Nur ein paar grapschende Ausländer

Nach den Vorgängen in der Silvesternacht zu 2016 in Köln, Hamburg, ja selbst im sagenumwobenen Bielfeld, muß man sich allmählich fragen, ob weite Teile der Linken und die Gender-Feministen U-Boote der Rechten sind, denn beide Seiten pflegen ihren tiefsitzenden Rassismus innig. Kaum jemand hat es in den letzten Jahren, insbesondere in den letzten Monaten, besser geschafft, durch sein Verhalten den Rechten mehr Zulauf zu verschaffen, als diese.

Erst nachdem das Thema in den sozialen Medien und auf einigen Blogs die Runde gemacht hatte, sah sich auch die Presse und vor allen Dingen der von Allen per Zwangsabgabe finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk, namenlich ARD und ZDF, leider, leider dazu gezwungen das Thema auch aufgreifen zu müssen, obwohl es so gar nicht zu den bisher ausgestrahlten rosa-roten, oder besser gesagt rot-grünen, Willkommensjubelberichten passte. Da die Strategie sich als Lückenpresse durchzumogeln nicht aufgegangen ist, war man sich nicht zu Schade, feministischer Fundamentalunterstützung aus dem eigenen Fundus oder direkt aus der freien Wildbahn, wie Anne Wizorek, im Fernsehen die Möglichekeit zu geben, die Straftaten öffentlichkeitswirksam mit hahnebüchenen, frei erfundenen Zahlen zu Sexualdelikten auf dem jährlichen Oktoberfest in München kleinzureden, damit das in den letzten Jahren sorgfätig aufgebaute feministische Weltbild vom bösen, permanent gewalttätigen weißen Mann nicht ins wanken gerät.

Beim in die Welt setzen falscher Zahlen ist die taz gern federführend. Auch zum Thema Kinderpornografie hatte die feministische Chefredaktuerin der taz versucht, durch Verbreitung falscher Zahlen mit der Rede vom Milliardenmarkt Kinderpornografie Stimmung zu machen, was allerdings später stillschweigend korrigiert werden musste.

Jetzt stimmt auch noch Jakob Augstein mit einem Tweet und einem Verweis auf seine Facebookseite in die Verharmlosungshymne ein:

Da kann man doch gratulieren, was für ein außerordentliches Glück für die betroffenen Frauen, es waren nur ein paar grapschende Ausländer und keine biodeutschen Inländer. Damit können wir das Thema jetzt guten Gewissens abhaken und brauchen nicht weiter darüber zu reden. Vollkommen umsonst all die Aufregung. Jetzt bleibt nur noch, dies den Frauen auch bewusst werden zu lassen, ich fürchte nämlich die können ihr Glück noch nicht so richtig fassen.

Für Augstein sind die Vorkommnisse in Köln und anderswo nur ein „kolossales Versagen der lokalen Polizei“. Da hat er ja gerade noch rechtzeitig die Kurve bekommen, Schuld sind nicht Täter, sondern wieder einmal die Deutschen. Man könnte natürlich auch mal über den eklatanten Mißbrauch des Gastrechts sprechen. Ungezählte kommen nach Deutschland um hier ein besseres, gewaltfreies Leben zu führen, erhalten Lebensmittel, Kleidung und Unterkunft — auch wenn es bei der Verteilung mächtig hapert, weil die Bundesregierung versagt — und dann kommt es zu Rottenbildung mit Diebstählen und Sexualdelikten. Bei keinem Volk der Erde kann man sich dies als Gast erlauben, auch nicht in den arabischen Ländern. Wir haben hier genug eigene Kriminelle, dsbzgl. brauchen wir wirklich keine Unterstützung aus dem Ausland. Das Verhalten welches an den Tag gelegt wurde gleicht dem von siegreichen Invasoren, nicht von hilfesuchenden Gästen.

