Maas’ Wahnwelt

Jetzt ist Außenminister Heiko Maas (SPD) endgültig dem Größenwahn anheim gefallen: Er will einen Marshallplan für die Demokratie (für die USA) erarbeiten.


Nochmals bekräftigt in der Presse:

Washington hat Bundesaußenminister Heiko Maas den Vereinigten Staaten eine engere Zusammenarbeit im Kampf für die Demokratie angeboten. „Wir dürfen den Feinden der liberalen Demokratie keinen Raum geben. Das gilt nicht nur in den USA, sondern genauso bei uns in Deutschland und Europa“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. „Wir sind bereit, mit den USA an einem gemeinsamen Marshallplan für die Demokratie zu arbeiten.“

Ein Außenminister von einem Land in dem Wahlen ohne seinen Widerspruch rückgängig gemacht werden sollen und der als damaliger Justizminister die Idee zum Netzdurchsetzungsgesetz hatte soll einen Marshallplan für die Demokratie erarbeiten? Eine zutiefst lächerliche Idee!

Für wen hält sich Heiko Maas eigentlich? Für einen der siegreichen Alliierten, der in einen blutigen Krieg zog um einen mörderischen Diktator zur Strecke zu bringen? Man kann über Trump und Biden denken wie man will, aber die Wahl und der Machtwechsel in den USA war eine rein innenpolitische Angelegenheit und wurde allein von den Amerikaner unter sich geregelt, ohne (militärischen) Eingriff von außen und vor allem ohne Mitwirkung der Witzfigur Maas.

Genau betrachtet ist dies auch seiner üblichen Nazivergleiche, denn mit der Notwendigkeit eines Marshallplans setzt er die USA bzw. Donald Trump mit dem zerstören Nachkriegsdeutschland als Folge der Regentschaft Hitlers gleich. Zum einen gingen und gehen die Zerstörungen in den Städten der USA von Maas’ Brüdern im Geiste, der Antifa und Konsorten, aus, zum Anderen stellt es, auch wenn man Trumps polternde Art nicht leiden kann eine gravierende Verharmlosung der Opfer des Naziregimes dar.

Maas sagte Biden zu, dass er sich im Kampf für die Demokratie auf Deutschland verlassen könne. „Ohne die Demokratie in den USA, keine Demokratie in Europa“, sagte er.

Im Grunde unlogisch, denn wenn die Existenz von Europas Demokratien vollständig von Amerika abhängig wäre, wäre Deutschland kein verlässlicher Partner (mit der SPD in Verantwortung trifft Letzteres allerdings zu). Abgesehen davon ist aber seine unterwürfige, selbstverachtende Anbiederung an Amerika, dieses Winseln um Beachtung einfach nur erbärmlich. Seine Haltung zeugt von einem tiefen Minderwertigkeitskomplex. Man muss allerdings auch sehen, daß Deutschland vor der ruinösen Ära Merkel und der Großen Koalition eine respektable und leistungsfähige Industrienation war, die inzwischen von linken Kräften wie SPD und Grünen willentlich vor die Wand gefahren wird, wie sich aktuell mal wieder an der Impfstoffbeschaffung sehen lässt.

Außerdem bleibt abzuwarten wie lange der demente Strohmann Joe Biden im Amt gehalten werden wird bis es an jemand Anderen, aller Wahrscheinlichkeit an die ungewählte Kamala Harris, übergeben werden wird. Egal wer das rankommt, eines ist jedenfalls klar, auf die Ratschläge eines Heiko Maas wartet da ganz sicher niemand.

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