Cola-Krise in der Bundeswehr

Kriegsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer auf Stippvisite in Mali. Prompt taucht die Frage auf, wieviel Cola eine Ministerin so pro Stunde verbraucht?

Am Rande ihres Besuchs im Bundeswehr-Camp „Beavor“ in Gao (Mali) beschwerten sich Soldaten über die Inszenierung des Ministerbesuchs. So hätten sie ihren Heimflug verschieben müssen, weil für die Anreise der Ministerin der Truppentransporter gebraucht wurde. Außerdem habe es regelrechte „Vorübungen“ für den Empfang der Ministerin gegeben, die den Betrieb praktisch lahmgelegt hätten.

Die Inszenierungen kennt man ja noch von der DDR, aber was macht die Bundeswehr eigentlich, wenn der Truppentransporter ausfällt? Ist ja nun kein allzu unwahrscheinliches Szenario, dann sitzen die Soldaten dann im Grunde fest. Verlässt man sich darauf, daß man von irgendwelchen Verbündeten — Frankreich käme hier in Frage — einen mieten kann? Das Versagen der Politik wird nicht nur immer peinlicher, sondern auch lebensgefährlich.

Zu allem Überfluss sei dann auch noch die Cola für die Truppe in einer Verkaufsstelle (einem sogenannten Marketender) zurückgehalten worden, um die Zuckerbrause für die Ministerin aufzusparen.

Was ist denn das für eine Farçe? Die sollen dort angeblich die Cola für die ganze Truppe bei einem Marketender zurückgehalten haben, weil eine Ministerin kommt? Wieviel säuft die Frau oder hat der Marketender nur zwei Flaschen für die ganze Truppe? Ich würde wirklich gerne wissen, was da tatsächlich vorgefallen ist.

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