SPD: Wer arbeitet wird rechtsradikal

Die Tagesschau hat aufschlüsseln lassen, aus welchen der vier Gruppen Arbeiter, Angestellte, Selbstständige, Rentner die Wähler der jeweiligen Parteien kommen. Das Ergebnis ist wohl kaum überraschend (außer vielleicht für sie SPD-Funktionäre). Auf Rang eins unter der Wählerschaft der AfD sind Arbeiter, Angestellte und Selbstständige.

Die SPD und inzwischen, wenn auch nicht ganz so penetrant, auch die CDU wettert und verunglimpft seit Jahren den „weißen Mann“. Offiziell begann es 1989 mit der Festschreibung zur Überwindung der männlichen Gesellschaft im Parteiprogramm der Berliner SPD, in dem man Männern das Menschsein absprach und im krassen Gegensatz zu den sonstigen wohlfeilen Verlautbarungen steht, daß man sich gegen Sexismus ausspreche.

Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die Männliche überwinden.

Seitdem wird mit Feminismus, Frauenquoten und Postenvergabe nach Geschlecht unabhängig von der Qualifikation, der systematischen Indoktrinierung und Unterwanderung der Universitäten und öffentlichen Institutionen durch den Genderismus, letztlich ein einziger riesiger pseudoakademischer Betrug, alles getan, um Männer, genauer weiße Männer, zu vergrätzen. Weiterhin hat sich die SPD zum Spielball von Soziologen machen lassen, die es geschafft haben, den Funktionären einzureden, daß es keine Arbeiter mehr gäbe, dabei ist es bei der SPD völlig aus dem Blick geraten, wer hier den Laden am Laufen hält und selbst ihren Funktionären das Geld erwirtschaftet.

Während die Einen in der SPD nicht wissen welche „Sorgen und Nöte die Menschen haben und man diese auch nicht ernst nehmen soll“ probierten es Andere kurz vor der Wahl mit einer Charmoffensive durch Wählerbeschimpfung so wie Sachsens Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD):

Ich glaube, die Demokratie ist im Osten noch nicht angekommen.

Bei soviel Arroganz und Selbstverliebtheit braucht man sich nun nicht zu wundern, daß genau diese Bevölkerungsgruppe keinen Anlass mehr sieht noch SPD zu wählen, nicht jeder ist schließlich masochistisch veranlagt, noch dazu wo sich SPD und Grüne gegenseitig darin zu überbieten suchen, wer der arbeitenden Bevölkerung mehr zusätzliche, neue Steuern abpressen kann.

Den Stimmenverlust hat die SPD als Problem erkannt, denn trotz der tiefen Verachtung für den (arbeitenden) „weißen Mann wird er als Stimmvieh leider noch zum Erreichen von Mehrheiten benötigt, aber die Lösung liegt für die SPD auf der Hand. Nach guter alter sozialistischer Tradition wie man sie aus der DDR bis Nordkorea bestens kennt, braucht es mehr Indoktrination für die Arbeiterbrigaden.

Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bilung — inzwischen ebenfalls zu einer linken Indoktrinationsanstalt verkommen —, Thomas Krüger (SPD), hat das in einem Interview schön dargelegt:

Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, hat für mehr politische Bildung bei Berufstätigen plädiert, um der Gefahr des Rechtsextremismus effektiver zu begegnen. „Die Problemgruppe Nummer eins sind die berufsaktiven Menschen“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Die wiederum sind nicht in formalen Infrastrukturen politischer Bildung eingebunden und haben neben Job und Familie ein relativ geringes Zeitbudget zur Verfügung.“

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, „Die Problemgruppe Nummer eins sind die berufsaktiven Menschen“, allein deshalb weil sie arbeiten und politisch unabhängig sind und nicht durch ständige Propagandaberieselung erreicht weren können. Bisher galten ja Rechtsradikale als die Abgehängten der Nation, nun reicht es schon aus zu arbeiten um als (potentiell) rechtsradikal zu gelten.

Die Frage, die die Bundeszentrale umtreibe, sei deshalb, wie man hier Angebote unterbreiten könne, „die bei den Leuten auch ankommen“.
[…]
Bei den Berufstätigen sieht Krüger drei Stellschrauben: ein stärkeres Angebot in den klassischen und den sozialen Medien, ein stärkeres Angebot in Betrieben und eine stärkere Verzahnung von politischer Bildung mit vereinsgebundener ehrenamtlicher Arbeit. „Bei den letzten beiden Punkten haben wir erste Fortschritte zu verzeichnen“

Sozialismusgeschädigte werden die Strukturen wiedererkennen. Im Grunde will man die Leute von der Arbeit abhalten, damit Zeit frei wird, sie politisch auf Linie zu bringen und das am Besten in Gruppen, damit ein gewisser sozialer Gruppendruck entsteht.
Jugendliche sind Transferleistungsempfänger, die müssen für ihr Geld noch nicht hart arbeiten, aber wer sein Geld hart arbeitet, möchte dies einerseits auch behalten und nicht nach Gutdünken wegbesteuert bekommen, andererseits verlangt er auch eine Rechtfertigung, wenn er Leute mit seiner Hände Arbeit mit durchfüttern soll.

… bei stärkeren Angeboten in den klassischen Medien setze die verfassungsmäßig vorgesehene Staatsferne des Rundfunks jedoch gewisse Grenzen. „Einige rechtskonforme kreative Modelle hat es gegeben. Wir brauchen aber mehr professionelle Partnerschaften und auch die nötigen Ressourcen dazu.“

Der Zugang zum Staatsfunk war knifflig, aber hier hat die SPD durchaus beachtliche Erfolge erzielt. Der Staatsfunk macht inzwischen offen Wahlwerbung für Grüne und SPD, so daß die GEZ-Zwangsgebühren als Parteienfinanzierung anzusehen sind.

Jeder Tag, an dem sie SPD irgendwo noch etwas zu mitzubestimmen hat ist ein Tag zu viel.

#SPD_kann_weg

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