Die Erneuerung der SPD: Martin Schulz soll Spitzenkandidat bei Europawahl werden

Der zumindest offiziell Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller und der Seeheimer Kreis in der SPD schlagen Martin Schulz als Spitzenkandidaten für die Europawahl 2019 vor. So sieht also die Erneuerung der SPD aus, schaler Wein in neuen Schläuchen.

„Ich würde eine solche Spitzenkandidatur von ganzem Herzen unterstützen“, sagte Johannes Kahrs, einer der Sprecher der „Seeheimer“, dem SPIEGEL. „Europa ist sein Thema. Martin Schulz ist europaweit bekannt, geschätzt, vernetzt und kann und wird Europa vorantreiben.“

Jeder der spinnt mag gut vernetzt und vielleicht manchmal auch bekannt sein, aber d.h. nicht, daß derjenige auch beliebt ist. Wie geschätzt Martin Schulz ist, hat man bei seiner fulminanten Niederlage bei der letzten Bundestagswahl gesehen. Für jedes parteipolitische Wählamt ist Martin Schulz ein für alle Mal verbrannt. Nach seinem grandiosen Scheitern und seiner Lügnerei danach (erst davon tönen in keine Koalition unter Merkel eintreten zu wollen und dann unbedingt Minister werden wollen), soll er wieder nach Brüssel abgeschoben werden. Wie heißt es doch so schön, der Täter kommt immer an den Tatort zurück. Was bringt die SPD eigentlich auf die Idee, daß er nun gewählt werden würde? Genau die EU, für die Martin Schulz brennt, ist es doch, welche die Bürger hier und im Ausland gerade so nicht wollen. Diese Europabegeisterung einiger politischer „Eliten“ existiert nur unter ihresgleichen und muss ggf. erst über gesteuerte Aktionen wie dem „Puls of Europe“ mittels Werbeagenturen sichtbar gemacht werden. Die Breite der Bevölkerung teilt diese Begeisterung nicht und empfindet die aufgedrängte EU immer mehr als Bürde. Hier liegt auch eines der Hauptprobleme. Einige Protagonisten verfolgen ihre ganz eigene Agenda ohne sich dafür zu interessieren, ob die EU-Bürger dies auch mittragen wollen.

Erinnert sich noch jemand die Digitalcharta des Martin Schulz? Auch eines seiner verkorksten Projekte mit willfähriger Hilfe der Presse hochgejubelt, ausgehoben als Vorbereitung für seine Kanzlerkandidatur, weil ihn in Deutschland niemand kannte. Nach umfassender Kritik sang und klanglos in der Versenkung verschwunden, wahrscheinlich holt man die jetzt auch wieder raus.

Allerdings ist die Nachfolgegeneration in der SPD nüchtern betrachtet keineswegs besser:

Die Landeschefin der Jungsozialisten, Annika Klose, soll am Sonntag vom 6 000 Mitglieder starken Jugendverband der Berliner SPD für die Kandidatur zum Europaparlament vorgeschlagen werden. Ein Landesparteitag entscheidet am 1. Juni, wer für die SPD-Bundesliste nominiert wird. Es gibt mehrere Bewerber. Annika Klose, 25, ist in Dortmund geboren, sie studiert seit 2011 Sozialwissenschaften an der Humboldt-Uni, ist im selben Jahr in die SPD eingetreten und seit 2015 Juso-Landeschefin. Das EU-Parlament wird im Mai 2019 neu gewählt.

Humboldt-Uni, Studium der Sozialwissenschaften über sieben Jahre und noch nicht fertig und die soll auf die Bundesliste der SPD für die Europawahl? Man stelle sich das vor, bar jeglicher Berufserfahrung (um nicht zu sagen ohne jeden Beruf), nur marxistische Ideen im Kopf und dann auf Steuerzahlerkosten in Brüssel ein horrendes Geld kassieren und bestimmen wollen wo es lang geht. Annika Klose gehört genau zu dem Klientel, welches in der freien Wirtschaft zu nichts zu gebrauchen ist und nur durch Integration in hochkorrupte Parteiorganisationen ernährt werden kann. Aus diesem Grund braucht die SPD auch immer mehr Genderstellen auf allen Ebenen, andernfalls schaffen sie es nicht ihre Parteisoldaten unterzubringen und es würde dem ein oder anderen die Erkenntnis kommen, daß der ganze Genderkram im realen Leben völlig unbrauchbar ist.

Schlussendlich bin ich aber auch für die Kandiatur von Martin Schulz, denn sie hilft enorm dabei, die SPD endlich zum Verschwinden zu bringen.

#SPD_kann_weg

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