Die Alten produzieren zuviel CO2

Der Klimairrsinn nimmt seinen Lauf, jetzt geht es schon den Alten ans Essen!

Hier geht es vor allem an das Fleisch. „Wir versuchen den Anteil zu verkleinern“, sagt Sabine Kirschbaum, Leiterin des Bereiches Hauswirtschaft. So soll zum Beispiel die Bratwurst zukünftig nur noch 100 statt 140 Gramm wiegen, in der Bolognese wird das Gehackte durch Gemüse ersetzt. Kirschbaum: „Wir sind da gerade in der Versuchsphase. Mittlerweile gibt es an einem Tag pro Woche nur noch vegetarisches Essen.“

Das Fleisch komplett wegzulassen, ist in der Einrichtung aber keine Alternative. „Das ist in dieser Generation schwierig. Fleischersatz kommt bei den Bewohnern nicht so gut an und gerade bei alten Menschen ist es natürlich wichtig, auf eine ausreichende Nährstoffversorgung zu achten“

Die Alten essen ohnehin schon deutlich weniger, sie brauchen auf Grund reduzierter körperlicher Aktivität auch weniger, aber dieses Wenige jetzt noch wegen Klimaschutzes abzuspecken ist eine bodenlose Frechheit, zumal in vielen Seniorenheimen ohnehin keine Vier-Sterne-Küche herrscht.

In was für einer Gesellschaft sind wir bloß angekommen, daß man nicht nur meint den Alten die Fleischration kürzen zu müssen, sondern auch noch stolz darauf ist?

Im Übrigen ist eine Bolognese ohne Hack wie ein Tomatensalat ohne Tomaten, also keine Bolognese mehr. Eine Bolognese ist ein Fleischgericht!

Mir scheint, es handelt sich dabei eher um ein Einsparprogramm der Arbeiterwohlwohlfahrt — war da nicht was wegen Untreue? —, verbrähmt als Klimaschutzmaßnahme! Wasser und Brot mit Vitamintabletten täten es doch auch, sie sind ja „eh bald nicht mehr da“:

2 Kommentare

  1. Bill Miller sagt:

    Wie wäre es stattdessen mit Soylent Green?

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