Keine Macht den Doofen

Keine Macht den Doofen

Keine Macht den Doofen,
ISBN 978-3-492-27494-4

Das neueste, vor einigen Tagen erschienene Buch „Keine Macht den Doofen” von Michael Schmidt-Salomon ist tatsächlich eine Streitschrift, eine recht polemische sogar, die nicht jedem gefallen wird und von ihrem Inhalt her auch nur in Ländern westlicher Prägung veröffentlicht werden konnte. Allein schon durch seine Abrechnung mit den Religionen würde er in etlichen Regionen der Welt mit dem Tode bestraft werden. An vielen Stellen gewinnt man den Eindruck, hier hat sich jemand seinen Ärger über die Zustände in der Welt von der Seele geschrieben, denn obwohl nur 124 Seiten lang, hat es das Buch mit seinen sechs Kapiteln durchaus in sich. Trotz der meist harschen und schonungslosen, aber berechtigten, Wortwahl, liest sich das für jeden verständliche Buch mit seinem ironisch-sarkastischen Unterton dennoch angenehm, oft mit einem Schmunzeln.

Gleich im ersten Kapitel „Homo demens — Warum ich mich schäme, Mensch zu sein” geht es dem Homo sapiens an den Kragen:

Ein einzigartiger Blutstrom zieht sich durch die Jahrhunderte, er ist der rote Faden in jener sinnlosen Aneinanderreihung von Mord udn Totschlag, Ausbeutung und Gewalt, die sich Geschichte nennt.
[…]
Kein noch so neurotischer Schimpanse würde jemals in den Krieg ziehen, um zu beweisen, dass er den cooleren imaginären Freund (»Gott«) an seiner Seite hat.
[…]
noch immer bilden wir aufrecht gehenden Deppen uns ein, dass das Universum von einem »Schöpfergott« exklusiv für uns und die Unsrigen erschaffen wurde.

Anschließend macht er mit dem Leser einen Parforceritt durch die Entwicklung des Universums, in dem er das Lebensalter des Universums auf ein Kalenderjahr umlegt. Bei dieser Betrachtungsweise taucht der Homo sapiens erst am 31. Dezember, wenige Minuten vor Mitternacht aus dem Dunkel der Geschichte auf und erst in den letzten Millisekunden vor Mitternacht

[…] erfand [er] nicht nur den Blitzableiter, die Glühbirne und die Digitalkamera, sondern schlachtete auch Hunderte Millionen Artgenossen in unzähligen Kriegen ab.

Ob dieses Ablaufs der Geschichte des Universums, kann man nur von Größenwahn sprechen, sich nicht nur als Mittelpunkt des Universums zu betrachen, sondern sich auch noch mit dem Namen Homo sapiens zu schmücken. Weisheit sieht anders aus. Unser Verhalten als Spezies gleicht eher dem eines Homo demens, trotz unserer unbestreitbaren Fähigkeit zu Erkenntnis und rationalem Handeln, denn wir weigern uns wieder besseren Wissens anzuerkennen, daß wir

[…] bloß »Leben sind, das Leben will, inmitten von Leben, das leben will«

Als Ursache für das Fehlverhalten des Homo demens prägt Schmidt-Salomon den Begriff des ideologischen Hirnwurms. Dieses leicht verständliche Sprachbild entnimmt er dem selbstmörderischen Verhalten von Ameisen, deren Gehirne von Leberegel-Larven befallen sind. Diese verlassen ihren Bau, klettern bis zur Spitze eines Grashalmes, beißen sich dort fest um von einem Säugetier gefressen zu werden. Das nur für die Ameise tödliche, irrsinnige Verhalten ermöglicht es dem Leberegel seinen Lebenszyklus in der Galle des Endwirtes zu schließen. Im Grunde greift er mit dem Hirnwurm den vom Evolutionsbiologen Richard Dawkins 1976 geprägten Begriff des Mems auf. Gemeint sind damit Ideen, die sich in den Köpfen festsetzten und einer Infektion gleich, von Indididuum zu Individuum weitergegeben werden. So kann nach dem Autor der Befall mit Hirnwürmern zu selektiven Minderbegabungen — dem Gegenstück von Inselbegabungen — führen, wie er in den folgenden Kapiteln näher ausgeführt.

