Start-ups wird Berlin zu teuer

Das Handelsblatt schreibt gerade, daß die hohen Kosten Start-ups aus Berlin an neue Standort vertreiben täten.

„Wir sehen inzwischen eine starke Tech-Community in Deutschland nicht länger nur in Berlin, sondern auch in München und mehreren kleineren Städten wie Darmstadt“, sagt Wehmeier. „Gründer haben mehr Ort-Optionen als je zuvor.“ Daher müsse die lokale Politik umso mehr tun, um ihre jeweilige Stadt attraktiv zu halten.

Unbestritten gibt es zwar eine ganze Reihe von Start-ups, aber wo sind eigentlich die ganzen tollen Produkte? Die IT-Industrie in Deutschland ist seit Jahrzehnten unter aller Sau, nun pumpt man seit Jahren Geld in kleine Start-ups wo zwei Dutzend Leute irgendwas machen, aber das Ergebnis liegt praktisch bei Null. Es muss ja nicht aus jedem Start-up ein Google werden, ein paar Nummern kleiner reichte ja schon, aber mir erscheint zwischen Erfolg und Aufwand eine enorme Lücke zu klaffen.

Wenn man sich mal so auf Messen umschaut, dann man fragt sich bei etlichen Start-ups ganz automatisch, was da denn nun eigentlich
a. das Neue und
b. dann auch das, wofür man auch sein Geld ausgeben würde
an dem vorgestellten Produkt sein soll. Bei Anderen hat selbst das Standpersonal ganz offensichtlich das Produkt nicht verstanden, denn sie können es nicht wirklich in ein paar Sätzen schlüssig erklären.

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