Jetzt auf einmal fällt auch dem BKA auf, daß in arabischen Ländern das Verhalten bekannt ist und bereits seit längerem ein Problem darstellt. Nebenbeibemerkt ging genau dies zu Zeiten des arabischen Frühlings in Ägypten hier durch die Presse. Man musste also kein ausgewiesener Orientalist zu sein, um eine derartige Gefahr beim ungehemmten Flüchtlingsstrom in Betracht zu ziehen. Wer aber noch vor ein paar Wochen auch nur wagte darauf hinzuweisen, daß die Einwanderung Abertausender alleinstehender junger Männer aus islamischen Regionen zu entsprechenden Problemen führen könnte, wurde gnadenlos mundtot gemacht und in die alleräußerste rechte Ecke gestellt. Offenbar ist dies dem BKA auch schon länger bekannt. Insofern ist Augsteins freche Schuldzuweisung an die lokale Polizei auch unter diesem Gesichtspunkt schlicht falsch. Eine Bundesbehörde war über dieses Phänomen informiert und damit wohl auch mindestens das Innenministerium. Das Risiko hat die Bundesregierung aus politischen Gründen billigend in Kauf genommen. Ein weiteres Puzzlestück in ihrem Komplettversagen. Anzumerken bleibt noch, daß der wahllose Zustrom weiter anhält, in 2016 die nächste Million hier aufschlagen wird und bisher von der Bundesregierung keinerlei Anstrengungen unternommen werden diesem Einhalt zu gebieten, da bereits jetzt sowohl die Aufnahmekapzitäten als auch die Geduld praktisch aus allen Nähten platzen.

Und die Politik tut, was sie in solchen Fällen immer tut, diesmal vertreten durch Justizminister Heiko Maas und Innenminister Thomas de Maizière, sie stellt sich dumm („das war nicht absehbar“), gut die meisten Politiker brauchen sich nicht dumm stellen, und fordert härtere Gesetze. Der nun zur Schau gestellte Aktionismus ist nur ein Zeichen von Hilflosigkeit und kommt im Grunde einer Verhöhnung der Opfer gleich, denn welche von den in der Silvesternacht stattgefundenen Sexualdelikten ist nach bisherigen Recht nicht strafbewehrt? Keine! Das Probem in diesem Lande ist mit Sicherheit kein Mangel an Gesetzen, tendenziell eher das Gegenteil. Es mangelt an der Durchsetzung bestehender Gesetze. Ein Mehr an Gesetzen wird daran auch nichts ändern. Auch die Ankündigung das Asylgesetz zu verschärfen, wird solange keine Änderung herbeiführen, wie die bereits bestehden Asylgesetze nicht auch angewandt werden. Hinzu kommt, daß es auch für die Politik selbst inzwischen recht unmodern geworden ist, sich an Gesetze zu halten. Ob Banken- und Eurokrise oder jetzt die Flüchtlingsinvasion immer wird nach dem Motto gehandelt, Papier ist geduldig. Noch dazu kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, daß die Politik derzeit mehr um den Ruf ihres „Flüchtlingsprojekts“, als um die Opfer und die Zustände im Land besorgt ist. Es ist daher sicherlich nicht ganz falsch, jetzt auch ganz öffentlich die Frage nach der geistigen Gesundheit der politischen Führungskräfte zu stellen. Aber auf jeden Fall sollte man eine Armlänge Abstand von ihnen halten, vielleicht ist das was Merkel hat ja ansteckend.

Zum Schluss auch noch ein Wort an die Frauen da draußen, die noch nicht vom Gendertripper befallen sind. Sie sollten sich spätestens nach den ideologisch motivierten Verharmlosungsstrategien der Feministen ernsthaft anfangen Gedanken darüber zu machen, ob sie sich von dem Genderfeminismus und den dort das Wort führenden Schreihälsen, mit seinen kostspieligen Gleichstellungskadern aller Orten, welche nur Frauen werden können und nur von Frauen gewählt werden können, ernsthaft in ihren Interessen vertreten fühlen. Mit seiner poltischen Korrektheit, seinen Denk- und Sprechverboten entpuppt er sich immer wieder als totalitäre, zutiefst rassistiche Ideologie, deren Vertreter nun auch noch die Palette an Sexualstraftaten in der Silvesternacht nach allen Regeln der Rabulistik versuchen klein zu reden, weil sie so gar nicht in ihr selbstkonstruiertes Feindbid des weißen, heterosexuellen Mannes passen wollen. Der Genderismus schadet Männern wie Frauen, sät er doch Zwietracht zwischen den Gechlechtern, doch langfristig dürften die Frauen zu den eigentlichen Verlierern gehören.

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