Gleich im zweiten Kapitel „Die wundersame Welt der Religioten“ wird der wohl gefährlichste Hirnwurm vorgstellt: Die irrsinnigen Vorstellungen der Religionen, welche von deren Vertretern, meist schon im Kleinkindalter, nahezu irreversibel in die Köpfe der Menschen einpflanzt werden und seit Jahrtausenden immer wieder zu den schrecklichsten Massakern führen. Das Ergebnis sind Religioten, die Kurzform von religiöser Idiotie, die besagt, daß selbst ansonsten vollkommen vernünftig handelnde Menschen in Bezug auf ihre religiöse Glaubenswelt sich wie Idioten verhalten. Ausführlicher geht er in seiner Streitschrift „nur“ auf den Irrsinn der drei Monotheismen ein, weil eine Abhandlung anderer Religionen den Rahmen gesprengt hätte, ohne zu einem Mehr an Erkenntnis beizutragen. In anbetracht dessen, welch grober Unfug allein in Judentum, Christentum und Islam geglaubt wird — mit entsprechenden Folgen für die Menschen —, ist dies für die Erklärung ausreichend und mit dem Terminus des Religioten ein adäquater Fachbegriff gefunden (S. 42f):

Religiotie ist eine selten diagnostizierte (wenn auch häufig auftretende) Form der geistigen Behinderung, die durch intensive Glaubensindoktrination vornehmlich im Kindesalter ausgelöst wird. Sie führt zu deutlich unterdurchschnittlichen kognitiven Leistungen sowie zu unangemessenen emotionalen Reaktionen, sobald es um glaubensrelevante Sachverhalte geht. Bemerkenswert ist, dass sich Religiotie nicht notwendigerweise in einem generell reduzierten IQ niederschlägt: Religioten sind zwar weltanschaulich zu stark behindert, um die offensichtlichen Absurditäten ihres Glaubens zu erkennen, auf technischem oder strategischem Gebiet können sie jedoch (siehe Osama bin Laden) hochintelligent sein.

Schmidt-Salomon erhebt aber keinen Anspruch darauf, den Begriff erfunden zu haben, denn dieser wird in diversen Foren schon seit längerer Zeit benutzt, jedoch bisher nicht in der gedruckten Literatur.

Ausgehend von der Religiotie überträgt er das Prinzip der selektiv verminderten Erkenntnisfähigkeit in den folgenden Kapiteln analog auf andere Themenbereiche. So in „Schwarmdummheit — Wie Ökonomioten die Welt zugrunde richten“ auf die Ökonomie, insbesondere auf die Finanzwelt mit ihren aberwitzigen Geldgeschäften, und in „Die Torheit der Regierenden — Politioten an der Macht“ auf Politik und Ökologie. Dies scheint insofern durchaus gerechtfertigt zu sein, werden doch auch Ökonomie, Politik und Ökologie von mehr oder weniger starken Glaubensgrundsätzen geprägt, die nicht mehr hinterfragt werden. Dennoch werden seine ökonomischen Thesen wohl auf am meisten Widerspruch ernten, wird doch Einiges von ihm zu sehr vereinfacht. Durchgängiger Kernpunkt des Buches ist, daß sich der Mensch Systeme mit verheerenden Auswirkungen schafft, aber gleichzeitig innerhalb eines Systems durchaus rational handelt und in der Gruppe kritisches Hinterfragen nicht mehr stattfindet. Darüberhinaus weist Schmidt-Salomon auch auf die Tatsache hin, das eine weitere, zutiefst menschliche Eigenschaft, die Angst vor Macht- und Ansehensverlust durch das Eingeständnis eigener Fehlerhaftigkeit, die Probleme weiter verschärft. Besonders deutlich wird dies in politischen Auseinandersetzungen:

Denn im Unterschied zu philosophischen Debatten haben sie nicht das Ziel, die Diskutanten gemeinsam weiterzubringen, sondern die Gegner an ihrer schwächsten Stelle zu treffen. Während das überzeugende Argument in der philosophischen Debatte ein Geschenk ist, das den Beteiligten die Chance bietet, Irrtümer zu überwinden, ist das Argument in der politischen Debatte eine Waffe, die eingesetzt wird, um unliebsame Kritik an der eignen Person abzuwehren.

