ aufgedrückt, die eine positive Wirkung auf den den menschlichen Organismus haben. Hier sind es nun die Wasserfilter, die hochselektiv nur die Stoffe durchlassen, die dem menschlichen Körper von Nutzen sind. Die Natur ist schon intelligent und kümmert sich geradezu herzzereißend um uns Menschen.

Mich überrascht immer wieder die kognitive Dissonanz ausgeprägter Grünlinge. Einerseits werden sie von einer fulminanten Wissenschafts- und Technikfeindlichkeit, wenn nicht sogar -paranoia, beherrscht, auf der anderen Seite werden aber die angeblich schädlichen Folgen wiederum mit vorgeblich hochtechnischen Produkten versucht zu bekämpfen. Weiterlesen

Wenn wahre Grafiken lügen

Im Jahre 2005 trat im US-Bundesstaat Florida ein neues, von Anfang an umstrittenes Selbstverteidigungsgesetz in Kraft, das „Stand-your-ground law“, welches den Einsatz tödlicher Gewalt gegen einen (vermeindlichen) Angreifer regelt.

A person who is not engaged in an unlawful activity and who is attacked in any other place where he or she has a right to be has no duty to retreat and has the right to stand his or her ground and meet force with force, including deadly force if he or she reasonably believes it is necessary to do so to prevent death or great bodily harm to himself or herself or another or to prevent the commission of a forcible felony.

Jetzt wurde über Reuters eine grafische Darstellung verbreitet, welche die Auswirkungen des Gesetzes veranschaulichen soll: Weiterlesen

Prism und die Telefonabzoker

Kreativ ist die Branche der Telefonabzocker, das muss man ihr lassen. Anscheinend versuchen sie jetzt mit den Ängsten rund um die von Edward Snowden aufgedeckte Abhöraffäre Kasse zu machen.

Man erhält einen Anruf, bei dem nach dem Abheben eine automatische Ansage abgespielt wird, die einem mitteilt, daß man aus Gründen des Datenschutzes aus allen Verzeichnissen ausgetragen wurde, und ab jetzt keinerlei Vertragsverhältnisse beim Glücksspiel mehr bestünden (man hatte ja gar keine!). Anschließend möge man bitte die „1“ drücken, um mit der Rechtsabteilung verbunden zu werden.

Ich habe es natürlich nicht ausprobiert auf welche Nummer zu horrenden Preisen man mich weiterleiten wollte, aber die Masche ist altbekannt, nur daß einem früher ein Gewinn in Aussicht gestellt wurde.