Coronaschutzimpfung: Beginnender Medienmeinungsumschwung?

Steht mal wieder ein medialer Meinungsumschwung in Sachen Corona bevor? Man erinnere sich: Zu Beginn der Coronapandemie Anfang 2020 kamen erste Bilder aus China in der westlichen Presse. Zu sehen waren Menschen, die auf der Straße (tot) zusammenbrachen. In Europa hieß es zu der Zeit noch, man sei gut aufgestellt, Masken bräuchte man nicht (wie auch, man hatte ja auch keine). Die Medien, allen voran der GEZ-finanzierte Bayrische Rundfunk, machten sich über diejenigen, die das anders sahen und sich Masken beschafften, nicht nur lustig gemacht, sondern verunglimpfte sie als Rassisten, Fremdenfeinden und als Nazis. Recht kurze später dann der mediale 180°-Schwenk (inzwischen hatte die Politik reagiert, inklusive der, in der Politik üblichen, dubiosen Selbstbereicherungsgeschäfte). Nun waren Masken das Gebot der Stunde, am Liebsten noch allein unter Dusche. Von jetzt auf nichts hatte sich die veröffentlichte Meinung gedreht. Von nun an waren alle die, die die Coronamaßnahmen in irgendeiner Form kritisierten pauschal „Coronaleugner“ und Schlimmeres.

Dann kam die Impfung, erst hieß es, es sei nur ein kleiner Pieks, schnell war Zweiter notwendig, dem Booster (wie bei vielen anderen Impfungen übrigens notwendig und üblich), jetzt wird von der Politik eine dritte, pauschale Impfung, also der zweite Booster empfohlen und inzwischen fängt behutsam ein Nachdenken über eine vierte Impfung an.

Der Coronaberater der Regierung, Salman Zarka, sagte in einem Radiointerview: »Wir gehen davon aus, dass das Virus hier ist und hierbleiben wird. Also müssen wir uns auf die vierte Spritze vorbereiten.«

Es wurde und wird weiterhin versichert, daß die Impfung gut verträglich ist und wirkt. Man weiß wohl halt nur noch nicht so recht nach dem wievielten Booster.

Doch eines war bisher Tabu: Zweifel an der Impfwirksamkeit, wollte man nicht als Coronaleugner, Querdenker oder Ähnlichem zum medial Geächteten werden und nun lesen wir im linksgrünen, politiktreuen Tagesspiegel:

Jetzt sollten auch Geimpfte breitflächig getestet werden

Vielleicht war es ein Fehler, kostenlose Tests abzuschaffen. Denn inzwischen wissen wir: Gegen Corona hilft Impfen allein nicht. Ein Kommentar.

Höre ich da etwa in einem „offiziellen“ Medium erste leise Zweifel an der Wirksamkeit der Impfung?

Wie dem auch sei, die Impfung wirkt jedenfalls nicht so, wie anfangs von den Protagonisten in Medien und Politik in den rosafarbenen Fantasien ausgemalt. Als die Schuldigen werden nun die Ungeimpften ausgemacht, nicht etwa die mangelnde Wirksamkeit Impfung an und für sich, trotz der sogenannten „Impfdurchbrüche“ wie letztens bei dem Ex-Ministerpräsidenten Edmund Stoiber. Die Glaubwürdigkeit der Politik ist längst und die der Wissenschaft gleich mit. Zuviel ist ins Blaue hinein versprochen worden, zu oft war der bloße Wunsch der Vater von freiheitsbeschränkenden Maßnahmen, wobei jedem, der sich etwas damit beschäftigt hat, klar gewesen sein musste, daß sich jede Impfung erst in der Realität bewähren muss.

Hinzu kommen, hier stellvertretend für Viele Politiker wie dem Oberbürgermeister Peter Kleine, die mit selektivem Zahlenmaterial versuchen Politik zu betreiben:

Darüber hinaus wird die Zahl der Personen, die mit vollständigem Impfschutz in Kliniken behandelt werden, künftig nicht mehr angegeben. Oberbürgermeister Peter Kleine stellt dazu klar: „Wir wollen in unserer Zahlenmeldung so transparent wie irgendwie möglich sein. Die Angabe der Personen, die mit Impfung im Klinikum behandelt werden, verzerrt die Realität jedoch deutlich und spielt damit Corona-Leugnern und Impfgegnern in die Hände. Ich möchte betonen, dass es aktuell tatsächlich so ist, dass ein fehlender Impfschutz eher zu schweren Verläufen im Krankenhaus führt. Patientinnen und Patienten mit vollständigem Impfstatus werden i.d.R. nicht WEGEN, sondern MIT Corona im Klinikum behandelt, fallen aber dennoch in die Statistik und verzerren diese damit. Wir möchten vermeiden, dass ein falscher Eindruck entsteht und haben uns daher entschlossen, die Zahl künftig nicht mehr anzugeben.“

Nach Protesten wurde diese Entscheidung binnen weniger Tage revidiert und gelöscht, so daß sie nur noch im Archiv zu finden ist.

Die Stadt Weimar wird vom Mittwoch, dem 27. Oktober, an einmal wöchentlich einen ausführlichen Corona-Report veröffentlichen. Sie korrigiert damit unter anderem ihre Entscheidung, auf die Angabe des Impfstatus von stationär behandelten Corona-Patienten zu verzichten.

Der Wochenreport soll nicht nur den Anteil der geimpften und ungeimpften Patientinnen und Patienten enthalten, sondern auch zahlreiche weitere Informationen. Dazu gehört die Gesamtzahl neuer Positivtests in der Kalenderwoche. Diese werden jeweils nach vollständig geimpft, ungeimpft oder unvollständig geimpft und nach Personen ohne Angabe zum Impfstatus unterschieden.

Am Anfang der Pandemie wurde jeder coronapositive Verstorbene zu den Coronatoten gezählt, um die Gefährlichkeit der Pandemie hervorzuheben, nun möchte man es umgekehrt, wenn ein Krankenhausaufenthalt mit bzw. trotz Impfung vorliegt um möglicherweise schlechtes Licht von der Impfung fernzuhalten. Nur eines will man nicht, die neutrale Darstellung der Zahlen.

Das zu Grunde liegende Problem bleibt aber auch nach der Korrektur bestehen: Korrupte Politiker. Es handelt sich klar um einen Mißbrauch anvertrauter Macht, um nur den eigenen Standpunkt hervorzuheben. Bei solchen Methoden brauchen sich Politiker jeder Coleur nicht zu wundern, daß als a prori als Lügner eingestuft werden.

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