Dieselgetriebene Rettungswagen gehen gar nicht

Allmählich werden Ökologisten zu einer öffentlichen Gefahr für Leib und Leben. Jetzt behindern sie schon Rettungsfahrzeuge bzw. beschweren sich, weil diese mit Dieselmotoren angetrieben werden! So gerade geschehen auf der autofreien Insel Langeoog (Science Skeptical, NWZ). Ich frage mich, ob die Touristen dort mit Tretbooten auf die Insel gekommen sind.

Bei vielen Ökos herrschte schon immer ein esoterisches heile Welt Bild und ein eklatantes Defizit an naturwissenschaftlichen Grundlagen vor, aber dieses völlige Fehlen des Verständnisses von Größenordnungen wird zunehmend schlimmer, denn hier ist jedes Maß und Verstand verloren gegangen. Der Ausstoß von den wenigen, sporadisch fahrenden Rettungsfahrzeugen ist gegenüber allen anderen Emissionsquellen vollkommen irrelevant und geht im Messfehler unter.

Hier werden Rettungskräfte angegangen und Menschenleben gefährdet, aber dieselbe Gruppe von Menschen wird sich mit Sicherheit vehement für ausgedehnte (Schlepper-)Rettungseinsätze für illegale Migranten im Mittelmeer aussprechen, es gilt doch Menschenleben zu retten! Ja wissen die denn nicht, daß die Seenotrettungsschiffe mit Dieselmotoren angetrieben werden und bei einem einzigen Einsatz eine Vielfaches an Emissionen erzeugen als ein Rettungswagen in seiner ganzen Lebensdauer? (Könnte die Migration eventuell durch ein Verbot von dieselgetriebenenschiffen auf dem Mittelmeer eindämmen?)

Tja und die die Mobiltelefone und Tabletts der grünen Touristen erst, mit denen jeder Ökoaktivist sein Gutmenschentum noch vom Klo aus ins Universum twittern kann, die werden mit gewaltigen dieselgetriebenen Frachtschiffen von der anderen Seite des Planeten angeliefert, deren Emissionen weit jenseits von gut und böse sind. Aber sich über Rettungswagen aufregen, es ist kaum zu fassen.

Man sollte eine zweite Ökonotrufnummer einführen, damit denen im Notfalle ökologisch korrekt einfach ein Eselskarren vorbeigeschickt werden kann, damit wäre wirklich allen geholfen.

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