Liefergebühren nach Hautfarbe

Im Kampf gegen Rassismus wird alles getan um die Rasse eines Menschen hervorzuheben und bereits überwundene Verhaltensweisen werden wieder aufgenommen, was die Segregation der Gesellschaft fördert.

Der Speisenlieferdienst Uber Eats hat angekündigt die Schwarzen in der Gesellschaft unterstützen zu wollen in dem er als Ausgangspunkt Restaurants von schwarzen Inhabern für ein Jahr die Liefergebühren erlässt:

“We are committed to supporting the black community,” the ride-sharing company’s CEO Dara Khosrowshahi said in a statement shared Thursday. “As a starting point, we will use Uber Eats to promote black-owned restaurants while making it easier for you to support them, with no delivery fees for the remainder of the year.”

Was genau ist mit „black-owned“ gemeint? Ist hiermit die Hautfarbe gemeint oder die originäre Herkunft Afrika? Was ist mit Tamilen oder den australischen Aborigines, die meist schwarz wie die Nacht sind? Wie schwarz muss ein Restaurantinhaber sein um in den Genuss des Erlasses von Liefergebühren zu kommen? Im Grunde führt Dara Khosrowshahi bei Uber Eats ganz offiziell eine Form der Apartheid ein. Perfiderweise wird dies auch noch mit den Folgen der Covid-Pandemie begründet:

In the statement shared Thursday, the ride-sharing company also said it was making a number of other commitments in support of black Americans, including offering discounted rides to black-owned small businesses “who have been hit hard by Covid-19”.

Als ob nur Restaurants von schwarzen Inhabern und nicht auch die von ostasiatischen oder indischen Inhabern, von Weißen ganz zu schweigen oder die von Khosrowshahis Landsleuten, Iranern, hart von der Pandemie getroffen wären.

“I wish that the lives of George Floyd, Ahmaud Arbery, Breonna Taylor, and countless others weren’t so violently cut short,” Khosrowshahi wrote. “I wish that institutional racism, and the police violence it gives rise to, didn’t cause their deaths.”

Er spricht sich gegen institutionellen Rassismus aus, führt aber mit seinem Liefergebührenerlass genau das im Unternehmen ein, institutionellen Rassismus.

Khosrowshahi also reiterated Uber’s commitment to creating a “community that treats everyone equally and with dignity” and said the company does not tolerate “discrimination, harassment, or racism” on its platform.

Alle werden bei Uber Eats also gleich behandelt und niemand wird diskriminiert, außer sie sind nicht-schwarze Resaturantinhaber, dann müssen sie Liefergebühren zahlen.

Natürlich handelt es sich nur um Marketing, denn die Anzahl von Restaurants schwarzer Inhaber dürfte im Vergleich mit denen Anderer überschaubar sein. Somit ist der Einnahmeverlust für Uber Eats überschaubar, aber gleichzeitig kann sich das Unternehmen moralisch erheben. Uber Eats hätte ganz rassenneutral Restaurants, die einen besonders starken Einbruch bei Lieferungen aufweisen die Gebühren erlassen oder wenigstens reduzieren können, aber einerseits wäre das wohl teurer gekommen und andererseits hätte es sich in der momentanen Situation nicht sonderlich gut für das pressewirksame Sammeln von Moralpunkten geeignet.

Diese ganze Verlogenheit die im Rahmen von Antirassismusbewegungen und politischer Korrektheit an die Oberfläche gespült wird ist zum Kotzen, offene Rassisten sind da wenigstens ehrlich, sie geben nicht vor etwas zu sein was sie nicht sind.

Komplett irrsinnig würde dies übrigens, kombinierte man die Vorstellungen aus der migrantisch-genderistischen Rassenlehre (MGL), nach der schwarz und weiß sich nicht auf die Hautfarbe oder ein biologisches Merkmal bezieht, sondern als politische und soziale Konstruktion verstanden werden soll, konsequent mit Uber Eats Vorgehen. Demnach kann logischerweise ein Neger schwarz oder weiß sein, ebenso wie ein Weißer schwarz oder weiß sein kann, je nachdem wie er sich fühlt und in welcher Gesellschaft er lebt.

Ein Kommentar

  1. Bill Miller sagt:

    Rassismus ist OK wenn sie nur die Richtigen trifft. Ich kann nur hoffen, dass das BVerfG oder der SCOTUS das kippt

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