Wir brauchen noch eine Frau auf dem Podium

Da beginnt jemand ansatzweise den Unterschied zwischen Frauenquote und Kompetenz zu lernen. Es wurde ihnen vorher oft genug gesagt wie eine Frauenquote wirken wird, aber sie wollten es nicht wahrhaben. Nun ist sie quasi da und wirkt genau so wie vorhergesagt.


Tja, da hat wohl jemand gemerkt wie eine Frauenquote funktioniert. Es steht nicht die fachliche Eignung im Vordergrund, sondern zunächst das Geschlecht und Geschlecht „weiblich“ ist nun mal eben nicht gleichbedeutend mit kompetent. Die Ironie dabei ist, daß Anja Reschke vom NDR, mächtig bei ProQuote für die Frauenquote trommelt. Langsam bekommt sie was sie will, aber das ist nun auch wieder nicht recht.

Was soll ihre Anmerkung zur Gleichberechtigung? Welche Rechte fehlen ihr denn? Keine, sie ist vollkommen gleichberechtigt. Gleichberechtigung heißt nun allerdings nicht, daß man auch eingeladen werden muss. Man kann eingeladen werden, muss es aber nicht. Es ist wie mit der Meinungsfreiheit, man darf seine Meinung innerhalb der Strafgesetze frei sagen ohne vom Staat dafür belangt zu werden, aber umgekehrt heißt dies nicht, daß einem ein jeder auch eine Plattform für diese Meinung zu geben hat. Gerade die Frauenquote verletzt das Prinzip der Gleichberechtigung, weil hier die Auswahl auf ein vollkommen sachfremdes, nicht änderbares Kriterium, nämlich das Geschlecht (ich erspare hier mal die Diskussion, wie im Zeitalter von Gender und Genderfluidität das Geschlecht überhaupt festgestellt und nachgewiesen wird) eingeschränkt wird, also Rechte anderer entzogen werden.

Andererseits ist der Ärger von Frau Reschke natürlich nachvollziehbar, sie hat sich so gefreut und nun wird sie nur angefragt weil sie eine Frau ist, nicht etwa weil sie, wie sie es von sich meint, so überaus kompetent ist. Es ist schon frustrierend mit der Realität konfrontiert zu werden.

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