Weißer-Mann-Privilegien

Ich hatte hier im Blog schon früher geschrieben, daß ich die Grünlinken nicht nur für totalitär, sondern für hochgradig rassistisch halte. Nicht allein wegen ihren Eigenhasses auf alles was Deutsch ist und welches demgemäß zerstört werden muss. Sie wollen Multikulti und meinen das wörtlich. Die vielen Kulturen sollen nicht zu einem neuen Ganzen, Besseren, verschmelzen, sondern sie sollen auf demselben Territorium nebeneinander her leben, ein jeder soll samt Nachfahren bleiben was er ist. Daher fällt auch der Begriff der kulturellen Aneignung (cultural appropriation) auf fruchtbaren Boden, denn die wechselseitige Annahme kultureller Elemente würde das „grüne“ Multi verwässern, was eben verhindert werden soll. Die Tatsache, daß bestimmte Kulturen auf engstem Raum nicht miteinander kompatibel sind, da sie diametral entgegengesetzte Vorstellungen über Aufbau, Funktionieren und Werte einer Gesellschaft haben wird dabei ausgeblendet und zum Schutz die Erwähnung dieser Tatsache als rassistisch gebrandmarkt.

Gleichzeitig erklären sie hingegen die Kultur der Weißen indirekt durch ihr Handeln für überlegen. Zunächst werden Aussagen grundsätzlich dahingehend geprüft von wem sie mit welchem ethnischen/rassischen Hintergrund gesagt werden und nicht die Aussage selbst bewertet, wobei je nach Hautfarbe unterschiedliche, meist einseitig konträre (weiß abwertend) Bewertungsmaßstäbe angelegt werden. Besonders auffällig wird dies im Umgang mit Afrikanern. Für alle je aufgetretene Unbill Afrikas werden Weiße verantwortlich gemacht, die nun helfend eingreifen müssen. Daß es Sklaverei in Afrika durch Afrikaner lange vor dem Eintreffen der Weißen Kolonialherren gegeben hat, wird ebenso ignoriert, wie die Tatsache, daß Schwarze schwarze Sklaven an die Seefahrer verkauft haben. Alle afrikanischen Staaten sind seit Jahrzehnten unabhängig, aber praktisch keiner der Subsaharastaaten hat es zu einer nennenswerten Wirtschaftsleistung gebracht. Schuld sollen nach grün-linker Lesart natürlich die Lasten der Kolonialzeit durch die Weißen sein. Daß heutige schwarze Politiker ein Höchstmaß an Korruption und Vetternwirtschaft aufweisen und dementsprechend reihenweise fachliche Fehlentscheidungen treffen ficht Grünlinks nicht an. Es gibt ihrer Meinung nach nur einen, der die Afrikaner aus ihrer Misere befreien kann: Der weiße Mann! Wobei Letzterer heute gern eine bildungsferne Frau ist. Afrikaner werden pauschal für unmündig, kleinen Kindern gleich, erklärt, sich selbst voran zu bringen. Es ist nicht die afrikanische Kultur, die sich selbst im Wege steht (die Behauptung wäre ja rassistisch), sondern sie werden daran gehindert sich unabhängig fortzuentwickeln. Deshalb bedarf es des weißen Mannes, denn der weiß wie man sich aus Zwängen befreit. Grünlinke können sich damit als Gutmenschen moralisch hochstellen und gleichzeitig ihre Überlegenheit zur Schau stellen und — ganz wichtig — konservieren, denn sie werden ja als Retter benötigt.

Wie ich jetzt mal wieder daruf gekommen bin? Durch einen Tweet vom Comiczeichner Ralph Ruthe, der diese gönnerhafte Arroganz perfekt widerspiegelt. Der edle, überlegene weiße Herr hat die Größe und erweist einem Unterprivilegierten die Gnade kurz den Geschmack von Reichweite eines Privilegierten zu spüren, weil derjenige es aus eigenen Kraft nicht schaffen kann:

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