Dennoch scheinen die diversen Idiotien nicht unheilbar zu sein, wie der Autor an sich selber feststellen durfte, hat er sich doch durch Lernen von der Ökologiotie heilen können.

Dementsprechend legt er in „Willkommen in der Matrix — Auch Dummheit will gelernt sein“ dar, warum nur Bildung, nicht Wissen allein, der Schlüssel zu einer besseren Welt sein kann. Aber hierfür müsste unser gesamtes Bildungssystem vom kurzfristigen Faktenlernen (für die nächste Prüfung), auf das Erlernen des Erkennenes von Zusammenhängen umgestellt werden. Faktenwissen ist hilfreich und kann beeindruckend sein, ist in der heutigen, hochkomplexen Zeit aber nicht mehr ausschlaggebend, da von praktisch überall aus beliebige Fakten in kürzester Zeit nachgeschlagen werden können.

Inhaltlich schließt die Streitschrift mit „Keine Macht den Doofen — Ein Aufruf zum Widerstand“, mit einem eindringlichen Appell an die Vernunft, die Fähigkeiten der Art Homo demens zu nutzen, um sich auf den Weg zum Homo sapiens zu begeben:

Denken Sie nur an die phantastischen Möglichkeiten der Technik, die großartigen Erkenntnissender Wissenschaft, die wunderbaren Schöpfungen der Kunst! Ist es nicht beeindruckend, was die Menschheit trotz all der Irrungen und Wirrungen der Geschichte, trotz aller engstirnigen Zensurversuche von Religioten und Politioten auf die Beine stellen konnte?

Der Schlachtruf für die von Schmidt-Salomon geforderte Reformbewegung lautet daher, in Anspielung auf das Pamphlet „Empört Euch!“ von Stéphane Hessel: Entblödet Euch!

Die letzten Seiten des Buches umfassen die 101 Anmerkungen, mit Quellenangaben und weiterführender, interessanter Literatur, von denen gerade die neueren Titel noch nicht sonderlich bekannt sein dürften.

Alles in Allem sind die von Schmidt-Salomon in diesem preislich angemessenen Buch vertretenen Thesen nicht wirklich neu, aber in ihrer Kürze und (polemischer) Prägnanz bisher so nicht zu finden. Darüberhinaus finden sich Einblicke und ergänzende Informationen auf der das Buch begleitenden Webseite <http://www.keine-macht-den-doofen.de/>.

16 Kommentare

  1. Steffen sagt:

    Michael Schmidt-Salomon hat vollkomen Recht damit das die meisten Formen der Religion eine Krankheit sind. Man muss sich nur das Christentum und den Islam ansehen. Diese Religionen vergiften den Vertand der Menschen und machen ihn unempfänglich gegenüber der Wahrheit. Demokratie, Wissenschaft, Fortschritt und Wohlstand für die meisten sollten die Menschen antreiben und nicht veraltete Gedanken die man ersann um sich die Welt zu erklären.

  2. Das Problem ist halt leider, daß weder diese Streitschrift, noch logisches Argumentieren Gläubige überzeugen wird, denn sie „wissen“ daß sie im Besitz der ultimativen Wahrheit sind.

  3. Steffen sagt:

    Glücklicherweise ist seit der Renaissance ein Abwärtstrend der Gläubigen zu beobachten der sich mit dem weiteren Fortschritt im Bereich Wissenschaft fortsetzt. Vielleicht wird in hundert Jahren Atheismus die vorherrschende Weltansich sein.

  4. Schwer zu sagen, aber bis dahin wird es aber noch schwierige Zeiten gebe, fürchte ich. Denn m. M. n. nimmt die Radikalität der fest Überzeugten zu, denn die sehen ihre Felle wegschwimmen. Ich glaube den Prozess sehen wir derzeit im Orient sehr deutlich. Durch den Zugang zu moderner Technik, läßt sich die Jugend nicht mehr so einfach kontrollieren,also muß härter durchgegriffen werden.
    Auch bei ist ein gewisser Trend dsbzgl. zu beobachten. Die Gemäßigten verschwinden, übrig bleiben die fundamentalistisch Gesinnten (vgl. CDU und der Einfluss der Evangelikalen wie Pro Christ um Kauder, Wulff, Leyen etc. pp.).
    Abgesehen davon, Atheismus ist keine Garantie für Humanismus, es zu nächst nur eine Gegenposition zum Theismus.

