Angriffe auf das Funktionieren der Metropolen

Nachdem es gestern mal wieder einen größeren Stromausfall in Berlin, diesmal in Charlottenburg (Berliner Zeitung, Spiegel, Tagesspiegel), gegeben hat, hat sich eine linksterroristische Gruppe namens „Vulkangruppe NetzHerrschaft zerreißen zu dem Anschlag bekannt. Verweise zu dem Bekenneschreiben wurden über die linksextremistische Plattform linksunten.indymedia.org veröffentlicht. In dem Bekennerschreiben heißt es zu den Zielen des Anschlags:

BASE (belgischer Mobilfunk, in Deutschland E-Plus), Level3, Globalmetro Networks (versorgt u.a. Militärstützpunkte), Tele-Com, LIT (Landesbetrieb für Informationstechnik; jetzt IT-Dienstleistungszentrum Berlin, Zuständigkeit: zentrales Verwaltungsnetz der Stadt), COLT (Regierungsnetze) und weitere zivile und militärische Betreiber. Unser konkretes Ziel war auch die Störung des Flughafen Tegels, der Bundes- und Landesverwaltungen, der Bundeswehr, der Flugbereitschaft der Bundesregierung und der Industrie- und Technologiekonzerne.

Wie sie zu der Auffassung gelangten, die zerstörten Kabel würden auch den Flughafen Tegel oder die Bundesbehörden versorgen bleibt deren Geheimnis, aber selbst wenn, Großunternehmen mit sensibler Technik, Militär und Regierungseinrichtungen verfügen sowieso eine betriebseigene Notstromversorgung oder sind auf den Betrieb ohne Strom vorbereitet. Insofern trifft der Anschlag wieder nur die einzelnen Bürger bei denen dann nicht nur das verzichtbare Licht, sondern auch Warmwasser, Heizung und Telefon ausfällt. Nicht nur das Festnetztelefon ist dann tot, sondern nach wenigen Minuten auch der Mobilfunk, da dort keine Notstromversorgung vorhanden ist. Somit besteht für die Bürger noch nicht einmal die Möglichkeit ggf. einen Notarztwagen oder die Feuerwehr zu rufen, insofern wurden letztlich entgegen der im Bekennerschreiben gemachten Behauptung doch Menschen gefährdet.

Zu diesem Zweck haben wir am 26.3.2018 an der Mörschbrücke in Berlin an zwei je vier Meter breiten und dreißig Meter auseinander liegenden Kabelsträngen Feuer gelegt. Die Gasleitungen lagen von unseren Brandherden zu beiden Seiten 15 Meter entfernt. Die Brandherde lagen nicht zugänglich innerhalb der Brückenkonstruktion, abgeschirmt von 1 Meter dicken Betonwänden auf einer Höhe von mehr als zwei Metern. Weder Fußgänger_innen (noch Fahrzeuge) unter noch auf der Brücke konnten unmittelbar mit dem Feuer in Berührung kommen. Eine Gefährdung von Menschen haben wir ausgeschlossen.

Der hoffentlich hohe wirtschaftliche Schaden ist uns eine Freude!
Herrschaftsnetze sind angreifbar.

Den bejubelten hohen wirtschaftlichen Schaden trägt letztlich auch wieder der Bürger über höhere Preise und Steuern.

Es braucht das Eingreifen derer, die nicht länger zuschauen wollen. Zum Beispiel durch Angriffe auf das Funktionieren der Metropolen. Zum Beispiel durch die Sabotage von Strukturen, welche diese Zerstörung aufrecht erhalten, durch Angriffe auf Infrastruktureinrichtungen, künstliche Intelligenz, Smart City, Industrie 4.0 – Überwachungsformen aller Art.
[…]
Wir unterbrechen mit unserem Sabotageakt den ganz normalen Gang vielfältiger Arbeitsabläufe in der Hauptstadt – das war gesetztes Ziel.

Wie eigentlich immer bei den Linken. Man hält sich für Elite und Avantgarde einer neuen Weltordnung, man weiß es besser als der Rest und alle Anderen sollen wie Lemminge folgen.

Wir sind Zeitzeug_innen der Entstehung einer globalen gesellschaftlichen Totalität der Kontrolle, Überwachung und Steuerung, der Vermessung, Markierung und Ausgrenzung.

Einerseits beklagt man Totalität, will dieser aber dadurch bekämpfen, in dem eine linke Totalität an ihre Stelle treten soll in der dann nur noch das Faustrecht gelten wird und die Schwächsten endgültig zu den Verlieren gehören werden. Andererseits ist es doch die Linke selbst, die diese Globalisierung nach Kräften befördert. Nationalismus und Souveränität werden angefeindet und sollen durch die globale Internationale ersetzt werden. Ob die Menschen das wollen wird nicht gefragt, warum auch, man gehört doch zur linken Avantgarde, die weiß was richtig ist. Seit über 100 Jahren versucht der Marxismus immer wieder mit allen Mitteln eine Revolution der Massen herbeizuführen. In Russland hat es leidlich geklappt, aber mit drastischen Folgen, das Ergebnis war Nazideutschland und 2. Weltkrieg und wenn die Massen nicht wollen müssen sie eben gezwungen werden. So wie im China Maos, im Kambodscha Pol Pots, immer mit dem gleichen Ergebnis, Millionen von Toten.

Jetzt wird es im Bekennerschreiben interessant. Denn darin verweist man zunächst auf das Lochkartensystem von Hollerith, mit dem über Volkszählungen zuerst Bürger erfasst und dann später während der Nazidiktatur Juden gezielt ermittelt werden konnten, um dann zu dem von der chinesischen Regierung angestrebten umfassenden Bürgerbewertungssytem die Brücke zu schlagen.

Ab 2020 plant China die verpflichtende Teilnahme an einem Nachfolger von Sesam. Dann sollen unter anderem Chancen auf Arbeit, Bildung und Gesundheit von diesem Score abhängen.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Entwicklung und Umsetzung solcher sozialer Scoring-Systeme ist nicht automatisch faschistoid, aber allein ihrem Anspruch nach totalitär. Die darin verwirklichte Idee der vielstufigen Kategorisierung von Menschen und der erwünschten Verhaltenssteuerung bietet hervorragende Voraussetzungen für eine modernisierte Form der Faschisierung. Für Selektionen und Vernichtung.

Und wenn man den kleinen Leuten in Berlin den Saft abdreht, werden die Chinesen auf die Einführung ihres Scoringsystem verzichten, oder wie?

Einerseits sei Entwicklung und Umsetzung sozialer Scoring-Systeme nicht faschistoid, andererseits seien sie die Voraussetzung für den modernen Faschismus mit Selektion und Vernichtung. Für mich liest sich das so, als ob Scoringsysteme vollkommen in Ordnung sind, solange sie von der kommenden linken Herrschaft eingsetzt werden. Allerdings bedürfte es dazu genau der Netzwerke, die man gerade durch derartige Anschläge versucht zu zerstören.

Das sind gefährliche linke Spinner, die wenn nötig auch über Leichen gehen, wie immer bei linken Ideologen. Ebenso problematisch ist aber die Ursache dieser Anschläge, nämlich die durch und durch linke Politik mit ihrer Verharmlosung von Linksterrorismus, denn SPD und Linke schafften erst das Ökosystem in dem sich diese Linken mit staatlichen Geldern züchten ließen und frei bewegen können.

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