Auch Mandolarianerinnen haben Brüste

Die in entsprechenden Kreisen reichenweitenstarke amerikanische Feministin Anita Sarkeesian („Feminist Frequency“) kritisiert in einem Tweet die Serie „Mandalorian“, weil die Rüstungen der Mandolarianerinnen anatomische Ausbuchtungen für Brüste haben.


Mich tät’ interessieren ob sie auch in der realen Welt geschlechtsspezifische Kleidung (für Frauen) ablehnt, denn angefangen bei einfachen Blusen mit entsprechenden Abnähern, über Rucksäcke mit entsprechen Tragegurtformen bis hin zu Brustprotektoren beim Kampfsport sind solche Bekleidungsstücke Usus. Das Ausradieren von geschlechterspezifischen Unterschieden selbst bei der Kleidung dürfte für etliche Frauen arg unbequem bis schmerzhaft werden. Aber immerhin entspricht ihr Ansinnen dem Titel ihre Masterabschluss-Studie „I’ll make a man out of you“.

Einerseits kämpfen Feministinnen vehement für die „Sichtbarkeit von Frauen“ und nicht für deren „Dekonstruktion“ (wobei sie meiner Ansicht nach viel mehr die Unsichtbarmachung von Männern erreichen wollen), auf der anderen Seite kommen sie regelmäßig mit Vorschlägen, die Frauen regelrecht unsichtbar machen (würden). Allerdings würde ich ja wetten, daß sich sich auch beschwert hätten, wenn die Rüstungen alle gleich wären, weil dann nicht mehr erkennbar wäre, daß es eine gemischte Truppe ist.

Vielleicht ist auch nur ein geschäftsfördernder Klapperversuch eine sinkende Reichweite aufzuhalten. Anita Sarkeesian war hier übrigens schon einmal Thema, nämlich im Zusammenhang mit (angeblichen) Morddrohungen während des #GamerGate.

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