Tag Archiv für Lann Hornscheidt

Von den Hürden des Pinkelns an Universitäten

Wer kennt sie nicht, die Situation bei der man an der Uni ist, sich in der Mensa gefüllte Getränkeflaschen stapeln, der Mate-Tee Schimmel ansetzt, Kaffee und Tee hinter dem Institut ökologisch wertvoll auf dem Kompost landen und alles nur, weil sich von den tausenden Studenten niemand, also grob geschätzt so ungefähr zwischen Null und Eins, traut auf‘s Klo pinkeln zu gehen. Man steht vor den Toiletten und weiß einfach nicht wohin mit dem Natursekt, denn es gibt dort sage und schreibe zwei Türen, eine für Männlein und eine für Weiblein, hinter denen die ersehnte Erleichterung wartet. Die AG Femistisch Sprachhandeln hat das in ihrem Sprachführer [1] richtig erkannt und auf den Punkt gebracht: Weiterlesen

Gender ist keine Ideologie sondern spekulatives Arbeiten

Vor ein paar Tagen gab es in der Zeit ein Artikel von Catherine Newmark mit einem eher mißlungenen Versuch einer Ehrenrettung, der ihrer Meinung nach zu Unrecht als unsinnige Ideologie und Polemik verunglimpften Gender Studies.

Niemand, der sich ernsthaft mit Geschlechterforschung oder Gleichstellungspolitik beschäftigt, geht davon aus, dass wir immaterielle Wesen sind, die sich gänzlich nach Gusto selbst konstruieren, oder dass es keine körperliche, biologische, materielle Grundlage für die Menschen, so wie sie sind, gibt.

Fr. Newmark scheint nicht auf der Höhe der Genderzeit zu sein, denn genau dies wird nicht nur behauptet, sondern auch „gelehrt“, denn wie sonst erklärt sie bspw. die in den Gender Studies inzwischen kolportierten 4.000 Geschlechter, denen man sich nach Gusto zugehörig fühlen kann? Weiterlesen

Humbug-Uni Berlin leidet unter Dachschäden

Die HU-Berlin hat tausende juristische Bücher, die auf Grund falscher Lagerung unter dem undichten Dach Schimmel angesetzt haben, verbrennen lassen. Man kann nur hoffen, daß sich darunter keine Ausgaben wertvoller, orientalischer Rechtsgeschichte, wie Koran (obwohl, Allah lässt doch bestimmt keine Korane anschimmeln, oder?) und Scharia befinden, sonst müssen wir wieder weltweit Botschaften renovieren.

Für die Entschimmelung wurden nur unsinnig niedrige 5.000 € bewilligt, für den Ausbau des Magazins und die Erneuerung des Daches wären hingegen 5 Millionen Euro nötig, die die Uni natürlich nicht hat. Gleichzeitig hat man aber an der HU keine Probleme damit, mehrere Millionen Euro für den Studiengang „Gender-Studies“ vollkommen sinnlos zu verheizen und Sprachgenies (ein beweggehndes etwas Profx im Schwimmbad) zu verbeamten. Das kommt davon, wenn für alles offen ist.