  5. Steffen sagt:

    Atheisten sind der Wissenschaft, Demokratie und Fortschritt eher aufgeschlossen als religiöse Menschen da ihr Denken nicht durch jahrhunderte alte Lehren geleitet wird, wobei es natürlich Ausnahmen gibt. Kommunisten sind in der Regel Atheisten und doch vertreten sie die Regierungsform die nach der Monarchie am häufigsten zur Diktatur verkommt und die meisten Menschen vernichtet hat. Dennoch halte ich eine Welt ohne Religionen für besser.

  6. Auch ich bin der Meinung, das wir ohne Religionen wesentlich besser dran wären, da sie für viele Probleme verantwortlich sind und ihrer Rückwärts- bzw. Jenseitsgerichtetheit keinen Fortschritt erlauben. Seit mehreren tausend Jahren werden dieselben archaïschen Texte wiedergekäut, ohne irgendeinen Erkenntnisgewinn zu liefern.
    Schon seit Jahren bin ich übrigens der Meinung, daß der Kommunismus und andere politische Ideologien im Grunde auch Religionen sind. Diese Ideologien kommen zwar ohne Gott/Götter aus, aber vieles funktioniert wie in Religionen. Angefangen beim unbedingten Gehorsam und der Bestrafung von Abweichlern, der Existenz eines in der Zukunft liegenden Erlösungszeitpunktes, Ritualisierung und in vielen Fällen eben auch der gottgleiche Status eines Genossen (vgl. Nordkorea).
    Worauf ich in meiner vorherigen Antwort hinauswollte, war, daß wir neben der Absage an Religionen und Esoterik ein tragfähiges Konzept für ein friedliches Zusammenleben brauchen und genau dies liefert die bloße Tatsache des Atheismus nicht, er erleichtert es aber sich auf rationale Diskussionen einzulassen.
    Abgesehen davon, daß ich es noch nie verstanden habe, wozu man den ganzen religiösen Kram braucht, fand ich als Kind schon befremdlich.

  7. Steffen sagt:

    Auch ich bin der Meinung das politische Ideologien Religionen sind oder zumindest ähnlich. Den Begriff Ideologie verwende ich dabei wertfrei, häufig ist damit eine Lehre gemeint die Teilwahrheiten enthält. Auch der Kapitalismus ist eine Religion, man glaubt an das Kapital oder den Besitz und verfolgt das Ziel reich zu werden, also eine Form der Anbetung oder ein religiöses Gebot. Auch die Gesellschaft der westlichen Industrienationen glaubt an etwas, nähmlich materiellen Besitz und Wohlstand. Erich Fromm, ein Philosoph, hat einmal gesagt es werde niemals eine Gesellschaft ohne Religion geben da jede Gesellschaft an etwas glaubt. Dieser Aussage stimme ich zu. Auch wir in Deutschland glauben an materiellen Besitz oder an die Demokratie. Auch der Aussage das Atheismus allein kein friedliches Zusammenleben ermöglicht stimme ich zu. Ich persönlch glaube an die Technokratie und eingeschränkt an den Transhumanismus. Technokratie ist eine erweiterte Form der Demokratie, wobei ein grosser Wert auf Technik, Wissenschaft, Fortschritt und Bildung gelegt wird. Natürlich muss man bei Fortschritt darauf achten das die Umwelt nicht zu sehr geschädigt werden darf. Ich selbst verstehe mich nicht als Umweltschützer aber meiner Meinung nach ist es unklug unsere Welt zu zerstören nur um Profite zu erzielen, da es zu kurzfristig gedacht ist. Was der Gesellschaft fehlt ist eine Gemeinschaft, wie im Dritten Reich. Damit meine ich nicht das wir Volksgruppen vernichten müssen. Aber die Menschen im Dritten Reich leisteten viel und hielten zusammen. So etwas fehlt unserer Gesellschaft, natürlich ist es schwerer eine Gemeinschaft zu errichten wenn es Personen gibt die sich ausgrenzen, wie manche Immigranten oder Nationalsozialisten. Aber ohne Religionen dürfte dies leichter sein.

