Forschung ohne Genderstudien nicht denkbar

Mal wieder ein sagenhaft dummer Tweet von den Grünen, diesmal von der Abgeordneten Ulle Schauws (Die Grünen): „Forschung ohne Geschlechterforschung ist nicht denkbar“. Man muss schon jede Denkfähigkeit eingebüßt haben, um so eine Aussage zu treffen, völlig von der Realität abgelöst. Egal wie man zu Genderstudien steht, sie sind relativ neu und jedes bisherige Forschungsergebnis wurde völlig ohne die Genderstudien gewonnen. Forschung ohne Genderstudien ist daher nicht nur denkbar, sondern schlicht Standard. Im Gegenteil, sobald in irgendeinem Gebiet den Genderstudien ein wirkliches Mitspracherecht eingeräumt wird, bricht allein schon auf Grund der Denk- und Sprechverbote alles zusammen. Über brauchbare Ergebnisse braucht man dann schon gar nicht mehr zu sprechen.

Hinzu kommt natürlich noch, daß in den Genderstudien weder Forschung betrieben wird, noch irgendwelche verwertbaren Ergebnisse produziert werden, es gibt ja noch nicht einmal vernünftige Lehrbücher, Lehrpläne oder gar eine (fachspezifische) Methodik. Jeder macht da irgendwas was ihm gerade in den Sinn kommt, aber mit Wissenschaft hat das alles nichts zu tun. Genderstudien sind schon vom Konzept her das glatte Gegenteil von Wissenschaft, denn sie verneinen explizit die Existenz von Objektivität, schließlich wird die Realität durch Sprache konstruiert und kann durch sie auch wieder dekonstruiert werden. Daher kommen auch die Denk- und Sprechverbote des Genderismus. Genderstudien haben daher an Universitäten nichts verloren und woanders auch nicht, eine Förderung mit öffentlichen Mitteln ist einzustellen.

Wenn ich einen Blick auf das Verhalten und die Auswirkungen der Genderstudies-Begeisterten werfe, kann ich nicht anders als festzustellen, daß es sich dabei um eine pseudoreligiöse, staatlich geförderte, in meinen Augen inzwischen gemeingefährliche Sekte handelt. Die Protagonisten, eine eingeschworene, selbstreferentielle Gemeinschaft, deren nach außen erklärtes Ziel zwar Vielfalt ist, aber nach innen nur höchste Konformität zulässt, sind realitätsblind und rationalen Argumenten nicht mehr zugänglich. Auffällig auch der hohe Anteil labiler Persönlichkeiten im Umfeld des Genderismus. Einer der Gründe, warum ich den Genderismus inzwischen als gemeingefährlich einstufe sind auch die gehäuften Todesfälle an jungen Mädchen und Frauen — letztens gerade wieder in Marokko — durch Migranten und Islamisten. Den Mord an Sophia Lösche zähle ich hier explizit mit dazu, auch wenn bei ihr der Mörder weder Migrant noch Islamist war, da sein Grund auf derselben Ursache beruht, dem Genderismus. Der Genderismus kommt einer Gehirnwäsche gleich, nach der die Betroffenen in einer rosaroten Scheinwelt leben und ihnen eigenverantwortliches Handeln nicht mehr möglich ist, da ihnen eine realistische, proaktive Risikobewertung aberzogen wurde. Risikomanagement wird abgelehnt und als „victim blaiming“ verunglimpft.

Von was für die Dummköpfen werden wir eigentlich im Bundestag vertreten? Wenn ich dann Nachrichten lese, daß die Hälfte aller Deutschen potentielle Grünenwähler sein sollen, wird mir Angst und Bange.

Ein Kommentar

  1. Bill sagt:

    ich lese gerade von Pinker „Aufklärung jetzt!“. Er listet die unglaublichen Erfolge der Menschen im Kampf gegen Hunger, Armut, Gewalt und Krankheit auf. Eigentlich bin ich daher optimistisch gestimmt.
    Aber wenn ich solche Mist lese: „Forschung ohne Geschlechterforschung ist nicht denkbar“ wird mir Angst und bange.
    Ein Römer im späten Kaiserreich hätte sich nicht vorstellen können, dass wenige Jahrzehnte später Rom fast verlassen war und fanatische Mönche sich selber geißelnd durch verfallende Straßen zogen. Unser auf Naturwissenschaft beruhender Wohlstand und Freiheit sind nicht garantiert. Aber wie kann man diese Neo-Fanatiker davon abhalten das alles zu zerstören?

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