Archiv für Filmkritik

Kevin — Allein in New York nach dem Geschmack von Stalin

Bildersturm, Zensur, Geschichtsfälschung, Lager, da ist der linke Mob wie schon zu Stalins Zeiten in seinem Element. Nun soll es die amerikanische Filmkomödie „Kevin — Allein in New York“ (Originaltitel: „Home Alone 2: Lost in New York“, 1992) treffen. Eine kurze Szene in der Hotellobby des Plaza, wo Kevin einen Mann nach dem Weg fragt, soll herausgeschnitten werden, so die Forderung Einiger, denn bei dem Mann handelt es sich um den damaligen Besitzer des Hotels: Donald Trump! Der damalige Darsteller von Kevin McCallister, Macaulay Culkin, hat auf Nachfrage bei Twitter bereits sein Einverständnis gegeben, in der Szene Donald Trump digital durch ihn selbst im jetzigen Alter (40) zu ersetzen. Weiterlesen

Iranian Taboo

Filmplakat zu „Iranian Taboo“

Filmplakat zu „Iranian Taboo“

Iranian Taboo ist ein 80-minütiger Dokumentarfilm auf Persisch mit englischen Untertiteln vom iranischen Filmemacher Reza Allamehzadeh über die systematische Benachteiligung und Unterdrückung von Angehörigen der Bahá’í-Religion unter dem Schah und dem Mullahregime. Mit dem leicht irreführenden Begriff Tabu geht es ihm um „die Offenlegung des Tabus, welches die Islamische Republik Iran über die iranischen Bahá’í verhängt hat“. Weiterlesen

Sing! Inge, Sing!

Aufmacher zum Film „Sing! Inge, Sing!“

Aufmacher zum Film „Sing! Inge, Sing!“

BERLIN — Rechtzeitig vor dem seit 1964, damals noch unter dem Namen Berliner Jazztage stattfindenden JazzFest 2011 vom 2.-6. November fand gestern die Premiere zum Kinostart des Films SING! INGE, SING! — der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg vom Dokumentarfilmer Marc Boettcher statt. Der Anreiz sich näher mit dem Leben und Wirken der Inge Brandenburg zu befassen und schließlich nach mehrjähriger Recherche diesen Film zu drehen, beruht auf einem Zufall. Weiterlesen