  8. Vermutlich werden Menschen immer an etwas Glauben, eine Idee kann ungeahnte Kräfte mobilisieren. Das Technokratie eine erweiterte Form der Demokratie ist, halte ich für eine sehr kühne Behauptung, denn letztlich sind technokratische Entscheidungen logisch und bedürfen keiner Mehrheit. Allenfalls ist Demokratie eine Vorstufe zur Technokratie, sofern Menschen rational handeln und nicht genügend Informationen zur Verfügung stehen, die Akt der Entscheidung überflüssig werden lassen. Allerdings ist das mit der Technokratie so eine Sache. Individuen sollten schon die Freiheit (auch ein Glaube?) haben unvernünftig handeln, solange sie niemanden schädigen und ihre Handlungsweise nicht Maß für alle wird.

    Dein Argument bzgl. des Dritten Reiches — wo Du Dich m.M.n. auf recht dünnem Eis bewegst — erinnert mich an die Argumentation von DDR-Bürgern, denen auch der Zusammenhalt in der BRD fehlt. Mich überzeugt das nicht wirklich, denn diese Gemeinschaften entstehen durch äußern Druck, denn aus Überzeugung. Ähnlich sehe ich es in vielen Fällen mit der so hoch gepriesenen orientalischen Gastfreundschaft. Es steht immer der Gedanke des Ausgleichs im Hintergrund, nicht unbedingt das was ich unter Freiheit verstehe.

  9. Steffen sagt:

    Mir fehlt diese Gemeinschaft persönlich auch nicht. Ich will viele Menschen nicht näher kennen lernen. Aber eine solche Gemeinschaft wäre in einer höher entwickelten Gesellschaft wertvoll. Die Mnschen stehen immer unter äusserem Duck. Selbst wenn man die Menschheit einen würde wäre da noch die Gefahr die aus dem Weltall kommen könnte. Mit der Technokratie meine ich nicht das man immer rational und logisch handeln sollte. Schliesslich ist es eigentlich auch unvernüftig Alkohol zu trinken. Aber eine Gesellschaft die rational und logisch handelt wäre besser als alle Gesellschaften die es bis jetzt gab.

  10. So mag ich das auch unterschreiben.

  11. Nic sagt:

    Kann ich diese Rezension bei mir „nachdrucken“? Das wäre nett, denn ich sammel ja alles zu diesem Buch bei mir 🙂

  12. Ja, überhaupt kein Problem, Quellenangaben machst Du ja sowieso immer.

  13. Michael Schmidt-Salomon – Keine Macht den Doofen…

    Das neu­este, vor eini­gen Tagen erschie­nene Buch „Keine Macht den Doofen” von Michael Schmidt-Salomon ist tat­säch­lich eine Streitschrift, eine recht pole­mi­sche sogar, die nicht jedem gefal­len wird und von ihrem Inhalt her auch nur in Ländern wes…

  14. Junod sagt:

    und weil der Mensch ein Herdentier ist braucht er einen Leitwolf, das kann dann Religion oder sonst was sein. Heute ist Demokratie das Wort und das Leittier, dem muss die ganze Welt untergeordnet werden und wie in Zeiten der Religionskriege wird gemordet, geplündert und als Heil der Menschheit verordnet.

  15. Herbert sagt:

    Ja, das ist die eigentliche Ursache, der Herdentrieb. In der Maslowschen Bedürfnispyramide steht die Gruppenzugehörigkeit schon an dritter Stelle. Und der Mainstream ist nun mal die größte Gruppe/Herde.
    Das Tier scheut sich die Gruppe zu verlassen, das ist im Tier wohl evolutionär so verankert. Wir brauchen bessere Leitwölfe. Die egoistischen, schädlichen Leitwölfe sind im Reproduktionsmechanismus jedoch im Vorteil. Was tun?
    Oder sind wir Lemminge? Wir rennen dem bekloppten Leittier hinterher das denkt es könne fliegen.

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