Chebli und die Verharmlosung des Massenmords im Nationalsozialismus

Die Berliner Staatssekretärin für „Bürgerschaftliches Engagement und Internationales“, Sawsan Chebli (SPD), meldet sich ja regelmäßig auf Twitter zu Wort und liefert dabei bestenfalls eine Stilblüte nach der Anderen, meist aber Entlarvendes und Saudummes, was erhebliche Zweifel an ihrer Reflexionsfähigkeit aufkommen lässt. Gestern war es wieder einmal Zeit für Letzteres.

Man kann legitime Gründe gegen die politischen Positionen der AfD haben, aber sie in die Nähe zu dem industrialisierten Massenmord durch die Nazis zu bringen, schießt weit über das Ziel hinaus und zeugt davon, daß Fr. Chebli nicht annähernd verstanden hat, was damals passiert ist und stellt somit eine eklatante Verharmlosung der damaligen Ereignisse dar. Dies ist nur einer in einer langen Tradition von Schnitzern die sich Fr. Chebli seit ihrem Amtsantritt im Auswärtigen Amt geleistet hat. Bemerkenswert ist er insofern, als daß sie ein Studium der Politikwissenschaften abgeschlossen haben will. Ich frage mich sowieso, was diese Frau eigentlich den lieben langen gutbezahlten Tag eigentlich macht, denn einer wie auch immer gearteten produktiven Arbeit geht sie in ihrer Position nicht nach, zumindest zähle ich das Eilen von Buffet zu Dinner nicht dazu.

Aber dies ist auch ein generelles Phänomen in der SPD. Von Seiten der SPD hört man immer wieder Vorwürfe über Ewiggestrige, aber es gibt kaum eine Partei in Deutschland die intellektuell (ist das bei der SPD noch der richtige Begriff?) so sehr im Vorgestern verhaftet ist, wie die SPD. Offenbar sitzt das Trauma der SPD, im Dritten Reich von der verboten worden zu sein, derart tief und wird in die neue Generation indoktriniert, daß man nicht mehr in der Lage ist, einen Sachverhalt ohne Bezug zum Dritten Reich beurteilen zu können.

Ein Kommentar

  1. Bill Miller sagt:

    „Ich frage mich sowieso, was diese Frau eigentlich den lieben langen gutbezahlten Tag eigentlich macht,“
    Genau für Äußerungen wie die zitierte wird sie bezahlt.

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