Göring-Eckardt zu schwach

Die Grünen haben rechtzeitig vor Weihnachten noch eine neue Strafforderung gestellt: „Grüne fordern Geldstrafen für säumige Post- und Paketdienste“. Im Versuch ihrer Aufgabe nachzukommen berichtet auch die Welt darüber und wie so oft verheddern sie sich in den Tiefen der deutschen Grammatik:

Wenn Sendungen wesentlich zu spät oder gar nicht ankommen, sollen DHL, Hermes und Co. Bußgelder zahlen. Die Bundesnetzagentur als Kontrolleur der Branche hält Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt für zu schwach.

Es verwundert etwas, daß sich die Bundesnetzagentur zu Katrin Göring-Eckardt äußert, aber rein prinzipiell kann man der Bundesnetzagentur durchaus zustimmen. Weder ist Katrin Göring-Eckardt Gewichtheberin, noch hat sie — glücklicherweise — allzuviel politisches Gewicht. Mithin ist sie zu schwach um Änderungen herbeizuführen. Es wäre allerdings wesentlich interessanter gewesen zu erfahren wie Göring-Eckardt zur Erfüllung der Aufgaben des Bundesnetzagentur steht.

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