Grüne: Weltenretter auf Reisen

Wieder mal ein hervorragendes Beispiel für die vorherrschende Doppelmoral in der Denkweise der Grünen, ein Tweet der Heinrich-Böll-Stiftung:

Bildschirmfoto eines Tweets der Heinrich-Böll-Stiftung
Bildschirmfoto eines inzwischen gelöschten Tweets der Heinrich-Böll-Stiftung

Für so eine Studienfahrt muss man schon was bieten damit die Leute kommen. Die Grünen wollen Fliegen und Autofahren am Liebsten komplett verbieten, vorgeblich aus Klimaschutzgründen wegen der dabei verursachten CO2-Emissionen. Sie wähnen die Menschheit kurz vor dem Weltuntergang wenn nicht sofort ein Umdenken stattfindet, allerdings gilt die Verzichtsrhetorik natürlich nur für alle Anderen, sie als Klimaretter sind davon ausgenommen, kommen natürlich nur ihrer Informationspflicht nach und dürfen dazu auch mit Lust in der Welt herumfliegen.

Der Verweis im Tweet führt zu der Seite „Grow the Future: A Study Tour to the US on Migration & the Climate Crisis“ (archiviert unter https://archive.fo/DhJRF) bei der Heinrich-Böll-Stiftung, der zu entnehmen ist, daß die Außenstelle in Washington DC (USA) ein neues Projekt mit dem Titel „Ein Netzwerk von grünen Stimmen“ lanciert. Augenscheinlich also keine einmalige Angelegenheit, sondern langfristiger.

The Washington DC office of the Heinrich Böll Stiftung is pleased to announce the launch of a new project, Grow the Future – a network of green voices.

Ziel dieses Projekts soll es sein, ein Netzwerk der nächsten Generation grüner Aktivisten in Deutschland heranzuziehen:

Grow the Future will promote the next generation of progressive voices by offering exceptional opportunities for international learning and dialogue on urgent policy challenges. It aims to create a network of promising young activists and professionals in Germany who are leading movements to tackle the biggest challenges of our time–from fighting climate change, to protecting human rights and open societies, to ensuring a sustainable future for the next generation.

Weshalb muss ein Netzwerk grüner Aktivisten in Deutschland in den USA geschaffen werden? Könnte es sein, daß da noch anderweitige Interessen dahinter stecken? Geht es vielleicht weniger darum den Teilnehmern Wissen zu vermitteln, als sich diese mal vor Ort näher anzusehen?

Was geboten wird, kann sich sehen lassen:

A small group of participants will have the opportunity to travel to US American cities that are at the forefront of the climate crisis: cities like Miami (Florida), New Orleans (Louisiana), or Houston (Texas), where local residents have been forced to move in response to storms and flooding, while also welcoming growing numbers of international migrants who are fleeing the effects of climate change in their own countries. The study tour will include meetings with local activists, affected populations, city administrators and elected officials, as well as scholars and scientists. Participants will have the opportunity to share their experience and expertise with US partners, and to discuss shared challenges and strategies for political engagement.

Um die Auswirlkungen des Klimawandels auf Städte zu untersuchen und um mit Klimaflüchtlingen zu sprechen müssen die klimabesorgten Bürger kurz vor dem Klimakollaps extra in und quer durch die USA jetten? Warum gerade die USA, warum nicht auf die dem Untergang geweihten Südseeinseln oder nach Bangladesh?

Wer ist die Zielgruppe?

We seek candidates who are actively engaged in movements on climate change and/or migration in Germany in at least one of the following ways:

  • as leaders and activists in civil society organizations
  • as critical observers in the media
  • as students, researchers, or teachers in academia or think tanks
  • as entrepreneurs in the private sector
  • as elected officials or policy advisors at local, state, national, or European level

Candidates should articulate how the study tour will advance their efforts and that of the broader movement. Candidates should generally be between the ages of 21 and 35.

Ganz offensichtlich sucht man für das Netzwerk nach Multiplikatoren in Politik, Bildungseinrichtungen und Medien, die bereits fest im Sattel sitzen, aber eine Karriere noch vor sich haben. Denen muss man natürlich was bieten, mit ein paar Seminaren mit Diavortrag lockt man die nicht mehr hinter dem Ofen hervor. Mit Speck fängt man eben Mäuse.

Interessant ist auch, was von den Teilnehmern während und nach der Reise (22.02.2020 – 01.03.2020) u.a. erwartet wird:

Active social media engagement: While traveling and participating in the study tour and the retreat, participants are expected to actively engage with the Heinrich Böll Stiftung over Facebook, Twitter, and/or Instagram to report on their experiences. The foundation will also publish a profile of each participant on the Heinrich Böll Stiftung website to present their work as an activist and/or young professional.

Die Propagandamaschinerie soll richtig heiß laufen, nur nicht nachlassen!

Natürlich bietet die Heinrich-Böll-Stiftung ein Rundum-sorglos-Paket für den Trip über das große Wasser:

The Heinrich Böll Stiftung will cover all major costs of the study tour, including: flights, transportation, accommodation, and most meals. If relevant, the Heinrich Böll Stiftung will also cover the cost of associated visa fees.

Mich würde interessieren, aus welch’ sprudelnder Quelle die Finanzierung dieser Aktivistenfortbildung stammt. Es würde mich keinesfalls überraschen, wenn die Spur des Geldes zu George Soros führte.

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